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Discussion Starter · #1 ·
Eine temporäre Wetterverbesserung hat es mir gestern doch noch erlaubt, in einer Arbeitspause ein paar Bilder von Neu Oerlikon zu schiessen:























Ein Floydianisches Bild:


Nicht mehr wirklcih NOe, aber angrenzend - und zuoberst im Gebäude rechts ist mein Büro ;)


Ich hoffe, es hat euch gefallen :cheers:
 

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Bilder vom 21.5.2006

Neues Price Waterhouse Gebäude

Wohnungen anschliessend an PWC

Aldi!

Credit Suisse

Center Eleven

Wohnpark Binzmühle und Park

Vogelperspektive vom zukünftigen Max Bill Platz / Rechts das neue
Marriott Courtyard Hotel
 

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Xäntårx said:
Cool bilder, Greg!

Welche Art der Nachbarschaft ist Neu Oerlikon für Zuerichers wirklich?
Ich denke, dass das Quartier nach wie vor sehr steril ist. Das image ist nicht sehr gut, obwohl die Wohnungen sehr modern sind und Neu Oerlikon nur 4 Minuten mit dem Zug vom Flughafen entfernt ist. Ich hoffe, dass es bald mehr Restaurants und Läden gibt, damit das ganze etwas belebter wird. :)
 

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Discussion Starter · #7 ·
Danke für die neuen Photos! :applause:

Binzmühle ist FÜRCHTERLICH. Ich finde immer, es ist der Schandfleck des Quartiers. Ist auch nicht offiziell im Masterplan.
 

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...starwood... :-D
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great pics, gentlemen! :)


still curious, does anyone have (apologies in advance if already posted elsewhere) renderings and/or design-pics of Google's HQ in Zurich??


greetings from california, soon to be in CH for a "project"... :D
 

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earthJoker said:
Is Google planing to build something? I think they rent/buy existing buildings. I think there are somewhere in Enge.

Right, they bought an amazing villa as their headquaerters in the Enge district.
 

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Gastronomen glauben an Neu-Oerlikon

Aus der Zeitung "Vorstadt"
Kritische Stimmen bezeichneten Neu Oerlikon immer wieder als «Retortenstadt». Nun kommt Leben in das Quartier. Im September öffnen gleich drei Trendlokale.

«Kai» ist Japanisch und bedeutet «zusammenkommen». So nennt sich das Japanische Trendlokal, das im kommenden September in der «Accu»-Überbauung öffnen wird. Betrieben wird das «Kai» von einem jungen Ehepaar. «Im Stadtzentrum gibt es genügend solcher Angebote. Das Business-Quartier in Neu-Oerlikon ist für uns eine grosse Chance», begründet Caroline Shama die Wahl ihres Lokals. Mit dem stylischen Sushi-Tempel wollen sich die Jungunternehemer erstmals selbstständig machen. Das Ehepaar verlegt auch gleich ihren Wohnsitz hierhin.

Eine ähnliche Strategie verfolgt auch der Kaffee-Riese «Starbucks» mit seiner künftigen Lokalität am Max-Bill-Platz. Dies ist bereits die zweite Filiale in Oerlikon. Obschon die weltweit 1100 Standorte allesamt nach dem gleichen Konzept funktionieren, meint die Marketing-Beaftragte von «Starbucks» Christina McDaniel: «Wir möchten einen Beitrag zur lebendigen Nachbarschaft leisten.»
Lebendig schient es in Neu Oerlikon tatsächlich zu werden. Einige Meter weiter von «Starbucks» und der Sushi-Bar will das Restaurant Max am Max-Billplatz um die Kundschaft in Neu Oerlikon buhlen. Zwar gehört das «Max» zum neuen Courtyard Marriott Hotel, doch soll es nicht primär Hotelgäste ansprechen. Als sogenannter «Third Place» - ein Ort zwischen der Arbeitswelt und dem Eigenheim - will Stefano Alborghetti, General Manager des Hotels, das neue Restaurant positionieren.
Esther Diethelm vom Quartiersekretariat Neu Oerlikon begrüsst diese Entwicklung: «Der Max-Bill-Platz wird dadurch in seiner Zentrums-Funktion gestärkt und das ganze Quartier wird belebt. Dies hat man bereits schon bei Aldi feststellen können.»
 

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Discussion Starter · #15 ·
Man kann ja mal hoffen, aber schon bei Corbusier und Niemeyer hat es Jahrzehnte gedauert, bis ihre kalten Strukturen durch menschliche Wärme überwunden wurden... Auch Katrin Martelli hat sich ja für einen sehr guten Ruf von Neu Oerlikon bemüht und krampfhaft die "lebendigen" Winkel gesucht und hochgelobt. Aber wer weiss... ;)
 

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Neu-Oerlikon erhält ein Hotel für Geschäftsleute

6. September 2006, Neue Zürcher Zeitung




Die SV Group will mit der Marriott-Marke die Hotelbranche aufmischen

Morgen Donnerstag wird in Neu-Oerlikon ein Business-Hotel der Marriott-Kette Courtyard eröffnet. Betrieben wird es von der SV Group. Courtyard-Hotels sind auch in anderen Schweizer Städten sowie im Ausland geplant.


ami. Noch wird gehämmert, gestrichen, geklebt und geschraubt im neuen Hotel in Neu-Oerlikon. Das ist auch nötig, denn hier und da ragen noch farbige Kabel aus Zimmerdecken, und unverputzte Wandflächen warten darauf, mit lackierten Holzplatten abgedeckt zu werden. Bis zur Eröffnung am Donnerstag werde alles bereitstehen, versichert Beat Kuhn von der SV Schweiz, der Betreiberin des «Courtyard» in Zürich. «Wir haben noch 48 Stunden bis zur Eröffnung des Hotels.»

