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Discussion Starter #44





















:rock::rock::rock:
:cheer::cheer::cheer::cheer::cheer:
:dance:


Duisburg:








:eek:hno:

Partymeister= Berliner ^^

Die Loveparade sollte zurück nach Berlin und zwar eine neue Loveparade, nicht von Mc-Fit und so wie in guten alten Zeiten.

Was mir dabei einfällt, wenn man den Tiergarten nicht mit Pisse überfluten lassen will, dann könnte man auch Tempelhof nutzen, eine gigantische Fläsche, da würden bestimmt 2mio locker genug Platz haben. ^^
 

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überall zuhause
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^^

1.) wenn es so einfach wäre die "gute alte Zeit" wiederzubringen; würde es jeder tun; ist es aber nun mal nicht

2.) ne Massenpanik kanns ÜBERALL geben wo genug Leute zur falschen zeit auf dem falschen Ort drücken; wenn du an der Siegessäule stehst ist es zB wurst ob 100m weiter Wiese ist. dann hast du einfach JETZT und HIER ein Problem (im fall duisburg waren die faktoren stärker vorhanden)
 

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Schwarzkutte
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Auch als stolzer Frankfurter kann ich nur sagen dass die Loveparade einzig nach Berlin gehört und nirgendwo anders hin.

Diese Ruhrpott-Loveparades hab ich ja konsequent boykottiert, mal ganz abgesehen davon dass auch die Lineups immer schlechter geworden sind. An der Siegessäule legten noch Ikonen wie Sven Väth, Markus Löffel aka Mark Spoon (R.I.P.), Hell, Carl Cox, Sasha oder der Erfinder Dr. Motte himself auf, im Ruhrpott wurde dagegen das Volk mit Ballermann-Mucke von Tiesto oder David Guetta verdummt.

Die definitiv beste Parade war übrigens paradoxerweise anno 2004, dem Jahr als die Loveparade selbst zum ersten Mal ausgefallen ist. Als "Ersatz" fand dann eine Veranstaltung namens "Fight the Power" statt, genehmigt als Demonstration (so wie es bis 2000 auch die Loveparade selbst war) mit dem Ziel der Rückkehr der Loveparade. 20000 Gestörte zogen über den KuDamm, der ursprünglichen Loveparade-Strecke, beschallt von 3 oder 4 3,5t-LKWs mit provisorischen DJ-Pulten. Quasi ne Wiederholung der 1992er Loveparade ;) Hat mir definitiv mehr Spaß gemacht als die damals schon viel zu durcheventisierten Loveparades an der Goldelse.
Das was nach der Jahrtausendwende dafür gesorgt hat dass die Loveparade immer noch ein absolutes Muss war, war weniger die Parade selbst, sondern halt diese "Loveweek", wo man quasi eine Woche lang ununterbrochen in hunderten Locations durchfeiern konnte. Der Radiosender Fritz hat damals zB 50-60 Stunden lang ununterbrochen (mit Ausnahme von Nachrichten/Verkehrsfunk und der Übertragung der Abschlusskundgebung von der Siegessäule) die DJ-Sets der eigenen Veranstaltung im Air-O-Soul bzw in den letzten Jahren im Cafe Schönbrunn übertragen. Und da haben auch etliche Szenegrößen aufgelegt. Unvergessen auch die Veranstaltungen im Tresor, Electric Kingdom, etc etc. Das waren noch Zeiten...
 

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Look at that parking lot!
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Die Love Parade war wohl einfach "zu undeutsch" in ihrer Freizügigkeit und Anarchie. Man hat progressiv versucht sie zu ordnen und in gelenkte Bahnen zu bringen, was dem Geiste der Veranstaltung widersprach. Erst hat man sie vom Kudamm weg in eine weniger exponierte Strecke entlang der 17. Juni verbannt, anschließend gezwungen fein säuberlich alle Reinigungskosten zu übernehmen und als dann die Unordnung und die Müllmengen im Tiergarten "untragbar" wurden gleich ganz aus Berlin herausgeekelt. Ein Wunder, daß es überhaupt so lange gehalten hat.
 

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Auch als stolzer Frankfurter kann ich nur sagen dass die Loveparade einzig nach Berlin gehört und nirgendwo anders hin.

Diese Ruhrpott-Loveparades hab ich ja konsequent boykottiert, mal ganz abgesehen davon dass auch die Lineups immer schlechter geworden sind. An der Siegessäule legten noch Ikonen wie Sven Väth, Markus Löffel aka Mark Spoon (R.I.P.), Hell, Carl Cox, Sasha oder der Erfinder Dr. Motte himself auf, im Ruhrpott wurde dagegen das Volk mit Ballermann-Mucke von Tiesto oder David Guetta verdummt.

