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Swiss Re: Eine Essiggurke für die Seefront?

13575 Views 42 Replies 14 Participants Last post by  Greg
Nun...Mir würde ein Turm dort ja noch gefallen aber das ist wohl unrealistisch.

Von da her finde ich es schade, dass man dieses Gebäude durch einen Neubau ersetzen will, denn das aktuelle passt gut ins Quartier. Und wenn es nichts architektonisch herausragend neues gibt an dem Fleck wäre es lieber so zu belassen, wie es jetzt ist.
Könnte nicht die Swiss Re einen Standort in Zürich West suchen und sich dort ein Türmchen (sagen wir mal 180m ;-)) bauen? Dann bräuchte es auch keine Provisorien für den Umbau :)
Swiss Re will Sechziger-Jahre-Bau am Mythenquai ersetzen

mju. Die Medienmitteilung ist sehr knapp gehalten. Doch könnte sich dahinter allenfalls ein architektonisches Spektakel verbergen? Die Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re will ihr aus den sechziger Jahren stammendes Gebäude am Mythenquai 50 abbrechen. An der prominenten Lage vis-à-vis dem Hafen Enge soll ein Neubau entstehen. Wenn die Swiss Re baut, resultieren oftmals aufsehenerregende Werke. So schuf Architekt Norman Foster für die Firma das Londoner Hochhaus namens «The Gherkin» (die Essiggurke) - wohl das architektonische Wahrzeichen Londons der letzten Jahre. Entsteht am Seeufer vielleicht ähnlich Gewagtes?

Auf Nachfrage bei der Swiss Re klärt sich immerhin dies: Viel zu sagen gibt es zum Neubau noch nicht. Laut einem Mediensprecher ist offen, wie das neue Gebäude dereinst aussehen wird und ob die Parzelle allenfalls dichter oder höher bebaut wird. Noch ist nicht einmal bekannt, wie das Planungsverfahren ablaufen soll. Sicherlich entsteht wiederum ein Bürobau. Dieser wird die angrenzenden, denkmalgeschützten Gebäude an der Seefront «nicht tangieren», wie es im Communiqué heisst. Das spricht eher gegen ein architektonisches Spektakel à la Essiggurke. Allerdings kann auch aus dem rücksichtsvollen Gegensatz von Alt und Neu ein Blickfang entstehen, wie die Architekten Meili & Peter beim Zentrum Rüschlikon der Swiss Re bewiesen.

Mit dem Neubau will die Swiss Re laut der Medienmitteilung unterstreichen, welch hohe Bedeutung sie dem Standort Zürich beimisst. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen einen Drittel seiner 10 000 Mitarbeiter in der Limmatstadt. Im Gebäude Mythenquai 50 arbeiten 400 Beschäftigte aus verschiedensten Geschäftsbereichen. Es wurde zwischen 1965 und 1969 nach Plänen von Architekt Werner Stücheli erstellt. Gemäss Aussage des Mediensprechers hätte der Bau ohnehin saniert werden müssen. Weil er den Ansprüchen des Unternehmens aber nicht mehr genüge, habe man sich für einen Neubau entschieden.
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^^^Meine Schnauze :applause:

Bin zwar dagegen, wenn man historische Stadtkerne mit modernen Gebäuden verschandet, wie dies v.a. in den 50ern bis 70ern geschehen ist, aber das Hauptproblem der Schweiz ist die Landknappheit bei anhaltender Suburbanisierung. Das Mittelland zählt bereits jetzt mit dem Ruhrgebiet, Randstad, Nordengland und der Poebene zu einem der dichtbesiedeltsten Gebiete des Kontinents und die 30% urbares Land, welches uns zur Verfügung steht wird täglich mit mehreren m2 überbaut :(
Ja, ich schon ;) Der Bus fährt 100m vor meiner Haustüre ab :)

Trotzdem: Der VCS hat es in den letzten Jahren übertrieben, das führte schlussendlich auch zu Unmut in den eigenen Reihen und Massenabgängen. Nehme an, die haben schon was daraus gelernt.... hoffen wirs auf jeden Fall ;)
Ein vergrössertes Möbelhaus mit weniger Parkplätzen als zuvor. Holst Du dein Sofa etwa mit dem Bus ab?
Ich habe zwei Mal in einem Altstadthaus im Oberdorf (und auch in Aarau) gewohnt (Rössligasse). In einem mit FRÜRENAISSANCE-MALEREIEN (es war damals eine Trinkerstube) im Wohnzimmer. Das wurde gerade vorher renoviert. Beide Häuser hätten in den 50ern grauen Büroklötzen weichen müssen, wenn es nach den Geldadel gegangen wäre.

Gestern war ich mit zwei Deutschen unterwegs im Dörfli - Wirtschaftsleute, nicht etwa Grüne oder so - und die waren sehr beeindruckt, dass hier das Alte noch bewahrt wird, denn bei denen wurde alles was nicht die Amis zerbombt hatten dem "Fortschritt" geopfert.

NEIN, Altbaute MÜSSEN bewahrt werden und nicht einfach verlottern, damit der Hausbesitzer nachher einfach mit dem Vorwand "Renovieren ist zu teuer" einen ges(ch)ichtslosen Kubus hinstellen kann! :cheers:
Das muss am anderen Ende des Sees liegen... die Richtung stimmt ja in etwa
Ein Grund mehr - Tod der Vogelgrippe :lol:

Im Ernst: nichts gegen ein paar schöne Hochhäuser in dem trostlosen Vorort, aber sorry, der Damm sollte schon etwas der Natur überlassen sein. Die Strasse ist Beeinträchtigung genug - wann bauen die endlich einen Tunnel von Horgen nach Meilen???
Forget it. Da wollte man ja einen Erweiterungsbau fuer das Seedam Plaza Hotel bauen. Glaube 8 Stockwerke oder so. Hagelte Einsprachen unter anderem wegen der Beeintraechtigung von Zugvoegeln. :nuts:
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