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Administrative Grenzen finde ich bei reiner Einwohnerbetrachtung ziemlich bescheuert. Frankfurt am Main ist weit mehr als die 700000 Leute, die das in ihrem Personalausweis stehen haben. Ich gehe mittlerweile nur nach Agglomeration. Die Agglomeration Frankfurt am Main hat leicht über 3 Millionen Einwohner. Ganz ordentlich für das dezentrale Deutschland.
 

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Agglomeration hat über 5 mio, aber sind ja auch ziemlich große Fläche(siehe)
ich gehe nach Ballungsraum Frankfurt, die Kleinstädte um Frankfurt sind oder wachsen mit Frankfurt enger zusammen und bilden somit ca 2,5 mio Stadt
viele Menschen dort sagen sowieso das sie Frankfurter sind oder aus Frankfurt kommen, wenn sie gefragt werden
hätte ich auch gesagt
 

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Als echte Stadt (nicht oder nur wenig abgrenzbar) kann man ein Gebiet von ca 1 Mio ansehen:
1. Ffm: 745.000
2. OF: 135.000
3. Mühlheim: 30.000
4. Bad Vilbel: 35.000
5. Eschborn: 22.000
6. Kelsterbach: 16.000
Als auch politisch einheitliches Gebiet könnte ich mir Frankfurt in der Ausdehnung von Bad Homburg bis OF (Nord-Süd) und Rüsselsheim bis Hanau (West-Ost) vorstellen. Dann hätte man eine Stadt mit ca. 1,5 bis 2 Mio. Ew.
 

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Das ist genau mein Thread Chrissi, danke dafür!

Hier die Liste der Großstädte Deutschlands von 2015:https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_deutschen_Städte
Na wo gehört Frankfurt wohl hin, zu Berlin, Hamburg, München und Köln, oder zu Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund und Essen?

Und haha Agglomeration, was soll denn da Düsseldorf sagen, 12 Millionen?
viele Menschen dort sagen sowieso das sie Frankfurter sind oder aus Frankfurt kommen, wenn sie gefragt werden
hätte ich auch gesagt
Ja nee is klar... :lol:
 

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LIBERTINED
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Moleman: Das wäre eine sehr gute Variante für eine neue kommunale Verwaltungseinheit.
Es ist einfach sinnvoll, endlich ein "Groß-Frankfurt" zu schaffen, um die Synergieeffekte zu verstärken.

Strategisch sinnvoll wäre es auch, kleinere angrenzende Orte mit Flächenreserven wie Dietzenbach und vor allem Mörfelden-Walldorf mit reinzunehmen, wegen des Flughafens und als Baustandorte zur Verdichtung. Im Gürtel von Frankfurt ist zu viel Geklecker und Suburbanisierung angesichts der hervorragenden Infrastruktur.

fugas: Agglomeration ist ein Synonym für Ballungsraum.
Metropolregion ist hingegen weiter gefasst.
 

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Das ist genau mein Thread Chrissi, danke dafür!

Hier die Liste der Großstädte Deutschlands von 2015:https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_deutschen_Städte
Na wo gehört Frankfurt wohl hin, zu Berlin, Hamburg, München und Köln, oder zu Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund und Essen?

Und haha Agglomeration, was soll denn da Düsseldorf sagen, 12 Millionen?

Ja nee is klar... :lol:
Agglomeration Frankfurt und Agglomeration Düsseldorf kann man so nicht vergleichen
um Frankfurt liegen Kleinstädte, die als Bezirke von Ffm angesehen werden, Ffm ist sogesehen der Kern, vieles(oder alles) läuft dadurch...
bei Agglomeration Düsseldorf ist das anders, alles nur Großstädte überall, Essen bleibt als Großstadt Essen, Dortmund, Duisburg, Köln etc. genauso
und ja, Frankfurt gehört eher zu Berlin, Hamburg, München und Köln, als zu den Rest
 