Die definitiv beste Parade war übrigens paradoxerweise anno 2004, dem Jahr als die Loveparade selbst zum ersten Mal ausgefallen ist. Als "Ersatz" fand dann eine Veranstaltung namens "Fight the Power" statt, genehmigt als Demonstration (so wie es bis 2000 auch die Loveparade selbst war) mit dem Ziel der Rückkehr der Loveparade. 20000 Gestörte zogen über den KuDamm, der ursprünglichen Loveparade-Strecke, beschallt von 3 oder 4 3,5t-LKWs mit provisorischen DJ-Pulten. Quasi ne Wiederholung der 1992er Loveparade ;) Hat mir definitiv mehr Spaß gemacht als die damals schon viel zu durcheventisierten Loveparades an der Goldelse.
Das was nach der Jahrtausendwende dafür gesorgt hat dass die Loveparade immer noch ein absolutes Muss war, war weniger die Parade selbst, sondern halt diese "Loveweek", wo man quasi eine Woche lang ununterbrochen in hunderten Locations durchfeiern konnte. Der Radiosender Fritz hat damals zB 50-60 Stunden lang ununterbrochen (mit Ausnahme von Nachrichten/Verkehrsfunk und der Übertragung der Abschlusskundgebung von der Siegessäule) die DJ-Sets der eigenen Veranstaltung im Air-O-Soul bzw in den letzten Jahren im Cafe Schönbrunn übertragen. Und da haben auch etliche Szenegrößen aufgelegt. Unvergessen auch die Veranstaltungen im Tresor, Electric Kingdom, etc etc. Das waren noch Zeiten...

ja stimmt :)
 

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Discussion Starter #51
^^

1.) wenn es so einfach wäre die "gute alte Zeit" wiederzubringen; würde es jeder tun; ist es aber nun mal nicht

2.) ne Massenpanik kanns ÜBERALL geben wo genug Leute zur falschen zeit auf dem falschen Ort drücken; wenn du an der Siegessäule stehst ist es zB wurst ob 100m weiter Wiese ist. dann hast du einfach JETZT und HIER ein Problem (im fall duisburg waren die faktoren stärker vorhanden)

Das ist einfach falsch, in Duisburg war das eine Burg mit Betonmauern, Tunneln, Autobahn und Gleisen als Begrenzung( 10m hohe Mauern) und nur einen wirklichen Ein und Ausgang.
Im Tiergarten gibts weder Tunnel wo Partypeople durch gegangen sind noch Gleise die auf einer höheren Ebene das Gelände begrenzen, sondern ein großer Park, wo bei 5menschen pro quadratmeter die Menschen schon viel früher in den Park gedrängt worden wären.

Einfach total ungeeignetes Gelände, bei sollchen Massen muss Platz und viel Puffer und genügend Wege vorhanden sein, um das Gedrängel in die Breite zu verschieben, was bei Tunneln und Autobahnen und Gleisen auf 10m höheren betonmauern die das ganze Areal umschließen nicht vorhanden ist! :eek:hno:
 

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Discussion Starter #52
Was sagt unsere zukünftige Führerin eigentlich dazu?!


Hier ein paar Statements:

„Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.“

„Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg“

„ Bei der Betrachtung der Bilder habe sie geglaubt, „in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel beschrieben werden“
 

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überall zuhause
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Wie erwähnt haben solche Paraden andernorts weiterhin Erfolg.

Mal schauen wie es dieses Jahr wird, das Wetter ist die entscheidende Komponente. Über die Brücke im Bild ist übrigens schon eine Diskussion in den Medien entbrannt.


wenn sie abgesagt wird, ist es mit der Ravekultur in Zürich /(zumindest für grosse happenings) eh gestorben


"Mainstation" hat sich geändert, "Energy" zum letzten mal, wenn jetzt noch die streetparade abgesagt würde ...
 

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Ölm
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wenn sie abgesagt wird, ist es mit der Ravekultur in Zürich /(zumindest für grosse happenings) eh gestorben

"Mainstation" hat sich geändert, "Energy" zum letzten mal, wenn jetzt noch die streetparade abgesagt würde ...
Bei der Mainstation hat man das gleiche gemacht wie bei der Loveparade, Kosten auf den Veranstalter übertragen. An der Energy war ich nur einmal ich glaube '98. Fand die after party in der Roten Fabrik aber besser.
Abgesagt wird sie dieses Jahr bestimmt nicht mehr, und wenn alles glatt über die Bühne geht wird bis nächstes Jahr noch viel Wasser von Zürich nach Duisburg geflossen sein.