215 Franken pro Nacht
Das «Courtyard» in Zürich Nord ist das erste schweizweit. Die Marriott-Marke steht für Hotels der gehobenen Mittelklasse, deren Angebot sich insbesondere an Geschäftsreisende richtet. Weltweit gibt es 711 Häuser, 72 ausserhalb der USA. Der sechsstöckige Hotelkomplex in Oerlikon ist Teil der Accu-Überbauung am Max-Bill- Platz, wo Wohnungen, Geschäfts- und Bürohäuser wie Pilze aus dem Boden schiessen. Das Viersternhotel positioniert sich als Business- und Kongresshotel. Es verfügt über 152 Zimmer und Suiten sowie über Seminar- und Banketträume. Die Zimmer wurden nicht von ambitionierten Innenarchitekten, sondern nach dem Gusto von «Marriott»-Geschäftsreisenden ausgestattet: mit grossen Betten und geräumigem Arbeitsplatz, Wireless-Lan, Klimaanlage, Flachbildschirm, Kaffee- und Tee-Stationen sowie Bügeleisen und zugehörigem Brett. Pro Nacht zahlt der Kunde zwischen 215 und 295 Franken für ein Zimmer ohne Frühstück. An Wochenenden sind Zimmer ab 159 Franken zu haben. Das Hotelrestaurant mit Bar ist trendig und in warmen Farbtönen eingerichtet. Angeboten werden sowohl traditionelle Schweizer Gerichte als auch Spezialitäten aus aller Welt. Ziel ist es, nicht nur Hotelgäste, sondern auch Anwohner anzulocken.

Die SV Group erwirtschaftet heute den Grossteil des Umsatzes (343 Millionen Franken) mit der Personalgastronomie. Mit der Marriott- Partnerschaft will sie künftig ihren heute eher bescheidenen Hotelsektor ausbauen. CEO Philippe Echenard bezeichnet die Eröffnung des «Courtyard Marriott» deshalb als Meilenstein. Der Franchisevertrag mit Marriott, einer der weltweit führenden Hotelketten, war vor zwei Jahren zustande gekommen. «Ich sehe in der Schweiz durchaus Potenzial für Hotelketten», sagt Echenard. Während das Geschäft mit Personalrestaurants und Mensen stagniere, sei der Reisemarkt nach wie vor im Wachstum begriffen. Beim «Courtyard» in Zürich Nord wird es denn auch nicht bleiben. In den nächsten Jahren sollen in grossen Schweizer Städten wie Bern, Basel oder Genf sechs weitere «Courtyards» entstehen. In Zürich sind sogar zwei geplant. Die SV Group fasst auch die Expansion ins deutschsprachige Ausland ins Auge. Heute führt die SV Group 12 kleinere Hotels und erwirtschaftet damit einen Umsatz von knapp 18 Millionen Franken. Jedes einzelne Courtyard-Hotel dürfte hingegen künftig alleine 10 bis 15 Millionen Franken Umsatz generieren und so das Hotelstandbein der Firma klar stärken - wenn alles nach Plan läuft.

SV Group will rasch schwarze Zahlen
Echenard ist überzeugt, mit dem «Courtyard» in Zürich Nord schon in den ersten Betriebsjahren ein ausgeglichenes Ergebnis präsentieren zu können. Er rechnet mit einer Auslastung von durchschnittlich 70 Prozent. Allein 25 Prozent sind aufgrund des Reservationssystems der Marriott-Kette so gut wie sicher, wie Echenard erklärt. In Zürich werden durch das «Courtyard» 50 Vollzeitstellen geschaffen. «Profitieren vom neuen Hotel werden auch zahlreiche Lieferanten», so der SV- Chef. Weniger Freude dürfte hingegen die Konkurrenz haben, insbesondere das «Swissôtel» am Bahnhof Oerlikon. John Rusterholz, Präsident der Zürcher Hoteliers, gibt sich jedoch optimistisch. Wenn sich die beiden Hotels keinen harten Preiskampf lieferten, sollte die neue Konkurrenz den Wettbewerb befruchten.
 

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Discussion Starter · #17 ·
Muss ehrlich zugeben, um in einem so unglaublich hässlichen Block zu übernachten, würde ich keine 60 Franken zahlen :lol:
 

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Kuesel said:
Muss ehrlich zugeben, um in einem so unglaublich hässlichen Block zu übernachten, würde ich keine 60 Franken zahlen :lol:
Gebe Dir absolut Recht. Aber es sind einerseits unsere selbst-auferlegten Baugesetze, sowie die Tatsache, dass die Investoren in der Schweizer Immobilien Landschaft knochentrockene Typen sind. Es geht nicht um kreativitaet, sondern darum institutionelle Gelder raschmoeglichst zu investieren.
 

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Discussion Starter · #19 ·
Ganz genau :eek:hno:

Da wurden und werden auch dutzende von Bürogebäuden in diesem Rahmen und diesem Ziel hingeklotzt... nur um dann über Jahrzehnte leer zu stehen. Zum Glück haben die Bauherren endlich erkannt, dass einerseits eine gute funktionale Durchmischung und zweitens neuer Wohnraum wichtiger sind. Man könnte noch hoffen.

Auch war es schon immer seit der Renaissance so, dass die Schweiz Architekten exportierte, da hier einfach alles zu eng(stirnig) läuft :( Immerhin tat das dem Immage unseres Landes gut :)
 
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