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Discussion Starter #1
In Reutlingen ist der Bau eines 18-stöckigen Hochhauses mit gemischter Nutzung geplant. Das Baurecht erteilte der Gemeinderat nun im Juli, Baubeginn soll demnach der 26. September sein, während die Fertigstellung für 2019 angepeilt wurde.

Das dürfte Willi Schöller runtergegangen sein wie Öl: Mit einem »Danke« und freundlichen Winken verabschiedete sich der Bauherr und Investor am Dienstagabend vom Reutlinger Gemeinderat, der soeben mit viel lobenden Worten und fast einmütig grünes Licht für den Bau des »Stuttgarter Tors« gegeben hatte: ein Hochhaus an der Ecke Unter den Linden/Burkhardt+Weber-Straße, das mit 64,2 Metern das zweithöchste Reutlinger Gebäude nach dem Turm der Marienkirche (71 Meter ohne Engel) werden soll.
Abschließende Meldung im GEA mit weiteren Infos.

Schöller & Partner

Zwei Wochen vor dem eigentlichen Baubeginn hat man sich dann hinter einem Bretterzaun verschanzt, auf der Baustelle selbst gibt es bislang noch nicht viel zu sehen (abgesehen vom Pfahlbohrer).

 

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Discussion Starter #5





Langsam aber sicher zwängt sich das Tor von allen Seiten ins Stadtbild. Durch den Kran lässt sich einen guten Eindruck von der endgültigen Höhe vermitteln.



Auf der linken Seite wurde auch ein Fassadenmuster aufgestellt, welches leider bloß sporadisch enthüllt ist. Eine Mobilitätszentrale mit Hotel ist dort anschließend geplant.
 

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Discussion Starter #6
11 von 18 Stockwerke sind inzwischen fertig betoniert. So langsam wächst das Hochhaus dann auch aus der Baukamera heraus.



An den zwei obersten Stockwerken lassen sich die größeren Eckfenster der Wohnetagen erkennen, unten Halterungen der späteren Fassade.
 

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Discussion Starter #9




Der Turm gefällt mir im großen und ganzen gut. Durch die halboffenen (geschlossenen?) Loggien wirkt er nicht ganz so wuchtig klotzig und filigran genug, ansonsten wurde auch bei Fassade nicht gegeizt. Kalkstein und bronzene Fenster passen hier gut zusammen. Im Erdgeschoss eröffnet ab September ein Steakhouse, darüber werden Büros und Wohnungen eingerichtet. Das Stuttgarter Tor hebt sich so von anderen Dorfhochhäusern ab, welche für gewöhnlich "single-use" statt mixed-use gestaltet sind (z.B. für ein Hotel oder Banken), allein drei Foyers sind deshalb nötig.
 
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