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✪ DWF Generalsekretär
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Discussion Starter #1
Im geplanten Anbau des Hotel Neptuns, soll eine Neuerung den Hotelmarkt revolutionieren:

Wellness-Hotels stehen vor einer Revolution: In Warnemünde eröffnet 2013 das erste Exemplar der neuen „A-ja“-Kette, in dem die Gäste selbst den Preis ihrer Übernachtung bestimmen. Wir zeigen erste Bilder des Resorts.

Seit den 90er-Jahren hat AIDA-Gründer Horst Rahe mit seiner Flotte die Branche der Kreuzfahrtschiffe revolutioniert. Luxuriöse Kreuzfahrten waren bis dahin der Oberklasse vorbehalten. Heute sind auch Pauschalreisende auf Kreuzfahrtriesen mit der Bezeichnung Clubschiff unterwegs.

Geht es nach dem AIDA-Erfinder und Chef der Deutschen Seereederei, soll jetzt der Markt der Wellness-Hotels aufgemischt werden. „Wir planen ähnlich wie mit der AIDA einen für breite Schichten bezahlbaren Urlaub im Luxusbereich“, sagte Rahe. In neuen Resorts, die den Namen „A-ja“ tragen werden, soll der Gast nur bezahlen, was er im Urlaub auch wirklich genutzt hat. In Warnemünde an der Ostsee soll Ostern 2013 das erste „A-ja“-Resort eröffnet werden.
http://www.mopo.de/reise/neues--a-ja--resort-hier-bestimmen-hotelgaeste-selbst-den-preis,5066774,14791248.html
 

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Rot + Grün = Braun
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Ja der Bau sieht gut aus, nur die Location passt mMn nicht - ich sehe nicht gerne diese Betonbunker am Strand, da kommt bei mir gar kein Urlaubsfeeling auf.
 

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LIBERTINED
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In der Ecke geht das schon, ist ja direkt neben dem Hotel Neptun. ;) Ist gut geworden, wie ich finde; besonders das Konzept ist recht interessant. Am Service müssen sie offenbar noch etwas schrauben, aber das ist ja bei den meisten neuen Häusern so.

Ansonsten haben manche Gegenden der Ostsee schon ein wenig Ähnlichkeit mit der Costa Blanca o.ä.

Bin allerdings hoffnungsfroh, was die Architektur angeht. In MeckPomm wird fast ausschließlich in Bäderarchitektur oder zumindest klassischer Formensprache gebaut an den Küsten.
 

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Ich finde, die Architektur passt zu den sandigen Dünen. Kann aber auch nur an dem Bildausschnitt liegen. Für sich gefällt mir das Gebäude aber auch ganz gut.
 

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Margela Schurkel
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Petriviertel

Momentan läuft ein größeres Stadtbauprojekt rund um die Haltestelle "Gerberbruch".
Alte Lagerhallen, Brachen und andere vergammelte Industriebauten wurden großzügig entfernt, damit östlich der Innenstadt ein neues Wohnviertel entstehen kann:









Ich persönlich hätte mir eine stärkere Einbindung und Bebauung am östlichen Ufer mit einer befestigten Uferlinie gewünscht.
 

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Finde das Ganze sehr gelungen. Jetzt bleibt nur noch zu Hoffen, dass die Einzelnen Entwürfe die vorgegebenen Kubaturen einhalten und sich in Materialität und Austrahlung dem Bestand anschließen...
 

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LIBERTINED
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Fassadenrekonstruktionen zum Markt hin sind eigentlich ein Muss, bzw. historisierende Fassaden. Das hat selbst die bettelarme DDR noch hinbekommen.

Habe versucht, in dieser Richtung mit dem Altstadtverein vor Ort etwas anzustoßen. Jemand dort hat auch ein entsprechendes Modell angefertigt, das ich noch zeigen kann. Die Bürgerschaft ist jedenfalls nicht ganz zufrieden. Die Kubaturen wären so einigermaßen in Ordnung, aber implizit muss es hier auch darum gehen, den Ort architektonisch würdig einzurahmen. Die Grundrisse müssen übereinstimmen, das ist noch nicht der Fall.

Im APH-Forum hatte ich dazu schon einiges vorgestellt, ich werde meine Beiträge ggf. hier auch noch reinstellen.

So sah die Nordseite des Rostocker Neuen Marktes vor dem Krieg aus:

(hier rechts)

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rostock_Neuer_Markt_Blutstrasse_Marienkirche_Nordseite_1900.jpg?uselang=de

Und so 1953, der Rest wurde dann später abgeräumt, seitdem ists eine Freifläche:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-20674-0058,_Rostock,_Ernst-Thälmann-Platz,_Marienkirche.jpg?uselang=de
 

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Naja, Die Giebel sind ja vorgesehen. Da kann man also noch einiges machen. Allerdings scheinen es ja vorher sechs Fassaden gewesen zu sein. Wird also mit dieser Kubatur schwer mit ner Rekonstruktion. Davon abgesehen waren die alten Fassaden natürlich schön, aber bis auf zwei Gebäude scheinen mir da alle Bürgerhäuser im Klassizismus umgebaut und aufgestockt worden zu sein. Waren daher nicht mehr in ihrem Originalzustand.

