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Discussion Starter #22
Zusätzlich hübsche Ansätze für neue klassische Holzvertäfelungen in Innenräumen:
This is not architecture, but also interesting. Woodwork by Polish company
Wirchomski:











 

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Discussion Starter #23

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Discussion Starter #26
^ Es gibt schon eine ganze Reihe an fähigen Architekten mit vielen guten neuklassischen Werken auch und gerade in Deutschland; nach den USA und UK ist es diesbezüglich weltweit sogar Nummer 3 derzeit, siehe auch Seite 1. Werde ich demnächst noch deutlich erweitern; die sind allesamt auch außerhalb Berlins sehr aktiv. Wenn ich mich so an meiner Ostseeküste umschaue, Usedom und Rügen etwa sind auch voller neuklassischer Bauten. Hierzulande fällt eben auch der noch gewaltige Bedarf ob der vielen Kriegsverluste und Nachkriegsabrisse (und -bausünden) auf. Und neuklassische Bauten sind innerhalb der Architektenzunft eher verschrien als im anglophonen Raum und bleiben daher etwas unterm Radar.
 

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Discussion Starter #27
Country House, Cotswolds, UK. Entwurf von Yiangou Architects (Cirencester, England). Echt fähige Leute da.

2014er Gewinner des "Georgian Group Architectural Award" für "Best new building in the Classical tradition".










Quelle: http://yiangou.com/projects/1140-2/
 

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Discussion Starter #28
Neuklassische Bewegung in Deutschland auf dem Vormarsch | Bsp. aus Hamburg von Matthias Ocker

langsam wird Deutschland zum einzigen Land, wo es nicht geht, außer ansatzweise Berlin
Dazu nochmal. Es gibt mittlerweile wirklich einige Kraftzentren für neuklassische Architektur auch in Deutschland, dazu gehören neben Berlin auch Hamburg und Düsseldorf. Und gerade auch in vielen ländlich geprägten Regionen bzw. Urlaubsgebieten entstehen reihenweise traditionelle Bauten (etwa in Niedersachsen, an der Ostseeküste von MV, im Alpenvorland und Mittelgebirgen). Während wir einerseits eine Heimat des Modernismus sind und sich Architekten hier besonders lautstark gegen jeden Blick auf die vormodernistische Kulturhistorie wehren, sind wir zugleich eine der treibenden Kräfte der neuklassischen Bewegung. Die Menschen wollen es, einige Architekten wollen es. Und es werden immer mehr. Auch der akademische Betrieb wird sich darauf einstellen (müssen).


Und zum Beweis nun, allesamt neuklassische Neubauten nur in Hamburg, entworfen vom Architekten Matthias Ocker:





















Bildquelle: http://www.houzz.com/projects/655944/haeuser

Klappt doch, oder? In diesen hervorragenden Proportionen funktionieren sogar bodentiefe Fenster.
 

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Discussion Starter #29
Ein sehr interessanter Neubau, der irgendwo auf dem Pfad zwischen Jugendstil, Art Deco und sozialistischem Klassizismus wandelt:

St. Petersburg, Russland
Geschäftshaus "Finnische Straße 4" (errichtet: 2014)















Quelle:
http://www.citywalls.ru/house24884.html
 

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Discussion Starter #33
Von europäischen Stilderivaten nun zu ostasiatischen.

Sowas ist doch ein willkommener Kontrast zur Hochhaus-Einfalt im Moloch, zu den gesichtslosen Betontürmen, in denen Menschen gestapelt werden. Da brauchen gerade die außereuropäischen Metropolen viel mehr davon, ein echter Ruhepol und Kraftanker:

Chi Lin Nunnery (Nonnenkloster) - Hongkong, 1990

In Anlehnung an die Architektur der Tang-Dynastie entworfen (618-907 n.Chr.).


Chi Lin Nunnery by kampee_p, on Flickr


志蓮淨苑 Chi Lin Nunnery by e668, on Flickr


Chi Lin Nunnery in the Rain by AliJG, on Flickr


Chi Lin Nunnery by Kurt Lee, on Flickr


Chi Lin Nunnery by lukas.b0, on Flickr
 

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Discussion Starter #34
Jetzt was ganz frisch Gebackenes aus England, das sich bis auf die natürlich noch fehlende Patina
perfekt in den neogotischen Bestand des 19. Jahrhunderts einfügt:

Whittle Building | Peterhouse Campus, University of Cambridge, UK
(Anfang 2015 fertiggestellt, Entwurf von John Simpson Architects, London - RIBA-Mitglied)


https://www.flickr.com/photos/kan-chane/16491069897/in/photostream/lightbox/


https://www.flickr.com/photos/chailey/15575158195/in/photostream/lightbox/


https://www.flickr.com/photos/chailey/15575158195/in/photostream/lightbox/


https://www.flickr.com/photos/kan-chane/15978247350/in/photostream/lightbox/
 

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Discussion Starter #38
Verständlich, hierzulande gibts auch noch viel mehr zu tun, als eine Handvoll Landmarken zu neuem Leben zu erwecken. Teilweise müssen ganze Stadtgefüge neu gedacht werden, der hastige Nachkriegswiederaufbau hat selten Zufriedenstellendes hervorgebracht. Urbane Räume müssen wieder enger zusammen rücken, vielfältiger und kleinteiliger werden. Das ist eine große Aufgabe für Generationen.

Interessant: Hans Kollhoff ließ sich wohl von meinem Duktus inspirieren. :)

Kollhoff wirbt für Rückbesinnung auf zeitlose Baukunst (Berliner Morgenpost)

Für den renommierten Architekten steht fest: "Der Expressionismus hat es geschafft, den Historismus mit einer großstädtischen Architektur zu überwinden und gleichsam beim konventionellen Handwerk des Architekten zu bleiben", so Kollhoff. "Das sind erdverbundene Häuser, unglaublich gut gebaut, die körperhaft zu skulpturalen Ausdruck kommen und für eine Dauerhaftigkeit stehen."
 

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Discussion Starter #39
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