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Discussion Starter #1 (Edited)


Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 Statusbericht- PDF Download - 141 Seiten



Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Den Wandel gestalten
Berlin wächst. Die Wirtschaft ist gut aufgestellt, die Bevölkerungszahl steigt. Es gilt, dieses Wachstum systematisch für eine qualitätsvolle und zukunftsfähige Entwicklung Berlins zu nutzen. Dazu braucht es eine Perspektive, die der Stadtentwicklung einen Weg weist. Ziel ist es, dass Berlin ökonomisch stabiler, gesellschaftlich attraktiver, sozial ausgeglichener und international noch anerkannter wird.

Ausgehend von den Richtlinien der Regierungspolitik wird unter der Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit weiteren Ressorts des Senats ein Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 (StEK 2030) erarbeitet, das als Leitbild für gesamtstädtische Entwicklungsstrategien für Berlin wirken soll. Ziel ist es, das StEK 2030 im Frühjahr 2014 mit einem Senatsbeschluss als Grundlage für Berlins Stadtentwicklung zu bestätigen.
Sehr zu empfehlen:
Pascal Thibaut, Franz. Journalist, 23:20 min

Sehr zu empfehlen:
Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Uni Hannover, 29:37 min

Sehr zu empfehlen:
Michael Müller (SPD), Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, 18:28 min
 

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Discussion Starter #2
Berlin heute: Eine Analyse der Berliner Stadtentwicklung





1.Hauptstadt- und Metropolregion
International befinden sich Städte und Regionen im Wettbewerb um Firmen, Investitionen, kluge Köpfe und Touristen. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg hat in dieser Standortkonkurrenz deutlich an Attraktivität gewonnen. Als Hauptstadt Deutschlands beheimatet Berlin Regierungs- und Verwaltungsinstitutionen und zieht internationale und zivilgesellschaftliche Organisationen an. Daneben punktet Berlin mit einer außerordentlich hohen Dichte und der Exzellenz universitärer und außeruniversitärer Forschung. Besondere Strahlkraft übt die Stadt als Standort für Kreative aus: Kulturschaffende und Kreativwirtschaftende aus dem In- und Ausland lassen sich in Berlin nieder, die Stadt gewinnt zunehmend an kulturellem Prestige. Das spiegeln auch die Touristenzahlen wider, die Berlin als Top-Destination in Europa ausweisen.

Um den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterzugehen, gilt es Berlins Anbindungen an das In- und Ausland weiter zu verbessern, die Attraktivität für innovative Forschung und konkurrenzfähige Unternehmen zu steigern.
2.Bevölkerungsentwicklung und demographische Entwicklung
Berlin ist eine Wachstumsinsel im Osten Deutschlands. Seit dem Tiefststand der Bevölkerungszahlen im Jahr 2000 hat Berlin rund 120.000 Einwohner hinzugewonnen, allein 100.000 in den vergangenen drei Jahren. Derzeit verlangsamt der Zuzug überwiegend junger Erwachsener den demografischen Wandel. Gleichwohl wird Berlin älter, das Durchschnittsalter steigt. Gleichzeitig wird es noch internationaler. Jede dritte Wanderungsbewegung fand zwischen Berlin und dem Ausland statt, 14 Prozent der in Berlin Wohnenden haben einen ausländischen Pass, über ein Viertel hat einen Migrationshintergrund, bei Kindern und Jugendlichen sind es sogar fast 50 Prozent. Die Vielfalt der Lebensstile nimmt zu, Einpersonenhaushalte und Alleinerziehende haben einen großen Anteil. In einigen Teilräumen der Stadt konzentrieren sich soziale Probleme u.a. mit Kinder- und Familienarmut.

Auf absehbare Zeit wird Berlin seine Magnetwirkung auf junge Zuwandernde behalten. Ihnen und den angestammten Bewohnerinnen und Bewohnern gleichermaßen eine Heimat mit Chancengerechtigkeit zu sein, ist eine Herausforderung der heutigen und zukünftigen Stadtentwicklung.
3. Wirtschaft
Berlins Wirtschaft befindet sich auf stabilem Wachstumskurs. Zu den Trägern des Wachstums zählen Kreativwirtschaft, Tourismus und produktionsorientierte Dienstleistungen sowie eine innovative Industrie mit junger Produktpalette. Vor allem der wissenschaftliche und kulturelle Reichtum stellt sich als Standortvorteil unter Beweis: Die außerordentlich hohe Dichte an wissenschaftlichen Einrichtungen und die ihnen folgenden innovations- und technologieorientierten Unternehmen sind Leuchttürme der Region. Die Kreativwirtschaft wächst und der Tourismus verzeichnet jedes Jahr einen neuen Rekord, es bestehen positive Wechselwirkungen. Büroflächen sind im deutschlandweiten und internationalen Vergleich günstig.

