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Brandenburger Tor Overrated?

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Alphaist
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Discussion Starter · #1 ·
Is the Brandenburger Tor in Berlin overrated?



I think: Yes, indeed it was a symbol for German division for about 40 years. That´s all about it.
 

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I refuse to use cent coins with the Brandburg Gate on it. It's a nice structure but no architectural marvel.
 

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Queen Beatrix looks like she's on DOPE!



Instead I use the Austrian coins with wunderschöne buildings on it.
 

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I agree with Max. Why do people say that it has lots of history? Just because the Nazis marched thru it once and because it was behind a wall for 40 years.
 

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Alphaist
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Discussion Starter · #9 ·
I don´t associate this Tor with the German Unification. Instead I associate this lucky event with the destruction and entering of the Berlin Wall. The B. Tor at most is a symbol for the German division.
 

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Max BGF said:
I don´t associate this Tor with the German Unification. Instead I associate this lucky event with the destruction and entering of the Berlin Wall. The B. Tor at most is a symbol for the German division.
Well, Germany will never be divided again.
So now it´s instead a symbol for the country´s unification.
 

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Alphaist
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Discussion Starter · #12 ·
Some say Germany still is divided into East and West - in their heads.

On SSC some are criticising Germany is divided in money sources and money holes, apparently bottomless pits. The problem is that money sources are going to bubble weaker step by step whilst having to aid with the same huge amount as they did in the recent years.
 

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Banned
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I think the biggest problem is your attitude against your country and its people.
If you were more positive and more patriotic you would all realise that you
have a common goal to fight for in order to make the economy better
and get a more stable country where the people can be more proud,
better off and in the end a lot more happy.
 

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neutrum
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KLARTEXT vom 15.12.2004
Drohungen gegen einen Polizeidirektor – Rechtsextremisten gehen in die Offensive

Polizeidirektor Michael Knape - er ist zuständig für den Südosten Berlins, wo es die größte Neonazidichte der Stadt gibt. Er wendet das Polizeirecht offensiv an, sprengt die Partys von Rechtsextremisten, verhindert Rockkonzerte. Die Szene ist unter Druck. Dafür wird Knape gehasst. Der Mann, der den Neonazis in ihrer Hochburg die Stirn bietet – nun selbst im Visier der Rechtsextremen.


Und wir beginnen: positiv! Mit Mut, Zivilcourage, Eigensinn. Und zwar dort, wo wir es nicht zu allererst vermuten: bei der Polizei. In Berlin gibt es immer mehr aktive Neonazis. Militante Kameradschaften bauen Netzwerke auf und ködern Jugendliche. Die Gefahr wächst – und viele schweigen. Politiker wie Pädagogen. Im Südosten Berlins, wo die Neonazis besonders stark vertreten sind, gibt es einen mutigen Polizeidirektor. Seine Arbeit ist einzigartig, das Rezept ganz einfach: Der Polizeichef wendet das Gesetz an. Wort für Wort. Dafür zahlt der Beamte einen hohen Preis. Norbert Sigmund und Jo Goll haben ihn begleitet.

Vorbereitungen für eine Party. Doch diese Gäste sind höchst ungebeten. Dafür kommen sie sehr zahlreich.

Bis zuletzt hatten die Gastgeber versucht, ihr Treffen geheim zu halten. Vergebens.
Er ist der Partyschreck der Rechtsextremen. Michael Knape, 52, Polizeidirektor – im Nebenberuf Professor für polizeiliche Einsatzlehre.

Rund 250 Beamte schickt er an diesem Abend, voran ein schwer bewaffnetes Spezialeinsatzkommando.

Die Botschaft: Widerstand zwecklos. Sie richtet sich an jene, die sich als Elite der Rechtsextremen begreifen.

Neonazi
„Na, du Jude! Verpiss da!“

Der Jahrestag sogenannter Hammerskins – ein internationales Gipfeltreffen von Neonazis.

Keine rechtsextreme Party ohne Polizeibesuch – Knapes Devise, die er seit nunmehr fünf Jahren durchzieht. Ein Polizist als Störenfried, ausgerechnet in der Stadt, die für Neonazis höchsten symbolischen Wert hat.

