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Discussion Starter · #1 · (Edited)
In diesem Jahr beginnt der Ausbau der Nordbahn. Das gesamte Projektgebiet erstreckt sich über eine Länge von 66 Kilometern und teilt sich in einen Südabschnitt - von Wien Süßenbrunn bis Gänserndorf - und einen Nordabschnitt - von Gänserndorf bis Bernhardsthal. Die Nordbahn wird bis kurz nach Angern auf 160 km/h ausgebaut und nördlich davon bis zur Staatsgrenze auf 200 km/h.
Der Ausbau der Baltisch-Adriatischen Achse zwischen Danzig und Bologna und somit auch der Ausbau der Nordbahn ist ein erklärtes Ziel der EU.
Die Planung enthält neben der genauen Lage und Höhe, der Bahnstrecke mit Dämmen und Einschnitten, auch die notwendigen adaptierten Landes- und Gemeindestraßenanbindungen. Unterführungen und Brücken ersetzen künftig Eisenbahnkreuzungen, Lärmschutzwände schützen Siedlungsgebiete. Die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) für den Südabschnitt wurde bereits erstellt und im Juli 2020 bei der zuständigen Behörde, dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie eingereicht.
Bis 2026 ist der Umbau bis Angern abgeschlossen, bis 2028 plant man den Gesamtumbau. Angern und Gänserndorf sind bereits kreuzungsfrei, auch viele der 17 Bahnhöfe und Haltestellen sind modernisiert und damit barrierefrei.
Die Nordbahn in Österreich

Baltisch-Adriatischen Achse zwischen Danzig und Bologna

https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/ausbau-nordbahn
/rund-um-die-planung

https://www.oerok.gv.at/fileadmin/user_upload/Bilder/2.Reiter-Raum_u._Region/1.OEREK/OEREK_2011
/good_practice/Download_Internet_GP_BATCo_end.pdf
 

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Discussion Starter · #2 ·
Durch den Ausbau der Nordbahn beschleunigt Österreich auch das Projekt Vindobona.
Die neue Bahnverbindung zwischen Wien, Prag und Berlin soll die drei Hauptstädte enger aneinanderrücken und die Reise stark beschleunigen: Künftig ist eine Fahrtzeit von Wien nach Berlin von vier Stunden geplant. Ein entsprechendes Memorandum wurde von den Vertretern Deutschlands, Tschechiens und Österreichs unterzeichnet.
Mit einer Fertigstellung der Verbindung werde für Mitte der 2030er-Jahre gerechnet, weil dafür auch ein Tunnel durch das Erzgebirge gebaut werden muss. Die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Berlin und Dresden soll bereits 2025 fertig sein.

Neue Bahnverbindung Wien-Berlin in vier Stunden geplant
 

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Besser spät als nie, 4 Stunden nach Berlin und vermutlich an die 2 nach Prag sind schon eine feine Sache. Derzeit ist die Strecke ja eher unattraktiv und wird eher geflogen.
Diese Fahrzeiten werden hauptsächlich von Tschechien ermöglicht, welche Schnellfahrstrecken über 300 km/h planen und glücklicherweise genau Korridore auf der Achse Wien-Berlin als erstes angehen. Ich hoffe alles wird möglichst zeitgerecht umgesetzt, die Verbindung wäre der Hammer. Wenn man das ganze dann über Wien bis Venedig verlängert und nördlich bis Hamburg, wäre das eine super TEE 2.0 - Linie!:love:
 

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Wie wäre die Streckenführung im Wiener Raum genau? Insbesondere Für Fernzüge.
Momentan, zB nach Prag natürlich ab Hauptbahnhof, geht es mal Richtung Südosten, dann über Praterkai nach Stadlau und dann eben weiter nach Süßenbrunn wo man in die Nordbahn einmündet.
Daran wird sich auch künftig nichts ändern, oder?
 

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Discussion Starter · #9 ·
Wie wäre die Streckenführung im Wiener Raum genau? Insbesondere Für Fernzüge.
Momentan, zB nach Prag natürlich ab Hauptbahnhof, geht es mal Richtung Südosten, dann über Praterkai nach Stadlau und dann eben weiter nach Süßenbrunn wo man in die Nordbahn einmündet.
Daran wird sich auch künftig nichts ändern, oder?
Ich denke nicht, zumindest habe ich noch nie etwas von einer anderen Streckenführung gelesen oder ergoogelt. Lg
 