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Agglomeration hat über 5 mio, aber sind ja auch ziemlich große Fläche(siehe)
ich gehe nach Ballungsraum Frankfurt, die Kleinstädte um Frankfurt sind oder wachsen mit Frankfurt enger zusammen und bilden somit ca 2,5 mio Stadt
viele Menschen dort sagen sowieso das sie Frankfurter sind oder aus Frankfurt kommen, wenn sie gefragt werden
hätte ich auch gesagt
Den Begriff Agglomeration hab ich genommen, um grob eben auch das Umland mit einzubringen. Oft finde ich laut Wikipedia den „Ballungsraum“ bisschen zu klein gewählt. Im Fall Frankfurt schließt der Ballungsraum Mainz/Wiesbaden aus, obwohl ich der Meinung bin, dass die geografisch noch zu sehr da dran sind und unmittelbar mit Frankfurt wechselwirken, vordergründig durch ein Hauptmerkmal von Frankfurt: Den Flughafen. Im Gegensatz dazu finde ich Gießen oder Fulda, die Laut Wiki zur Agglomeration gehören, dann doch als zu weit weg für den Alltag Fulda z.B. liegt genauso weit weg wie von Würzburg oder Kassel! Worms ist auch so ein Kandidat. Zählt auch noch zu Frankfurt angeblich, denke ich aber hat alltäglich mehr mit Mannheim zu tun.

Klar, es wird auch einige Pendler geben. Aber eben weiter draußen auch signifikant weniger. Man muss irgendwie den Atem der Zentrumsstadt noch spüren. Von Stadtrand Mainz bin ich mit dem Fahrrad in gefühlt 10 min am Stadtrand von Frankfurt und sehe die Hochhäuser. Aber Gießen finde ich ist schon durch seine Autobahnsituation so weit draußen und weil dazwischen nicht wirklich was signifikantes ist mehr und eher eine kleine Insel für sich.

Man muss da eben auch gewisse Anziehungspunkte mit einberechnen, auch geologische Formationen. Man muss also je nach Großstadtregion das eigenständig beachten. Ich glaube aber ganz gut fährt man, wenn man in etwa das Mittelding zwischen dem Ballungsraum und der Agglomeration bei Wikipedia nimmt.
 

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Im Fall Frankfurt schließt der Ballungsraum Mainz/Wiesbaden aus
Mainz und Wiesbaden kann man als eine Stadt sehen mit angrenzenden Kleinstädte wie Ginsheim-Gustavsburg, aber die Beziehungen zu Frankfurt sind da anders als in Offenbach zum Beispiel, wie du sagtest "man muss irgendwie den Atem der Zentrumsstadt noch spüren"
allein Flughafen ändert daran nicht viel
Frankfurt muss zuerst wachsen und sich ausdehnen
 

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Registered Frankfurtian
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Die innerstädtischen Autobahnabschnitte einzuhausen oder zu überbauen würde enorme Flächen freigeben. Neben der A661 - bei der es ja bekanntlich die Planungen gibt - wären das insbesondere die A648 und die A5 zwischen Nordwestkreuz und Bad Homburger Kreuz sowie Teile der A66
 

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LIBERTINED
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Autobahneinhausung ist eine sehr gute Idee. Genauso die Bebauung von Landwirtschaftsflächen, die im urbanen Raum einfach deplatziert sind und die Lebensqualität stark mindern können. Genauso sollte man auf Industriebrachen und ähnliches schauen. Oder in zu dünn bebaute Viertel, die zB von Zeilenbauten und "aufgelockertem" Sozialwohnungsbau der Nachkriegszeit geprägt sind. Dort kann man gut nachverdichten.

Der Stadtwald dürfte nicht nur den Frankfurtern heilig sein. Bevor man echte Naturflächen geht, von denen es im zersiedelten Südhessen wohl sehr wenige gibt, sollte man definitiv erstmal ausgiebig die Flächen nutzen, die schon Strukturen hergeben und weniger Qualität bieten. So ein Stadtwald ist ja auch klimatisch und ökologisch bedeutend.
 