Michael Knape, Leitender Polizeidirektor
„Hier steht zunächst einmal auch im Vordergrund, dass die Polizei deutlich sagt, wer Herr im Hause ist, und nicht dass etwa die Rechte Szene meint, in der so von ihr bezeichneten Reichshauptstadt sich ohne polizeiliche Kontrolle sammeln zu können, wie es leider in anderen Bundesländern des öfteren passiert. Hier steht zunächst einmal im Vordergrund, dass die Polizei deutlich sagt, wer Herr im Hause ist, und nicht dass etwa die Rechte Szene meint, so von ihr bezeichneten Reichshauptstadt sich ohne polizeiliche Kontrolle sammeln zu können, wie es leider in anderen Bundesländern des öfteren passiert.“
„Und ich kann damit leben, wenn die rechte Szene meint, ich bin ein Nazijäger, dann sag ich mal: ‚Viel Feind, viel Ehr’.“

Damit macht sich Knape Feinde. Denn für Rechtsextremisten ist Berlin inzwischen ungemütlicher als jede andere Stadt. Keines ihrer Gipfeltreffen bleibt hier unbehelligt.
Dabei nutzt die Polizei jeden Spielraum des Polizeirechts. Sie kommt regelmäßig -und stört einfach.

Die Extremisten wissen, worauf es ankommt. Tätowierte Hakenkreuze – mit Pflastern verdeckt. Die Polizei – pingelig, kleinlich. Wieder einmal ist eine Party gelaufen.

Michael Knape, Leitender Polizeidirektor
„Mit Rechtsextremisten ist nicht zu spaßen. Es sind Gewalttäter. Es sind Gewalttäter, die vor nichts zurückschrecken, wenn sie auch nur die Chance haben. Sie müssen sich einmal die Musik anhören. Und wer solche Lieder singt und so etwas verbreitet, der wird auch vor dem letzten Schritt nicht zurückschrecken, und Menschen niederschlagen und zusammenknüppeln. Und da muss ich Ihnen sagen: Da bin ich gerne kleinlich. Wenn das kleinlich ist, bin ich sehr gerne kleinlich.“

Kleinlichkeit ist in Berlin Programm – schon seit Jahren. Knape verbietet Alkohol bei Neonazi-Aufmärschen. Und Springerstiefel. Der selbsternannte nationale Widerstand – auf Strümpfen durch die ehemalige Reichshauptstadt. Null Toleranz – bis zur Manndeckung. Konsequent die Strafverfolgung auch bei Propagandadelikten.

Michael Knape macht Druck auf die Szene. Und das hat jetzt Folgen: Rechter Nervenkrieg gegen einen Polizisten.

Michael Knape auf einem Steckbrief, vor wenigen Tagen aufgetaucht. Nicht zufällig im Berliner Norden, unmittelbar dort, wo der Polizeidirektor wohnt. Mutmaßlich Rechtsextremisten hängten Dutzende Steckbriefe an Bäume. Die Botschaft: „Wir wissen, wo Du wohnst.“Nachts verunsichert Telefonterror die Familie.

Michael Knape, Leitender Polizeidirektor
„Also ich muss sagen, ich war schon etwas überrascht. Also das nimmt dann auch eine Qualität an und eine Form an, wo man sagt, hoppla, hoppla, jetzt fangen sie also an, in deinem Wohnumfeld auf dich Druck auszuüben. Das ist eine kurze Situation, mit der man konfrontiert wird. Dann muss man sich ein bisschen sammeln, und dann geht es aber auch wieder weiter. Ich sag mal, einen kleinen Schreck hat man schon gehabt ...“

Die Szene erhöht den Druck. Eine rechte Hass-CD, die Stimmung macht gegen den sogenannten Nazi-Jäger Nummer 1, wie die Berlin Allstars grölen.

Auch hier – deutliche Warnungen an Michael Knape:
„Man sieht sich!“

Michael Knape, Leitender Polizeidirektor
„Es ist doch nur ein Zeichen, dass die rechte Szene offensichtlich den Druck, den sie meinen, den ich ausübe mit meinen Einsatzkräften, offensichtlich ihr zu stark ist und sie nun ein Mittel sucht, ein verzweifeltes Mittel sucht, um gegen den von ihnen so gehassten Polizeiführer Michael Knape vorzugehen.“

Doch Michael Knape bleibt unbeirrt – so jüngst beim Aufmarsch rechter Kameradschaften in Köpenick. Zunächst sichert er die Demonstrationsfreiheit der Rechtsextremisten. Der verhasste Polizeiprofessor lässt den Neonazis die Straße frei räumen von Gegendemonstranten.