Wie Stadtpolizeisprecherin Susann Birrer betont, verfügt Zürich über lange Erfahrung in der Organisation der Parade und ein erprobtes Sicherheitskonzept, in das auch ständig neue Erkenntnisse einfliessen. Die Street Parade wird auf breiten Strassen durchgeführt. Es gibt keine Zäune. Die Route ist auf beiden Seiten, zur Innenstadt und zum See hin, offen. Das Fluchtkonzept sehe vor, dass die Seitenstrassen konsequent freigehalten werden. Deshalb würden parkierte Autos abgeschleppt.
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Einziger Engpass sei die Quaibrücke, sagte Birrer weiter, doch seien auf beiden Seiten der Brücke grosszügige weite Räume vorhanden. Der Gesamteinsatzleiter habe einen Helikopter zur Verfügung, was auch helfe, heikle Situationen frühzeitig zu erkennen. Für den Eventualfall würden Rettungsachsen freigehalten, hier sei die Situation in Zürich besonders komfortabel, da man mit der Limmat über eine zusätzliche Achse verfüge. Das Ereignis von Duisburg sei tragisch und mache betroffen, aber es stelle den Zürcher Techno-Umzug nicht in Frage. «Zürich ist parat für die Street Parade», sagte Birrer.
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/zuerich_nicht_mit_duisburg_vergleichbar_1.6882460.html
 

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Diese Diskussion darüber, ob derartige Großveranstaltungen überhaupt noch gemacht werden sollten, ist derart hohl und entspringt alleinig einer Weigerung sich mit den Problemen, die es in Duisburg gab, auseinanderzusetzen.

Die ARD höchstselbst stellte in ihrem Brennpunkt solch dämlich grundsätzliche Fragen, ohne auch nur eine Sekunde die mangelhften Planungen in Dusiburg zu erwähnen. "Da müsse man halt abwarten. Wir alle wollen ja schnell Antworten." Wo man sich das Konkrete verbittet, gehts halt gleich zum Allgemeinen. Und da ist dann mangels irgendeiner Information Tür und Tor geöffnet für die 1:1 Übertragung jedweder Vorurteile, Vorbehalte, polititscher und anderweitiger Interessen. Eva Hermann bringt es nur am unverholensten auf dem Punkt und sieht gleich göttliche Fügung am Werke.

Das ganze System der Zugangswege und die komplette Kalkulation der Besucherzahlen war einfach nur haarsträubend. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass dort viele Menschen an durchaus renomierten Stellen eindringlich vor gewarnt haben. Und jetzt weiden sich alle am Gefühl, dass sowas ganz unvorhergesehen immer mal wieder passieren kann. Zürich deshalb gleich mal absagen, bitte!
 

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^^ das Schlimme ist das SO EINE ungehindert in den Medien reden kann; da kann man gleich jeden aus der Klapse interviewen
 

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^^ In Eva Hermann scheinen wir unsere erste konservative Stimme angloamerikanischen zuschnitts hervorzubringen. Die redet nicht mehr drumherum, die moralisiert und simplifiziert ganz unverholen. Typischer Weise kommt sie auch noch vom Fernsehen.

Mal sehen wo das noch hinführt... Hat sich Eva Hermann schonmal zur Schöpfungslehre positioniert? Ich lese sonst nie was von ihr, aber zwischen ihrem ersten Buch und ihrem jetzigen Kommentar zur Love Parade scheint sie offenbar nachdrücklich an Gott herangerückt zu sein.
 

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^^ das Schlimme ist das SO EINE ungehindert in den Medien reden kann; da kann man gleich jeden aus der Klapse interviewen
Sollte man die Medien zensieren?

Was hat sie denn schon gross gesagt? So schlimm ist das nun auch wieder nicht. Und mit Sodom und Gomorrha hat sie leider recht. Gottes Strafe ist unerbittlich.
 

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Discussion Starter #60
Naja, die Eva Braun, ähm Eva Hermann geht mir schon mit ihrem Bibelgelaber aufen keks und übertreibt teilweise, von wegen "gottgewollt um dem Treiben ein Ende zu setzten" etc.

aber teilweise ist ihre Kritik an der egoistischen und oberflächlichen Gesellschaft mit einer Politik bestehend aus vielen machtgeilen Lobbyisten und Medien die sich selber mit ihrem erbärmlich niedrigen Niveau lächerlich machen, berechtigt.

Bin überzeugter Atheist, respektiere trotzdem Religionen und bin sicherlich nicht konservativ oder ne braune Socke, aber zu einseitig darf man ihre Kritik meiner Meinung nach auch nicht sehen...
 
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