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Schwarzkutte
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Hier wird doch schon wieder Metropolregion, Agglomeration und Ballungsraum wild durcheinandergehauen.
Agglomeration ist das was unmittelbaren baulichen Zusammenhang hat, also die Stadt im geografischen Sinne, was für jeden der aus der Luft draufschaut und der keine administrativen Grenzen kennt, als ein und dieselbe Stadt erscheint. Wobei die maximale zulässige Ausdehnung der Baulücken von Land zu Land variiert (in Frankreich beispielsweise wo man viel weniger davor zurückscheut die Umlandkommunen komplett zusammenwachsen zu lassen sinds von offizieller Seite 200m, in Deutschland wo man beim Statistischen Bundesamt bisher keinerlei Grund sieht, überhaupt mal Definitionen zu erstellen und die daraus entstehenden Daten zu veröffentlichen, müsste man eher bis 500 oder gar 1000m gehen). Frankfurt kommt da auf ca 2 Millionen Einwohner, fast genauso groß wie München. Zum Vergleich: HH kommt auf ca 2,5 Millionen, Berlin 4-4,5Millionen nördliches Ruhrgebiet (ungefähr Duisburg bis Dortmund) ca 5 Millionen, Köln, Stuttgart und Düsseldorf je ca 1,5-2 Millionen.
Damit recht wenig zu tun haben die Metropolregionen, die vor allem kulturelle und wirtschaftliche Verflechtungen widerspiegeln. Da kommt Rhein-Main auf 5-6 Millionen in einer ziemlich engen Definition. Vergleiche kann man kaum noch ziehen, da die meisten Regionen das mittlerweile als Marketinginstrument entdeckt haben und sich da viel größer rechnen als sie sind. Bei Berlin, Hamburg und München beispielsweise werden kurzerhand riesige sehr dünn besiedelte Gebiete weit fernab jeglicher Großstadt mit dazugezählt, die in Summe aber auch die Bevölkerungszahl nochmal nach oben treiben. Sieht international aber auch nicht viel anders aus. Die CSA Los Angeles mit ihren 18 Millionen Einwohnern beispielsweise besteht flächenmäßig zum größten Teil aus der Mojave Desert und erstreckt sich bis an die Grenze nach Nevada und New Mexico (wobei hier der Grund aber einfach die riesige Ausdehnung der Counties San Bernardino und Riverside ist, und Metropolregionen werden in USA halt generell auf County-Ebene abgegrenzt, was in etwa unseren Landkreisen entspricht).
 

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Ich verstehe als eine Stadt ja immer durchgehend miteinander verknüpfte urbane Gebiete mit einem eindeutigen Zentrum.

Bad Vilbel gehört nach dieser Definition eindeutig nicht zur Stadt, aber Bonames/Kalbach und der ganze Mist da oben auch nicht, was ich auch als richtig empfinde.Offenbach ist auch eine eigene Stadt, da sich die dortige Bevölkerung meistens im eigenen Zentrum aufhält, wo sie alles hat, statt zur Zeil zu pendeln.

Politisch gesehen ist die Einteilung ist Stadt/nicht-Stadt, aber nach strenger urbanistischer Ansicht würde ich meine Definition bevorzugen
 

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ulkige (um nicht schwachsinnige zu sagen) Definition. demnach gehören parks auch nicht in städte, sie unterbrechen ja die bebauung. nichts anderes sind die unbebauten flächen zwischen den siedlungen nämlich, sonst würde man sie ja nicht als erhaltenswert einstufen wenn sie nicht einen park-ähnlichen nutzen hätten (ich nicht, aber andere). berlin hat auch kein eindeutiges zentrum, also ist es auch keine stadt für dich oder wie??
 

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Als echte Stadt (nicht oder nur wenig abgrenzbar) kann man ein Gebiet von ca 1 Mio ansehen:
1. Ffm: 745.000
2. OF: 135.000
3. Mühlheim: 30.000
4. Bad Vilbel: 35.000
5. Eschborn: 22.000
6. Kelsterbach: 16.000
Als auch politisch einheitliches Gebiet könnte ich mir Frankfurt in der Ausdehnung von Bad Homburg bis OF (Nord-Süd) und Rüsselsheim bis Hanau (West-Ost) vorstellen. Dann hätte man eine Stadt mit ca. 1,5 bis 2 Mio. Ew.

Ja, das passt wohl am besten und sorry; aber Stuttgart zb. hat auch eine recht ordenliche Agglomeration und fühlt sich trotzdem nicht wie München oder Köln an. Frankfurt wirkt durch Flughafen, Skyline und großen Bahnhof eher wie Köln als wie Stuttgart, ist aber vom Stadtgebiet überschaubar.
 

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Auch wenn es finanziell vielleicht weniger lukrativ ist, ist es wohl für die Stadtentwicklung am sinnvollsten Offenbach endlich einzugemeinden und eine durchgehend urbane Verbindung nach Sachsenhausen herzustellen.

Mal ganz laienhaft könnte ich mir das so vorstellen, rot markiert die Baugebiete, dazu Oberrad irgendwie städtischer umgestalten.

 
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