Den wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen stehen Schwächen gegenüber, die es anzugehen gilt: Konzernzentralen großer Unternehmen finden sich in der Stadt weiterhin nur vereinzelt, die Arbeitslosigkeit sinkt, befindet sich aber noch auf vergleichsweise hohem Niveau, das Einkommensniveau rangiert unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Es sind Ansätze zu forcieren, um weitere Unternehmenshauptsitze und Arbeitsplätze, Investitionen und Wachstum nach Berlin zu holen und die exzellenten Forschungscluster weiter zu stärken.
4. Wissenschaft und Forschung
Berlin hat sich erfolgreich als Standort für Wissenschaft und Forschung positioniert. In keiner anderen Region Deutschlands und Europas konzentrieren sich so viele Einrichtungen aus diesen Bereichen wie in der Metropolregion Berlin-Brandenburg und beflügeln eine wissensgetriebene Entwicklung der Stadt. Mit 14 Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen ist Berlin nicht nur einer der attraktivsten Universitätsstandorte der Welt. Es verfügt auch über rund 40 außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftsinstitute bzw. -einrichtungen der vier großen deutschen Forschungsgemeinschaften – mehr als München und Hamburg zusammen. Das Wissen findet sich an den vier großen Universitätsstandorten TU, HU, FU und UdK sowie u.a. in Adlershof und Oberschöneweide. Die privatwirtschaftliche Forschung hat bisher noch nicht die gewünschte Größenordnung erreicht. Dabei forschen Berliner Unternehmen intensiv und erfolgreich an neuen Technologien. Sie profitieren von ihrer räumlichen Nähe zueinander, die den Austausch und ihre Innovationskraft bestärkt.

Diese Kompetenzen gilt es auszubauen und Berlins Standortprofil als forschungsorientierte und innovative Metropole zu schärfen. Dafür sind Synergien zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zukunftsträchtigen Branchen Wachstumsimpulse zu geben. Räumlich arbeitet die Stadtentwicklungsplanung bereits an mehreren ambitionierten Leuchtturmprojekten, wie der Nachnutzung des Flughafens Tegel, dem Gesundheits- und Biotechnologiecampus Berlin-Buch und dem Technologiepark Adlershof.
 

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Historische Mitte - Stufenplan Berlins Mitte

Hier nun ein eigener Thread für den Stufenplan und eine Diskussion über die "Mitte" mit einer Betrachtungsweise, die die einzelnen Entwicklungsgebiete Alex, MEF- Molkenmarkt und co. als Einheit und im Kontext betrachtet.

Spezifische Dinge zu den einzelnen Entwicklungsgebieten können/ sollen natürlich weiterhin in den jeweiligen Threads auch gezeigt und diskutiert werden.

Hier der Stufenplan, der uns sicherlich noch die nächsten Jahre beschäftigen wird und über den es sicherlich viel zu reden und diskutieren geben wird.









Quelle und ©: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
 

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Die Definition, ab welchem Jahr Bauten in 2013 als ´fertiggestellt´ markiert wurden kenne ich nicht, aber vielleicht sollte man die drei schon fertiggestellten Bauten um den Spittelmarkt rot markieren (Motel-one, Booking.com und noch eins), sowie den Block auf der Fischerinsel. Die gehören ja auch zum langfristigen Projekt des Spittelmarktes.
 

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Gehört sehr gut hier in den Talk!

Für konkrete Bauvorhaben gibt es konkrete Bau-Threads, Molkenmarkt, Schloss, Kronprinzengärten, Hochhäuser, etc. Threads...
 

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Arsch mit Ohren
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Stadentwicklungskonzepte und Visionen für Berlin

Wo sind die wegweisenden Konzepte zur Stadtentwicklung für Berlin zu finden ?
Wo sind die international herausragenden Architekturmodelle, die auch in Berlin verwirklicht werden sollten ?
Hier ist der Platz für die Vorbilder von denen sich das Städtchen an der Spree eine Scheibe abschneiden könnte.

Seit 10 Jahren träume ich von so einem Bau.
Jetzt wird er verwirklicht. Von einem deutschen Architekturbüro.
Jedoch weder in Berlin noch in Deutschland.

