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Discussion Starter #1
Stadtraum HB:



Im Zentrum von Zürich entsteht ein neues Quartier: der Stadtraum HB. Das Gebiet beim Hauptbahnhof ist heute noch mit Anlagen von SBB und Post belegt. Ab 2008 werden diese fortlaufend an andere Standorte verlegt. Damit kann eine der letzten grossen Flächen in der Zürcher Innenstadt neu genutzt werden.

Nach Abschluss der Entwicklungen werden an diesem zentralen Ort Wohnungen für etwa 1000 Menschen und 6000 bis 8000 Arbeitsplätze entstehen. Seit 2003 arbeiten die SBB, die Stadt Zürich und die Post an einem städtebaulichen Entwicklungskonzept für den Stadtraum HB. Es soll ein urbaner Stadtteil entstehen, der sich in die bestehenden Quartiere einfügt, sie mit attraktiven Strassen bereichert und den Bahnhof mit einer sorgfältig gemischten Nutzung attraktiver macht.

Die Zwischenergebnisse des gemeinsamen Planungsprozesses wurden im März 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das überarbeitete Konzept ist Grundlage für den Gestaltungsplan, den die Grundeigentümerin SBB im Dezember 2004 eingereicht hat. Der Gestaltungsplan gibt der weiteren Entwicklung einen planungs- und baugesetzlichen Rahmen.

Gebaut wird im Stadtraum HB frühestens 2008. Wettbewerbe und Teilprojekte starten bereits 2005.


Neu-Oerlikon:



Neu-Oerlikon, vormals ZZN (Zentrum Zürich Nord) genannt, grenzt nördlich an den Bahnhof Oerlikon. Das rund sechzig Hektare grosse ehemalige Industrieareal zählt zu den grössten innerstädtischen Entwicklungsgebieten der Schweiz.

Planung

1988 startete der Planungsprozess zum heutigen Neu-Oerlikon. Die Grundeigentümer ABB, Oerlikon Bührle und die SBB erarbeiteten während zehn Jahren gemeinsam mit der Stadt Zürich wie das zukünftige Wohn- und Dienstleistungszentrum aussehen soll.

Aus einem 1992 durchgeführten Wettbewerb ging die städtebauliche Vision für das Gebiet hervor. Sie ist im "Entwicklungsleitbild Zentrum Zürich Nord" festgehalten. 1998 wurden die Resultate in den Sonderbauvorschriften und den dazugehörigen Richtlinien rechtsverbindlich festgehalten. Sie regeln Nutzungen, Landzuteilung und Erschliessung.

Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verpflichteten sich zur kostenlosen Landabgabe für die Realisierung öffentlicher Freiräume. Im Rahmen der Sonderbauvorschriften wurden zudem erhöhte Anforderungen an die städtebauliche Einordnung und die architektonische Gestaltung gestellt. In Neu-Oerlikon entstehen rund 12'000 Arbeitsplätze. Rund 5000 Menschen werden im neuen Stadtteil leben können.

Aktuelle Projekte

Verschiedene öffentliche und private Projekte sind in Vorbereitung oder wurden bereits realisiert, darunter ausgezeichnete Wohnsiedlungen, Bürobauten und Parkanlagen. Zuletzt eröffnete die Stadt das Schulhaus Im Birch - Zürichs grösstes Schulhaus - und den Wahlenpark. Eine neue Unterführung am Bahnhof Oerlikon soll die Stadtteile Neu-Oerlikon und Oerlikon künftig besser miteinander verbinden.


Zürich West:



Zürich West ist eines der grossen Entwicklungsgebiete der Stadt Zürich. Das ehemalige Industrieareal wandelt sich schrittweise aus dem Bestehenden heraus zu einem Quartier mit einer Mischnutzung aus Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur. Das Amt für Städtebau koordiniert und leitet diesen Umwandlungsprozess gemeinsam mit anderen städtischen und kantonalen Stellen und den GrundeigentümerInnen.

Planung

Im 1996 einberufenen "Stadtforum" berieten städtische und private Gruppen über die Zukunft von Zürich West. Dabei wurde festgehalten, dass die Entwicklung in kooperativen Verfahren realisiert wird. 1998 startete die Stadt gemeinsam mit GrundeigentümerInnen und ArchitektInnen die kooperative Entwicklungsplanung für Zürich West. Dabei wurden Visionen erarbeitet und der Rahmen für die Entwicklung des neuen Stadtteils festgelegt. Die Vorstellungen wurden 2000 im Entwicklungskonzept Zürich West festgehalten. Die Leitlinien Zürich West sind Hilfsmittel zur planerischen Umsetzung.

Aktuelle Projekte

Verschiedene Teilprojekte werden unter der Federführung städtischer Ämter derzeit umgesetzt oder projektiert, etwa die Umgestaltung der Hardturmstrasse oder die Aufwertung des Bahnhofs Hardbrücke. Die Gebietsmanagerin und das Kernteam koordinieren und steuern diese Projekte. Das Amt für Städtebau begleitet auch private Projekte in Zürich West und bearbeitet Planungsinstrumente, zuletzt den Gestaltungsplan Toni-Areal und die Sonderbauvorschriften für das Maag-Areal Plus.


