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Discussion Starter · #1 ·
LUZERN - Alle drei Stadionprojekte, die nun weiterbearbeitet werden, sehen Hochhäuser bis zu 134 Metern Höhe vor. Für den Luzerner Stadtarchitekten Jean-Pierre Deville sind die Höhen zwar «ungewohnt», aber nicht utopisch.

Ungewohnt, aber machbar: So sieht der Stadtarchitekt Hochhäuser auf der Allmend. «Denn Luzern ist seit je ein guter Boden für das Aussergewöhnliche», sagt er. Zudem solle die Höhe auf 80 Meter begrenzt werden. Isoliert betrachtet, wäre es laut Deville falsch, auf der Allmend irgendein Hochhaus zu erstellen. Im Zusammenhang mit dem Sportarenaprojekt aber sei dies legitim. Deville glaubt, dass die Bevölkerung die Projekte verstehen und mittragen wird. Luzern sei seit jeh ein guter Boden für das Aussergewöhnliche.

 

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Discussion Starter · #2 ·
Türme doch nur 80m ??





Türme nicht über 80 Meter Klar ist für die Jury, dass die Türme reduziert werden müssen. Ein architektonisches Zeichen zu setzen sei auf der Allmend zwar durchaus möglich, sagt der Luzerner Stadtarchitekt Jean-Pierre Deville. Die Höhe sollte aber 80 Meter nicht übersteigen.

 

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Discussion Starter · #4 ·
Die Hochhäuser können doch höher werden

Informationen zum Projekt KOI
Auf der Luzerner Allmend sollen neben einem Fussballstation auch zwei Hochhäuser entstehen. Diese dürfen laut Parlament neu 88 Meter hoch werden – technische Aufbauten exklusive.

Die beiden Hochhäuser gehören zur 260 Millionen Franken teuren Sport- und Wohnüberbauung KOI der Luzerner Architekten Daniele Marques und Iwan Bühler. Investorin ist die Credit Suisse. Die städtischen Stimmberechtigten können im Februar 2008 (Umzonung) und im Herbst 2008 (Kredit) zu KOI Stellung beziehen.

Die Architekten hatten zunächst Wohntürme von 134 respektive 109 Meter Höhe vorgesehen. Um das Projekt mehrheitsfähig zu machen, wurden die Höhen auf 80 respektive 75 Meter reduziert, wie der Stadtrat Ende September bekannt gab.

Am Freitag stellte er einen Zwischenbericht an das Parlament vor. Demnach dürfen die Fassaden beider Hochhäuser bis zu 88 Meter hoch sein. Nicht inbegriffen sind in dieser Höhe die technischen Aufbauten. Wie hoch die Wohntürme dann tatsächlich sein werden, wird erst im Verlauf der weiteren Projektentwicklung entschieden.

Mit 88 Metern Höhe fügten sich die Türme als angemessener Akzent ins Landschaftsbild ein, schreibt der Stadtrat. Die Erhöhung von 80 auf 88 Meter sei geringfügig und entspreche zwei zusätzlichen Stockwerken.

Herzstück und Anlass der Überbauung ist das neue Fussballstadion. Dieses kostet 63 Millionen Franken. Die Stadt zahlt daran 15 Millionen, der Kanton 7 Millionen Franken. Dazu kommen 31,7 Millionen, die die Stadt für das Baurecht erhält.

sda


 

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Luzerner Sportarena nimmt Hürde im Stadtparlament / Volksabstimmung über 250- Millionen-Franken-Projekt im November

Luzern (sda) Die neue Luzerner Sportarena hat die Feuerprobe im Stadtparlament bestanden. Mit 25 zu 17 Stimmen (bei 2 Enthaltungen) hat es am Donnerstag das 250 Millionen Franken teure Projekt genehmigt. Das letzte Wort hat das Volk - am 30. November 2008.

Über fünf Stunden lang debattierte das Stadtparlament über die Sportarena, obwohl die Meinungen längst gemacht waren. CVP und FDP stellten sich hinter das Projekt. Die SVP hatte Vorbehalte, wollte aber dem Volk den Entscheid überlassen. SP und eine Mehrheit der Grünen wollten die Vorlage schon im Parlament scheitern lassen.