Es ist das neue Stadion von Real Madrid:





 

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Berlin hat mit der Hertha keine Fußballmanschaft, die momentan im Weltfußball mitmischt. So ein Stadion wäre für Hertha einfach zu groß und mächtig. Real Madrid ist ja eine Marke im Weltfußball und haben Weltweit Fans.

Mit der O2 World hat Berlin ja eine sehr moderne multifunktionale Arena.

Die anderen Fußballvereine aus Deutschland haben schon schöne und moderne Stadien. Die Bayern haben die Allianz Arena, Dortmund den Signal Iduna Park, Schalke die Veltins Arena, Hamburg die Imtech Arena...

Ich sehe momentan kein sinn drin, wieso Berlin so ein Stadion bauen sollte.

Höchstens als neues Olympiastadion könnte ich mir für Berlin, in dieser größenordnung vorstellen, falls es mit der Bewerbung klappt.
 

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^^
Auffällig, ja, aber auch ziemlich geschmacklos. Solche Geschmacksverirrungen entstehen gerade in Baku und co. Ich weiß nicht, ob Berlin sich mit solchen Wannabe/Instant-Metropolen vergleichen sollte.

Das Olympiastadion ist weltweit schon was besonderes und trotz seiner Geschichte sehr geschätzt und beliebt.
 

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neutrum
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Weder ist der Berlinkegel geschmacklos noch sollte sich Berlin scheuen auch radikale und extreme Dinge zu tun ... genau umgekehrt sollte unbedingt so schnell wie moeglich dieses durch rueckwaertsgewandte Oekosozialisten eindressierte defensive Gewinsel raus aus den Koepfen - das hat nun wirklich lang genug geschadet - inklusive der stets damit einhergehenden Vergleichsphobie ...
(na? erkennt jeder den Zusammenhang? stets bei bestimmten grossen bzw. unkonventionellen Strukturen/Bauten, bei anderen kommt diese defensive "Vergleichsphobie" nicht. Ein typischer Reflex)
 

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früher oder später sollte Hertha ein richtiges Fußballstadion kriegen, vielleicht tut sich da etwas mit dem neuen Investor.

Auf dem Tempelhofer Feld in der Nähe von Autobahn und einer Bahnstation z.b. wäre Platz gewesen...
 

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Arsch mit Ohren
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Eine Bitte: Es sollte hier im Fred in erster Linie um Architekturvorbilder gehen, die tatsächlich gebaut werden oder bereits fertig sind. Utopien die nicht einmal Wettbewerberstatus bei Ausschreibungen haben sollten nicht herangezogen werden.

Achja: Wer redet eigentlich von einem Stadion für Hertha ? :cool:
 

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Das mit der Blockrand Renaissance könnte man in Berlin auch mal wieder einführen, würde Trance bestimmt gut gefallen. Hertha braucht eigentlich kein neues Stadium, das Olympiastadion ist ein weltweit einmaliges und gutes Bauwerk vergleicht man es mal mit Plastikarenen wie der auf Schalke.
Es ist Kategorie 1 und wenn es nicht gut wäre, würde man nicht jedes Jahr DFB Pokalfinale, das WM-Finale, zur baldigen europaweiten EM eines der großen Spiele und nicht zuletzt nächstes Jahr das Champions League Finale dort austragen. Es wurde halt in einer Zeit gebaut wo Prestige mehr wert war als Geld oder Arbeiter.
Das einzige was man als Fussballstadion halt kritisieren kann ist, dass es eine Laufbahn hat und der Zuschauer dadurch weiter vom Spiel entfernt sitzt. Aber vllt. wird mit dem neuen Investor ja wirklich mal was draus, ein neues Olympiastadion, falls es mit der Bewerbung klappt, wird es 1. wahrscheinlich nicht geben und 2. wird es dann auch wieder eine Laufbahn haben, was die Situation nicht verbessert, eher verschlechtert, weil das neue Stadion dann wieder mit minimalen Mitteln gebaut wird, im Gegensatz zu dem jetzigen.
 

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Hallo allerseits!

Ist euch aufgefallen, dass in den 'schwarzkarten' des Stufenplans offenbar der neubau des mittleren Teils des Magazins der Staatsoper vergessen wurde?

Grüße
 

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Willkommen!

Ja in der Tat, die "Werkstätten" sind ja im Rohbau schon fertig, verwunderlich, dass man hier einfach eine Lücke vergessen hat, vielleicht sollte man der Senatsverwaltung mal eine email diesbezüglich schreiben. :colgate:
 
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