Leutschenbach:



Leutschenbach ist Teil des Quartiers Seebach und gehört als ehemaliges Industrieareal mit einer Grösse von rund 60 Hektaren sowie wegen seiner verkehrsgünstigen Lage zwischen City und Flughafen zu den grössten und wichtigsten Entwicklungsgebieten Zürichs.

Planung

1998 startete das Amt für Städtebau gemeinsam mit GrundeigentümerInnen und städtischen Stellen eine kooperative Entwicklungsplanung und erarbeitete aufgrund von Testentwürfen die städtebauliche Vision von einem gemischten und attraktiven Stadtteil. Diese ist im Entwicklungsleitbild festgehalten. Es besteht aus den Konzepten Nutzung, Freiraum und Verkehr und ist Grundlage für weitere Planungsschritte, Arealentwicklungen und Projektierungen. Gestützt darauf wurde 2002 die neue Bau- und Zonenordnung für Leutschenbach in Kraft gesetzt. Bestand plus Nutzflächenreserven machen rund 17'000 Arbeitsplätze und 3'000 BewohnerInnen möglich.

Aktuelle Projekte

Verschiedene öffentliche und private Teilprojekte werden derzeit im Sinne des Entwicklungsleitbildes realisiert oder sind in Projektierung, beispielsweise die Wohnungsbauten auf dem Steiner-/Hunziker-Areal, der Andreaspark, die Schulanlage Leutschenbach, das Projekt „Futura“ der SRG SSR idée suisse, der Leutschenpark mit neugestalteter Leutschenbachstrasse und renaturierten Bächen sowie die Stadtbahn Glattal.

Mit zahlreichen Grundeigentümern konnten sogenannte Städtebauliche Verträge über die freiwillige finanzielle Beteiligung an den gebietsaufwertenden Freiraummassnahmen abgeschlossen werden. Mit weiteren Eigentümern sind Verhandlungen im Gang.


Schwamendingen:



Schwamendingen ist ein beliebtes Wohnquartier und soll es auch in Zukunft bleiben. Es ist geprägt von wertvollen Siedlungen aus den Fünfziger Jahren. Allerdings müssen viele Wohnsiedlungen erneuert werden. Sanierungen und Neubauten sind geplant.

Der Charakter der "Gartenstadt" soll bei der Weiterentwicklung erhalten bleiben. Das städtebauliche Konzept aus dem Jahr 1948 verlieh Schwamendingen sein markantes Gesicht. Die Wohnstadt für Familien bot mehrheitlich genossenschaftliche Siedlungen mit privaten Gärten, gemeinschaftliche, grosszügige und grüne Zwischenräume, aber auch zahlreiche Schulhäuser innerhalb parkartiger Grünanlagen.

Die Stadt hat gemeinsam mit Fachleuten und GrundeigentümerInnen Grundsätze für die Entwicklung erarbeitet und im April 2005 das Leitbild der Bevölkerung vorgestellt. Auf dieser Grundlage setzen Stadt und Private künftige Projekte in Schwamendingen um. Damit Schwamendingen ein beliebtes Wohnquartier bleibt.
 

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Discussion Starter #6
Züri-West wird in ein paar Jahren der Hammer! Kennt ihr die Lofts am Puls-5? Würdet ihr über 2 Mio. CHF für solche Wohnungen bezahlen? Die Gegend ist zwar attraktiv, aber dort muss ich nicht unbedingt wohnen. Was meint ihr?

Kuesel, wollte eigentlich auch die EMPA besichtigen (ist gleich bei mir um die Ecke), aber da das Wetter immer noch so super sein wird, werde ich an der Sonne schmoren... ,)
 

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Discussion Starter #7
Glattalbahn:






























Haltestelle Flughafen Zürich Airport:





Haltestelle Bäuler:





Haltestelle Stelze:



Haltestelle Ambassador:





Haltestelle Leutschenbach:



Haltestelle Messe / Hallenstadion:



Haltestelle Fernsehstudio / WTC:



Haltestelle Zentrum Glatt





Haltestelle Ringstrasse:



 

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Discussion Starter #13
Stadion Letzigrund:








Erweiterung Museum Rietberg:






Primarschulanlage Luchswiesen, Erweiterung.




Wohnsiedlung Werdwies, Ersatzneubau.








Stadtspital Triemli, Erneuerung:






Ladenzentrum Lochergut, Umbau und Erweiterung:





 

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Discussion Starter #16
Glattpark sieht ja unglaublich aus! Wird dieser Technopark tatsächlich gebaut? Die Flughafenregion wird zuletzt wirtschaftlich stärker als die Stadt! ,)



earthJoker said:
Das Lochergut sollte besser abgerissen als erneuert werden.

Ich bezweifle, ob das wirklich so eine gute Idee ist. Natürlich sehen die Wohnungen schrecklich aus, aber so viel ich weiss, sind darin sehr viele Alterwohnungen enthalten und das wäre eine Katastrophe, die älteren Bewohner dort rauszuwerfen.
 
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