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Discussion Starter · #10 ·
@Dreidecker . Einmal In Bau bitte ;-)
Mit 200 Km/h nach Břeclav - Ausbau der Nordbahn gestartet!
Bei laufendem Bahnbetrieb wird der Bahnhof Wien Süßenbrunn barrierefrei umgebaut. Insgesamt drei Aufzüge werden den Zugang vom Vorplatz zu den beiden Inselbahnsteigen erleichtern. Der Bahnhof erhält außerdem ein zeitgemäßes Erscheinungsbild mit neuen Bahnsteigdächern, Wartekojen und ein modernes Fahrgastinformationssystem mit neuen Monitoren. Auch der Zugangsbereich wird umgestaltet. Bis Ende 2022 soll alles fertig sein.
In Deutsch-Wagram starten nun die Arbeiten an der neuen Unterführung der L6. Statt über die bestehende Eisenbahnkreuzung wird der Verkehr voraussichtlich ab Mai 2023 durch die Unterführung fließen – sicher und ohne allfällige Wartezeit am geschlossenen Schranken.
Wien Süßenbrunn

Ausbau der Nordbahn startet
 

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Ich denke realistischerweise wird Mitte der 2030er-Jahre Wien - Berlin in 6 Stunden machbar sein. CZ baut Breclav - Brünn ja selbst nur für 200 km/h aus. Damit lassen sich Fahrzeiten wie etwa heute auf der Westbahn erzielen.

Für Wien - Berlin in 4 Stunden bräuchte es - wie gesagt - durchgängig 300 km/h-Strecken. CZ hat aktuell aber nichtmal eine Strecke für 200 km/h.

Selbst wenn die 300 km/h-Strecken schon ausfinanziert, fertig geplant (Trassenauswahl) und bewilligt wären - was aber alles nicht zutrifft - sprechen wir von Bauzeiten von etwa 10 Jahren. Die Planung dauert in der Regel gut das doppelte der Bauzeit.

Und dann haben wir noch das Thema der Fahrzeuge. Die Tschechen haben derzeit nichts (außer den ÖBB Railjet und Pendolino) was auch nur annähernd über 230 km/h kommt. Die ÖBB haben den Railjet und kaufen auch nichts für höhere Geschwindigkeiten und die Deutschen haben den ICE, dessen neueren Fahrzeuge auch nur mehr 250 km/h fahren. Die kaufen auch nix schnelleres mehr. Und was sollen die Franzosen mit einem TGV dort? Das ist so weit weg. Wenn es noch nichtmal einer der hunderten ICEs - aus dem Nachbarland - nach Tschechien schafft.

Tja. So siehts aus. Mein Tipp für Mitte 2030: Wien Berlin in etwas mehr als 6 Stunden und gut is.
 

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Ich denke realistischerweise wird Mitte der 2030er-Jahre Wien - Berlin in 6 Stunden machbar sein. CZ baut Breclav - Brünn ja selbst nur für 200 km/h aus. Damit lassen sich Fahrzeiten wie etwa heute auf der Westbahn erzielen.

Für Wien - Berlin in 4 Stunden bräuchte es - wie gesagt - durchgängig 300 km/h-Strecken. CZ hat aktuell aber nichtmal eine Strecke für 200 km/h.

Selbst wenn die 300 km/h-Strecken schon ausfinanziert, fertig geplant (Trassenauswahl) und bewilligt wären - was aber alles nicht zutrifft - sprechen wir von Bauzeiten von etwa 10 Jahren. Die Planung dauert in der Regel gut das doppelte der Bauzeit.

Und dann haben wir noch das Thema der Fahrzeuge. Die Tschechen haben derzeit nichts (außer den ÖBB Railjet und Pendolino) was auch nur annähernd über 230 km/h kommt. Die ÖBB haben den Railjet und kaufen auch nichts für höhere Geschwindigkeiten und die Deutschen haben den ICE, dessen neueren Fahrzeuge auch nur mehr 250 km/h fahren. Die kaufen auch nix schnelleres mehr. Und was sollen die Franzosen mit einem TGV dort? Das ist so weit weg. Wenn es noch nichtmal einer der hunderten ICEs - aus dem Nachbarland - nach Tschechien schafft.

Tja. So siehts aus. Mein Tipp für Mitte 2030: Wien Berlin in etwas mehr als 6 Stunden und gut is.
Wie kommst du auf die ganzen Daten und Einschätzungen? Also ich hab etwas recherchiert nachdem das Abkommen der Länder D-CZ-AT abgeschlossen wurde siehe


und ich der VRT entnehme dass sie Strecken für 320km/h planen denke ich schon mal, dass ein langfristiges Ziel Wien Berlin 4:05 ist.
VRT Planung Prag-Brno-Staatsgrenze: VRT Praha – Brno – Ostrava a Brno – Břeclav - www.spravazeleznic.cz

Der D-CZ Tunnel belegt vorheriges auch glaube ich: Startseite - Neubaustrecke Dresden–Prag
 

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Wie kommst du auf die ganzen Daten und Einschätzungen?
Beschäftige dich einmal mit den Planungs- und Bauzeiten der großen Bahn-Neubaustrecken der letzten Jahrzehnte ;)
Brenner-Basistunnel, Semmering-Basistunnel, Koralmbahn, Stuttgart-Ulm und Stuttgart 21, Brenner Nordzulauf, Ausbau München-Mühldorf-Freilassing-Salzburg, Lötschberg, Gotthard. Muster erkannt?