Bin jedenfalls mal auf die Entwürfe gespannt...
 

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LIBERTINED
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Ich bin zwar ein Gegner von "Wiederauferstehungen" von Vorkriegsgebäuden, aber um einen historischen Platz abzuschließen ist das eine gute Lösung! (siehe Bebauung rings um die Frauenkirche in Dresden)
Ja, was denn nun? Gegner oder Freund von Wiederaufbauten? Du kannst dir doch nicht guten Gewissens in einem einzigen Satz derart widersprechen wollen. ;)
 

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Ja, was denn nun? Gegner oder Freund von Wiederaufbauten? Du kannst dir doch nicht guten Gewissens in einem einzigen Satz derart widersprechen wollen. ;)
Gegner von einzelnen Wiedererstehungen! Aber um einen Platz, welcher an drei Seiten noch von historischer Bebauung umgeben ist, einen gelungenen Abschluß zu geben, könnte (oder sollte) man auf alte Strukturen zurückgreifen. Es muß ja nicht 100% original nachgebaut werden......:banana:
 

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Wohnen auf der Holzhalbinsel

Wohnen auf der Holzhalbinsel | Rostock | 2017
Bauherr: WIRO GmbH

Vom Wind geformt | 1. Preis im Wettbewerb 2013
Auf der Suche nach einem identitätsstiftenden Image für den stadtbildprägenden Standort entstand die Idee der vom Wind geformten Stadtlandschaft auf der Holzhalbinsel. In exponierter Lage an Wind und Wasser werden Baukörper und Freiraum durch die „steife Brise“ geformt und erhalten somit ein fest mit dem Ort verknüpftes unverwechselbares Image. Aus diesem Leitgedanken entstanden die skulpturalen Baukörperformen, die für den Standort das erwartete Indentitätspotenzial darstellen und schon aus der Ferne wahrnehmbar sind.
Die städtebauliche Anordnung und Geschossigkeit der Bebauung ist durch den vorliegenden B- Plan im Wesentlichen definiert.













© und mehr Infos: nps tchoban-voss
 

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LIBERTINED
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Rostock-Warnemünde ist im Rennen um die Mitbewerbung für die Olympischen Spiele 2024 bzw. 2028 an der Seite von Hamburg.
Eine IOC-Delegation besucht heute die Stadt.
Natürlich bei Sonne satt.
Ende April soll die Entscheidung stehen.

Das Olympiagelände samt Unterbringung und ein weiterer Segelhafen käme auf die Warnemünder Mittelmole (bislang Brache, s. auch Beitrag #3), ein erster olympiatauglicher Segelhafen ist schon nebenan (Hohe Düne).
Das war auch schon geplant, bevor Hamburch mit Olympia derart um die Ecke kam und wird ohnehin ab 2016 gebaut.
Beste Voraussetzungen für zeitgemäße Segelwettbewerbe.
Zum Greifen nah!



Luftbild Warnemünde, mittig Alter Strom, rechts Hohe Düne mit Deutschlands modernstem Segel- und Yachthafen:



Quelle: http://warnemuende-olympia.de

Argumente für Rostock, Kiel, Lübeck (auch Cuxhaven will wohl ran bzw. die Hamburger Außenalster, naja): http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/olympia-streit-was-fuer-kiel-luebeck-oder-rostock-spricht-id9416861.html

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Drei Bonusbilder aus der Vogelperspektive...
Es gibt kein schöneres Segelrevier als Rostock-Warnemünde.


Warnemünde by Jan Czonstke, on Flickr


Old Lighthouse Warnemünde by Sascha Kilmer, on Flickr


CIMG2861 by mcmue, on Flickr
 

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Randalswood reicht Bauantrag für 100 Mio. Euro-Projekt in Rostock ein

Randalswood Germany GmbH hat gestern die Einreichung des Bauantrages für eine Projektentwicklung in Höhe von 100 Millionen Euro im historischen Zentrum von Rostock bekannt gegeben. Das Quartier, mit Projektnamen “Rosengarten Center Rostock”, befindet sich am Glatten Aal, nahe der Haupteinkaufsstraße Kröpeliner Straße.



Quelle und ganzer Artikel: Deal Magazinhttp://www.deal-magazin.com/news/3/47900/Randalswood-reicht-Bauantrag-fuer-100-Mio-Euro-Projekt-in-Rostock-ein
 

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AIDA Home mit DGNB Gütesiegel in Silber ausgezeichnet

Der vom Rostocker Architekt Tilo Ries entworfene Neubau „AIDA Home“ besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden, in denen Gestaltungselemente des bestehenden AIDA Bürokomplexes „Silo 4 & Silo 5“ sowie typische Designelemente der AIDA Schiffe aufgegriffen wurden. Herzstück und kommunikatives Zentrum ist das lichtdurchflutete Theatrium im Eingangsbereich, welches sich über zwei Etagen erstreckt und die beiden sechs- bzw. fünfgeschossigen Bürohäuser miteinander verbindet.

Quelle: Deal Magazin

FIL_6510 by feeleep.com, auf Flickr
 
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