Doch kein Grund zum Aufatmen für die sogenannten Kameraden und ihren Anführer, den ehemaligen NPD-Kader Rene Bethage. Denn in jeder Sekunde bleibt Polizist Knape pingelig.

Michael Knape, Leitender Polizeidirektor
„Herr Bethage hat sich ja mehrmals erkundigt, was er sagen darf und was er nicht sagen darf. ... Wir haben ja auch ein entsprechendes Verfahren, dass sie ihre Reden uns erst mal einreichen, dass wir die auch entsprechend kontrollieren. Aber Sie sehen. Es gibt doch immer wieder Leute, die dann meinen, die Polizei übertölpeln zu können.“

Ein volksverhetzender Satz aus einer Göbbels-Rede reicht. Knape lässt zugreifen. Strafverfahren – die Folge, und Hasstiraden. Ausgerechnet Verfassungsfeinde drohen mit dem Gang zum Verfassungsgericht.

Die Rechtsextremisten in Berlin geben nicht auf. Sie blasen zur Jagd auf einen, der sich ihnen mutig entgegenstellt. Demnächst wollen Sie wieder demonstrieren - vor Knapes Privathaus.

Michael Knape nimmt die Gefahr in Kauf, seine Arbeit, die macht er für uns alle. Soviel Mut würden wir uns von vielen Staatsdienern wünschen.

Beitrag von Jo Goll und Norbert Siegmund
 

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neutrum
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http://www.welt.de/data/2004/12/10/372814.html
Innensenator Körting sichert Michael Knape Schutz zu
von Dirk Banse und Michael Behrendt

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat gegenüber dieser Zeitung deutlich gemacht, daß sich die Sicherheitsbehörden der Hauptstadt nicht von Drohungen aus der rechtsextremen Szene beeindrucken ließen. Hintergrund: Der Leiter der für Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick zuständigen Polizeidirektion 6, Michael Knape, wird von Neonazis bedroht. Der Leitende Polizeidirektor leitet regelmäßig Einsätze gegen Rechtsextremisten und deren Musikbands.


"Die Drohungen gegen Herrn Knape sind uns seit längerem bekannt. Wir setzen alles daran, ihn zu schützen", sagte der Innensenator. Wie Michael Knape berichtet hatte, seien in seinem Wohngebiet in Heiligensee Steckbriefe mit seinem Foto verteilt worden. Zudem hätten vermutlich Rechtsextremisten immer wieder nachts angerufen und sofort aufgelegt, wenn der Hörer abgenommen wurde. "Eine Neonazi-Band hatte eine CD produziert, auf der sich ein Haßlied gegen mich befindet. Vor wenigen Tagen wollten die Rechtsextremisten sogar vor meinem Haus demonstrieren", sagte der 52 Jahre alte Polizeiführer.


Er machte zugleich deutlich, daß er sich von den Drohungen nicht einschüchtern lasse. Innensenator Ehrhart Körting: "Wir sind uns mit Herrn Knape einig, daß man sich dem Druck der Straße nicht beugen darf."


Die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, hatte dieser Zeitung von der neuen Strategie der NPD berichtet. Diese habe sich wieder für Neonazis geöffnet, um eben den Kampf um die Straße zu forcieren. So hätten ihre Mitarbeiter beobachtet, daß die rechte Szene vor allem bei Demonstrationen aggressiver geworden sei und auch zunehmend Polizisten angreife.


Sicherheitsexperten berichten übereinstimmend, daß die Rechtsextremisten vor allem bei Aufzügen spezielle Dokumentationstrupps abstellten, um mißliebige Fahnder, Journalisten und Linke zu filmen. Diese Aufnahmen fänden sich später auf einschlägigen Internetseiten wieder. Es würden "Steckbriefe" erstellt, in denen auch zu Gewalt aufgerufen werde, berichtete ein Ermittler.


Nach Angaben aus dem Verfassungsschutz hat das Selbstbewußtsein der Rechten durch deren Wahlerfolge in Sachsen und Brandenburg deutlich zugenommen. "Die Szene schreckt auch vor Gewalt nicht mehr zurück. Bei der Demonstration am 1. Mai haben Rechtsextremisten sogar Polizisten angegriffen", hatte Innensenator Ehrhart Körting im Innenausschuß des Abgeordnetenhauses erklärt.