Auf den von dir verlinkten Seiten wird z.B. Berlin - Prag in 2,5 Stunden angekündigt. Wien - Brünn soll für eine Fahrzeit von 1 Stunde ausgebaut werden. Bleibt noch Brünn - Prag in 30 Minuten (für 200 Kilometer! 1/3 der Gesamtstrecke). Nur so viel zu meiner bescheidenen Annahme :ROFLMAO:

PS: Die in den Präsentationen beworbene 'Entwurfsgeschwindigkeit' heißt nicht, dass dann auch so schnell gefahren wird bzw. überhaupt zugelassen. Die NBS Wien - St.Pölten ist auch für höhere Geschwindigkeiten als 230 km/h entworfen, nur ist die Strecke gegenwärtig nicht für mehr zugelassen.
 

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Die Planungs- und Bauzeiten haben doch keinen Einfluss wie schnell gefahren wird, sondern wann dann endlich schneller gefahren wird :unsure:
Die Herstellung von Infrastruktur ist in unseren Sphären halt ein zähes Geschäft, zumal in Deutschland bis jetzt nichtmal der politische Wille generell für Bahn-Infra da war.

Gut, ich denke wir sind in einem sehr frühen Planungsstadium um irgendetwas zu prognostizieren.
Es ist auch in Ordnung, wenn Höchstgeschwindigkeiten im Rahmen von Planungsprozessen angepasst werden. Ich frage mich halt mit welchem Hintergrund publiziert wird Sprinterverbindungen Wien und Berlin in 4:05 zu schaffen und dazu Absichtserklärungen unterschrieben werden. Träumerrei von 3 Verkehrsminister:innen gleichzeitig?

Zu den 230 km/h: In der EU sind föderungsbedürftige SFS nur welche, wenn sie für 250 km/h ausgelegt sind. Dementsprechend wurde die SFS wie auch alle anderen NBS in Ö für 250 km/H gebaut. Es fährt halt kein Wagenmaterial auf der Weststrecke, welches für mehr als 230 km/h zugelassen ist. Dementsprechend ist die zugelassene Betriebsgeschwindigkeit 230 km/h. Für den Ö Taktfahrplan passts. Wenn es mal einen TEE 2.0 geben sollte, könnte man sicher die 250 km/h genehmigen und ausfahren.
Wo ein Wille, da ein Weg. Wille war halt oft nicht da.
 

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Discussion Starter · #17 ·
Vom 25 Jänner 2022.
Hier sind die Zeiten für den Baubeginn der Tschechischen Schnellfahrtstrecken, für die genehmigte VRT zwischen Prag und Breclav via Brünn gab das tschechische Verkehrsministerium und die EU grünes Licht.
Die Vorbereitungen der VRT Prag- Brno- Breclav und der VRT Přerov-Ostrava können somit fortgesetzt werden.
Der erste Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke soll 2030 in Betrieb genommen werden.
Auf der Strecke sollen mehrere Zugkategorien verkehren, von denen die schnellsten die Verbindung zwischen den Hauptbahnhöfen der beiden größten Städte Prag und Brünn innerhalb von sechzig Minuten schaffen. Die maximale Betriebsgeschwindigkeit aller Strecken pendelt zwischen 320 Km/h max. und minimal 200 Km/h.
2025 in Pink, Baubeginn für den Abschnitt VRT JIZNI MORAVA, Brünn- Breclav, Anschluß Nordbahn.
Ebenfalls 2025 beginnt die "Ausfahrt" Prag Richtung Wien, VRT POLABI. VRT KRUSNOHORSKY TUNNEL, Grenztunnel Tschechien- Deutschland sowie die VRT MORAVSKA BRANA, Ostausbau Brünn- Ostrava Teil 1.
Orange steht für Baubeginn 2027, VRT STREDNI CECHY und VRT VYSOCINA 1 befinden sich zwischen Prag und Brünn. Auch die VRT PODRIPSKO, Prag- Dresden startet 2027. Ob die VRT VYSOCINA 2, Teil 2 zwischen Prag und Brünn vorgezogen wird ist noch nicht entschieden. 2029 starten die restlichen Verbindungen um die fehlenden Lücken zu schließen.
Um Geschwindigkeiten von 320 Km/h zu erreichen tendiert Tschechien zur Zeit auf den Kauf französischer TGV´s.
Wien-Prag-Berlin in 4h-05 halte ich persöhnlich für das Jahr 2034 machbar, doch schon lange vorher wird die Verbindung Schritt für Schritt attraktiver, schneller und besser!
Die einzelnen Abschnitte nach Baubeginn

Berlin- Prag- Wien in Zukunft mit dem TGV?


VRT do Brna a Ostravy jsou ekonomicky obhajitelnou investicí, ukázaly studie
 
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