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Discussion Starter #1
Die Firma Bitzer baut in der Nähe ihrer Zentrale in Sindelfingen ein neues Headquarter. Die künftige Unternehmenszentrale ist als Hochhaus mit 16 bis 18 Stockwerken sowie angrenzendem Sockelgeschoss und zwei Tiefgaragenebenen geplant. Der neue Büroturm bietet Raum für 500 Beschäftigte und soll bislang 70m hoch werden. 2018 soll der Neubau bezugsfertig sein. Z.Z. wird der Bebauungsplan von der Stadt Sindelfingen an das Neubauvorhaben angepasst.

Der Gemeinderat hat am Dienstagnachmittag den Bebauungsplan zur Auslegung freigegeben – einstimmig votierte das Gremium für das Vorhaben. „Wir freuen uns über das Engagement des Unternehmens Bitzer. Das ist ein klares Signal eines Mittelständlers an den Standort“, betonte der Sindelfinger Oberbürgermeister Bernd Vöhringer.
Das neue Gebäude soll zudem von der Autobahn A 81 als architektonische „Landmark" gut sichtbar sein. „Mit den Investitionen in das neue Herz des Unternehmens gibt BITZER ein klares Bekenntnis zum Standort Sindelfingen ab und wertet diesen erheblich auf", sagt Senator h. c. Peter Schaufler, geschäftsführender Direktor und Chief Executive Officer der BITZER SE.
Quelle: Stuttgarter Zeitung
BITZER GmbH
 

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Discussion Starter #2

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Discussion Starter #3
Neue Zentrale: Bitzer braucht Luft nach oben

Deutlich erkennbares Bekenntnis zum Standort Sindelfingen: Auch künftig werden die weltweiten Unternehmensgeschicke der Firma Bitzer von Sindelfingen aus geleitet. Der Hersteller für Kältemittelverdichter bleibt seinem Gründungsstandort treu und baut gegenüber dem derzeitigen Firmensitz an der Ecke Tilsiter und Eschenbrünnlestraße seine neue Unternehmenszentrale (die SZ/BZ berichtete). Das 17-geschossige Gebäude wird nach aktuellem Stand rund 70 Meter hoch sein. Geplant ist außerdem eine Tiefgarage mit etwa 340 Stellplätzen.

Die neue Bitzer-Zentrale soll 2018 bezogen werden. Bis zu 500 Beschäftigte finden dort Platz. Allerdings sind das zunächst nicht ausschließlich Mitarbeiter von Bitzer. „Wir rechnen damit, dass wir zunächst mit 200 bis 250 Mitarbeitern dort einziehen. Die restlichen Büroräume vermieten wir“, sagt Patrick Koops, Pressesprecher von Bitzer. „Der Grund ist, dass wir mit dem Neubau langfristig auch Kapazitäten für künftige Aufgaben und dementsprechend eine größere Mitarbeiterzahl schaffen möchten“, so Koops.

Weil sich Bitzer für den Bau eines Hochhauses entschieden hat, lässt sich das Gebäude nicht in mehreren Bauabschnitten realisieren. Künftige Vergrößerungen der Belegschaft müssen deshalb von vornherein eingeplant werden. Zurzeit arbeiten in der Bitzer-Zentrale rund 160 Personen. Im März 2013 hatte Bitzer die Grundstücke Tilsiter Straße 1 und 3 gekauft. Während das ehemalige Louis-London-Gebäude der neuen Zentrale weichen muss und derzeit abgerissen wird, bleibt das Haus in der Tilsiter Straße 3 bestehen. Entworfen hat das neue Gebäude das Aachener Büro kadawittfeldarchitektur, das sich gegen fünf Wettbewerber durchsetzen konnte.

„Mit dem Neubau geben wir ein klares Bekenntnis zum Standort Sindelfingen ab, wo Bitzer vor mehr als 80 Jahren gegründet worden ist und bis heute durchgehend seinen Hauptsitz hat“, sagt Ingo Smit, Projektleiter für den Neubau. Dabei waren die baulichen Ansprüche sehr hoch: „Das neue Hauptquartier wird sich architektonisch in die bestehende Gebäudelandschaft einfügen, gleichzeitig aber auch repräsentativ und gut sichtbar sein“, so Smit.
Quelle: Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung
 

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LIBERTINED
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Gutes Teil! Könnte gelingen, wenn man die richtigen Glassorten auswählt.

Vielleicht ist das ja mal ein Signal in Richtung Daimler, etwas mehr Mut in die vertikale Richtung aufzubringen.. ;)
 

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Alphaist
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Soll jetzt so in der Region kreisum gehen. Als nächstes wäre wieder Esslingen (Festo) dran.
 

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Discussion Starter #7
Was genau willst du damit eigentlich zum Ausdruck bringen? Etwas mehr inhaltliche Aussage wäre vielleicht angebracht.
Stuttgart gehört immer noch zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas, da ist es logisch, dass dies dann auch in der Region selbst abgebildet wird. Es ist ja nicht so, dass innerhalb der Stadtgrenzen gar nichts mehr passiert. Immerhin wird z.Z. das größte innerstädtische Infrastrukturprojekt Deutschlands im Herzen der Stadt gebaut, mit dem A1 entsteht ein recht ordentliches großstädtisches Stadtviertel, sogar die City Prag entwickelt sich.

Der Turm lässt vielleicht manche Wünsche offen, dennoch kann man es eigentlich nur befürworten, dass ein mittelständisches Unternehmen hier in seinen Standort investiert. Der Entwicklung in Sindelfingen schadets sicher nicht.
 

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Gefällt mir. Wildwuchs hat ja auch immer etwas molochiges an sich, mit mehr urbaner Dichte und weiteren Hochhäusern könnte man Stuttgart kaum mehr von einer asiatischen bzw. südamerikanischen Metropole unterscheiden. Glattgebügelte Städte gibt es schließlich genug in Europa.
 

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^^ Du übertreibst.

Stuttgart hat nicht einmal einen 100+Turm,was in fast jeder Stadt auf der Welt mit über 500.000. Einwohnern Standard ist.Von einer asiatischen Stadt ist man auch noch weit entfernt,wenn man 20 Wolkenkratzer bauen würde.

Außerdem würde ich sagen:lieber Dichte und Wolkenkratzer in einer Großstadt,die historisch kaum was zu bieten hat,als die typischen langweiligen 3 Geschosser die in jeder deutsche Stadt,ob klein oder groß entstehen.Man sollte schon eine Großstadt von einem Dorf unterscheiden können,nicht nur von der Einwohnerzahl her.
 

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****** Silesian Stallion!
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Zumindest das einzige Projekt das in Bau oder konkreter Planung ist/war. Ansonsten gibt es nur noch die Träumereien in Böblingen auf dem Flugfeld... Andererseits ging es hier beim Bitzer und auch bei Festo in Esslingen ziemlich schnell.
 
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