Artikel erschienen am Fr, 10. Dezember 2004

http://www.faz.net/s/Rub812F1B901A5...F6ADF453744272BF53~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Berlins Innensenator verbietet Neonazi-Organisationen


Dortmund 2001...(west germany)

09. März 2005 Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat am Mittwoch zwei Neonazi-Organisationen verboten.



Dabei handle es sich um die „Kameradschaft Tor” samt ihrer „Mädelgruppe” sowie die „Berliner Alternative Süd-Ost”, teilte die Berliner Innenbehörde mit. Bei führenden Aktivisten der Gruppen seien zudem Durchsuchungen vorgenommen worden.

Horst Wessel verherrlicht


Neonazi bei NPD-Demonstration in Dresden
Körting wirft den Rechtsextremen vor, eine „Wesensverwandschaft mit dem Nationalsozialismus” zu zeigen und „kämpferisch-aggressiv” gegen die Verfassung der Bundesrepublik zu agieren. So sollen sie die Schaffung national befreiter Zonen propagiert haben.

Außerdem hätten Mitglieder der „Kameradschaft Tor” Plakate geklebt, auf denen SA-Führer Horst Wessel verherrlicht worden sei. Die „Berliner Alternative Süd-Ost” sei im Dezember 2004 aufgefallen, als sie vor dem Haus des Berliner Polizeidirektors Michael Knape demonstrierte und ihn damit einschüchtern wollte.

Zentralrat der Juden befürwortet neues Versammlungsrecht

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat unterdessen den am Dienstag gefundenen Kompromiß zwischen Regierung und Opposition beim Versammlungsrecht begrüßt. Er verhindere Demonstrationen, die gegen Demokratie und Minderheiten gerichtet sind, sagte Zentralrats-Präsident Paul Spiegel.

Es sei nicht wichtig, ob Verbote direkt im Gesetz stünden oder - wie vorgesehen - der Entscheidung der Länder überlassen würden. Im Vordergrund stehe, das Ansehen Deutschlands nicht durch Neonazis beschädigen zu lassen. Insofern sei es gut, daß jetzt gewährleistet werde, „daß der braune Mob sich nicht ausgerechnet an den Orten austoben kann, die dem Gedenken der unsäglichen Grauen der Nazizeit gewidmet sind”.

Geplanter Aufmarsch am 8. Mai soll so verhindert werden

Regierung und Opposition hatten sich am Dienstag auf ein verschärftes Versammlungsrecht geeinigt, mit dem Neonazi-Aufmärschen an historisch sensiblen Orten künftig ein Riegel vorgeschoben werden soll. Die Gesetze sollen schon am Freitag im Bundestag verabschiedet werden.

Politiker von SPD und Union äußerten sich überzeugt, daß mit der Neuregelung der geplante NPD-Aufmarsch am 8. Mai am Brandenburger Tor in der Hauptstadt verhindert werden könne.

Erfolge in Neonazi-Prozessen

Auch in verschiedenen derzeit anhängigen Gerichtsprozessen sind Erfolge im Kampf gegen Neonazis zu verzeichnen. Erstmals waren am Montag brandenburgischer Neonazis wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden.


In dem Prozeß gegen die Anschlagspläne auf das Münchener Jüdische Zentrum gab es am Dienstag eine entscheidende Wende: Zwei der vier Angeklagten
gestanden am Dienstag, daß die rechtsextremistische „Kameradschaft Süd” unter Führung von Martin Wiese ein Bombenattenat geplant hatte.


Die Neonazis sollen einen Bombenanschlag auf die Grundsteinlegung für das Jüdische Zentrum am 9. November 2003 geplant und dazu Sprengstoff und Waffen besorgt haben. Wiese bestritt jedoch erbost die Vorwürfe. Die Verteidiger der beiden geständigen Angeklagten erhofften sich mildere Strafen für ihre Mandanten. Für Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung drohen bis zu zehn Jahre Haft.


Nazi-Demo in Frankfurt am Main (west germany)

Text: FAZ.NET mit Material von AFP und dpa
Bildmaterial: picture-alliance / dpa/dpaweb, picture-alliance/ dpa/dpaweb
 
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