Die Sportarena umfasst ein neues Fussballstadion für den FC Luzern, Hallenbad, Turnhallen, ein Leichtathletikstadion, eine geschlossene Schiessanlage sowie weitere Sportanlagen. Dazu kommen zwei bis zu 88 Meter hohe Wohntürme.

Investorin setzt auf Wohntürme

An die gesamten Kosten von rund 250 Millionen Franken bezahlt die Stadt 103 Millionen Franken. Weil die Investorin, die Credit Suisse (Real Estate Asset
Management) für das 99-jährige Baurecht 31 Millionen Franken an die Stadt zahlt, bleiben netto noch 72 Millionen Franken.

Das Fussballstadion allein kostet 63 Millionen Franken; daran trägt die Stadt
15 Millionen Franken bei. Weitere Beiträge der Stadt gehen an das Hallenbad und an Einrichtungen für den Breitensport. Die beiden Wohntürme kosten 130 Millionen Franken; die Investorin setzt auf die Rendite aus den Wohnungen.

Für die CVP und die FDP ist die Sportarena ein grosser Wurf und eine grosse Chance für die Stadt Luzern. Die SVP sieht sowohl Vorteile wie Tücken, sie stimmte aber - wenn auch "ohne Feuer und Flamme" - zu.

Linke dagegen

SP, Mehrheit der Grünen und der Vertreter der Partei Chance21 zersausten die Vorlage sowohl aus ökonomischen als auch aus ökologischen Gründen. In der Detaildebatte stellten sie zahlreiche Anträge für Protokollbemerkungen, die aber durchwegs abgelehnt wurden.

Die Verträge sind so gestaltet, dass sie nur im Gesamtpaket angenommen oder verworfen werden können. Ein Nein ist für den städtischen Baudirektor Kurt Bieder aber unsinnig, weil die heutigen Sportanlagen veraltet sind und erneuert werden müssen. Dem FC Luzern droht wegen des baufälligen Stadions der Zwangsabstieg.

Für den Stadtrat erhält Luzern mit der Sportarena ein Stadion der Spitzenklasse. In Widerspruch dazu steht allerdings die derzeitige Leistung des FC Luzern - er steht am Schluss der Rangliste der Super League.

Eine erste Volksabstimmung hat das Projekt schon hinter sich. Im Februar wurde an der Urne die Projektierung und eine Umzonung mit 54 Prozent Ja-Stimmen genehmigt.

(SDA/ATS - bum lw/bsd293/POL/4/080925 1704)
 

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Die beiden hochhäuser sind jetzt profiliert. Sieht ganz gut aus, sind von weit her sichtbar, ich nehme an die profilierte höhe sind die 88m. Ich hoffe ich kann in den nächsten tagen mal fotos machen und hier reinstellen.

cheers
 

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Sowohl Stadion als auch Hochhäuser gefallen mir sehr gut.
Was ist die Kapazität vom Stadion? Sieht ähnlich gross aus wie St. Gallen.

Ich hoffe nur die Stimmbürger lassen sich von den momentan Leistungen des FCL nicht gross beeinflussen...
Wird wohl minim kleiner sein als die AFG-Arena. Vielleicht zwischen 15- 18'000 (inkl. Stehplätze). St. Gallen hat 21'000 (inkl. der Stehplätze!)

Übrigens: Auf dem zweiten Bild sind auf der linken Seite des Stadions auch die Neubauten des geplanten Messezentrums zu sehen...

Was die Türme betrifft...ist nicht gerade der HIT, hoffentlich werden sie nicht so gebaut wie auf dem Foto oder sind das bereits schon die Türme des Gewinnerprojektes??
 

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Was die Türme betrifft...ist nicht gerade der HIT, hoffentlich werden sie nicht so gebaut wie auf dem Foto oder sind das bereits schon die Türme des Gewinnerprojektes??
Natürlich. Das Gewinnerprojekt steht schon lange fest. Die erste Volksabstimmung war ja bereits erfolgreich, aber jetzt muss im November auch noch der Kredit angenommen werden.

Finde die Hochhäuser schön. Und zudem super, dass es (hoffentlich) wiedermal richtige Wohnhochhäuser geben wird. Gibt's nicht viele von dieser Höhe in der Schweiz.
 

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Kansas of Elsass
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Als wenn es wegen den 40m drauf an käme :eek:hno:

Ich sage nur das Unwort des Jahrzehnts: SCHATTENWURF :bash: :hammer: :lol:
ich sage mal nur "Zürcher Unwort des Jahres: SCHATTENWURF"
bitte nicht gleich verallgemeinern.

bei uns Basler ist das Wort glaub ich "Unort", bezüglich auf den Messeneubau.
 

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also wenn die da jetzt auch n cluster machen find ichs ja toll, aber wenns letztendlich einfach wieder n paar hochhäuser am stadtrand sind, so 60 jahre style, find ichs nicht soo doll ;-)
 

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Neues Fussballstadion auf der Luzerner Allmend / Ob- und Nidwalden wollen zusammen 500 000 Franken beisteuern

Sarnen/Stans (sda) Das geplante Fussballstadion auf der Luzerner Allmend erhöht auch die Standortqualität von Ob- und Nidwalden. Die beiden Kantonsregierungen wollen das 63,5 Millionen Franken teure Bauprojekt deshalb mit 500 000 Franken unterstützen.

Die Regierungsräte beantragen ihren Parlamenten, für das Stadion je 250 000 Franken zu bewilligen. Die Mittel sollen der Staatskasse und nicht dem Lotteriefonds entnommen werden, damit die Förderung der einheimischen Sportvereine nicht eingeschränkt werden muss.

Das Fussballstadion ist Teil der Sportarena, zu der noch zwei Wohntürme, ein Sportgebäude (Hallenbad, Turnhallen, Fitnesszentrum) sowie weitere Sportanlagen gehören. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 250 Millionen Franken. Ob die Sportarena gebaut wird, entscheiden die Stadtluzerner Stimmberechtigten am 30.
November.

Die Ob- und die Nidwaldner Regierung sind gemäss Mitteilung vom Mittwoch überzeugt, dass das Projekt für die ganze Zentralschweiz von Bedeutung ist. Als Zeichen der Zusammenarbeit zwischen den Kantonen soll der freiwillige Beitrag nicht dem FC Luzern, sondern dem Kanton Luzern überwiesen werden.

Die Stadt Luzern zahlt an das 63,5 Millionen Franken teure Stadion 15 Millionen Franken, der Kanton Luzern 7 Millionen. 31,7 Millionen Franken stammen aus dem Baurechtszins, den die Investorin der Stadt zahlt. Der FC Luzern steuert 9,8 Millionen Franken bei.

(SDA/ATS - rl fy/rdi501/POL/4/081105 0914)
 

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Ich glaube dies wurde bisher nicht gepostet:

Die Luzerner Sportarena kann gebaut werden


Die Sportarena in Luzern kann nun doch ohne Verzögerung gebaut werden. Fünf Anwohner des geplanten Komplexes haben ihre Verwaltungsgerichts*beschwerde zurückgezogen.
Dies teilte die Staatskanzlei Luzern am Montag mit. Sie hatten die Beschwerde am 27. Oktober letzten Jahres eingereicht, um den Bau der vorgesehenen Wohnhoch*häuser auf der Allmend zu verhindern. Zugleich erklärten die Beschwerdeführer, sie verzichteten darauf, die Baubewilligung der Stadt Luzern vom vergangenen 17. Dezember anzufechten. Damit wird laut Staatskanzlei der Gestaltungsplan rechtskräftig. Im August soll nun das bisherige Allmend-Stadion abgebrochen werden. Anfang September wird mit dem Aushub begonnen, der samt Pfählung bis März 2010 dauern soll.

Das Luzerner Stimmvolk hatte die Kredite und die Verträge für den 250 bis 300 Millionen Franken teuren Komplex bereits am vergangenen 30. November genehmigt. Die Sportarena Luzern besteht aus dem Fussballstadion, zwei 88 beziehungsweise 77 Meter hohen Wohnhochhäusern und dem Sportgebäude, unter anderem mit Hallenbad, Doppelturnhalle und Fitnesszentrum. Gleichzeitig werden Sportanlagen für den Breitensport erneuert sowie eine Schiesssporthalle und ein Bocciodromo errichtet.

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