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Swiss Re: Eine Essiggurke für die Seefront?

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Nun...Mir würde ein Turm dort ja noch gefallen aber das ist wohl unrealistisch.

Von da her finde ich es schade, dass man dieses Gebäude durch einen Neubau ersetzen will, denn das aktuelle passt gut ins Quartier. Und wenn es nichts architektonisch herausragend neues gibt an dem Fleck wäre es lieber so zu belassen, wie es jetzt ist.
Könnte nicht die Swiss Re einen Standort in Zürich West suchen und sich dort ein Türmchen (sagen wir mal 180m ;-)) bauen? Dann bräuchte es auch keine Provisorien für den Umbau :)
Swiss Re will Sechziger-Jahre-Bau am Mythenquai ersetzen

mju. Die Medienmitteilung ist sehr knapp gehalten. Doch könnte sich dahinter allenfalls ein architektonisches Spektakel verbergen? Die Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re will ihr aus den sechziger Jahren stammendes Gebäude am Mythenquai 50 abbrechen. An der prominenten Lage vis-à-vis dem Hafen Enge soll ein Neubau entstehen. Wenn die Swiss Re baut, resultieren oftmals aufsehenerregende Werke. So schuf Architekt Norman Foster für die Firma das Londoner Hochhaus namens «The Gherkin» (die Essiggurke) - wohl das architektonische Wahrzeichen Londons der letzten Jahre. Entsteht am Seeufer vielleicht ähnlich Gewagtes?

Auf Nachfrage bei der Swiss Re klärt sich immerhin dies: Viel zu sagen gibt es zum Neubau noch nicht. Laut einem Mediensprecher ist offen, wie das neue Gebäude dereinst aussehen wird und ob die Parzelle allenfalls dichter oder höher bebaut wird. Noch ist nicht einmal bekannt, wie das Planungsverfahren ablaufen soll. Sicherlich entsteht wiederum ein Bürobau. Dieser wird die angrenzenden, denkmalgeschützten Gebäude an der Seefront «nicht tangieren», wie es im Communiqué heisst. Das spricht eher gegen ein architektonisches Spektakel à la Essiggurke. Allerdings kann auch aus dem rücksichtsvollen Gegensatz von Alt und Neu ein Blickfang entstehen, wie die Architekten Meili & Peter beim Zentrum Rüschlikon der Swiss Re bewiesen.

Mit dem Neubau will die Swiss Re laut der Medienmitteilung unterstreichen, welch hohe Bedeutung sie dem Standort Zürich beimisst. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen einen Drittel seiner 10 000 Mitarbeiter in der Limmatstadt. Im Gebäude Mythenquai 50 arbeiten 400 Beschäftigte aus verschiedensten Geschäftsbereichen. Es wurde zwischen 1965 und 1969 nach Plänen von Architekt Werner Stücheli erstellt. Gemäss Aussage des Mediensprechers hätte der Bau ohnehin saniert werden müssen. Weil er den Ansprüchen des Unternehmens aber nicht mehr genüge, habe man sich für einen Neubau entschieden.
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Naja so schlimm sehe ich es nicht.

Kommt eben auch auf die Lage drauf an. Am See sind viele überempfindlich, obwohl gerade dort ein Türmchen oder besonders gewagte Architektur genau richtig wäre.

Schade baut man nicht z.B. auf dem Gerold-Areal etwas neues auf. Dort wäre ein Turm wohl kein Problem.
In dieser Hinsicht ist Zürich nun wirklich nicht mutig genug, sondern eher erzkonservativ.
Das mit der CS stimmt. Ist tatsächlich schade, dass diese Grosskonzerne es nicht für wichtig halten sich solche Statussymbole zu bauen und ihre Wahrzeichen zu setzen. Geld wäre sicherlich genug vorhanden ;-)
Am See finde ich braucht es keinen Turm. Hingegen fände ich es gut, wenn einer der in Zürich ansässigen Konzerne endlich mal in Zürich West ein richtiges Hochaus hinklotzt. Ich habe gehört, dass die CS auch schon wieder beim Uetlihof am expandieren ist. Wäre doch toll: auf dem Gerold Areal eine Swiss Re Gruke am Turbinenplatz ein ABB Tower und dann noch ein UBS und CS Turm etc.
Swiss Re hat u.a. auch einen Bürokomplex in ZH-Kirchberg und wohl auch weitere. Zusammen kommt man da in Zürich wohl schon auf ca. 3300
Hmm..Kleingeister, Provinzhirnis usw. gibt es überall. Ob in Zürich, in London oder wo auch immer.

Das Problem bei uns ist wohl eher, dass unser politisches System solchen Leuten ermöglicht mit einer einzigen Einsprache usw. ein ganzes Projekt zu verzögern oder gar zu verhindern.

Das kann eine einzige Person sein oder ein Verein a la VCS oder Heimatschutz und die können dann auch wegen etwas völlig anderem verzögern und damit verhindern.
z.B. Tram Zürich West: Einige Schrebergartenbesitzer drohen schon jetzt mit Rekurs, weil sie - egal was 1 Mio Menschen abgestimmt haben - ihren Schrebergarten behalten wollen.
Rekurs gegen das Projekt kann man nicht machen, aber gegen einen Formfehler in der Abstimmung und sowas lässt sich IMMER finden. Auch wenn am Ende dann von der x-ten Instanz festgestellt wird, dass kein Formfehler vorliegt, so würde das Projekt so lang verzögert, dass der Bundesbeitrag verfallen und das Projekt gestorben wäre.

Und das möglicherweise nur wegen EINEM Idioten.
Naja vermutlich meinte er den Heimatschutz?

Aber auch der Denkmalschutz wird in der Schweiz total übertrieben. Da werden Bruchbuden, alte Holzhütten (die mal eine Scheune waren vor 100 Jahren) mitten in Siedlungsgebiet geschützt obwohl sie weder historisch wertvoll sind, noch jemanden interessieren und schon gar nicht besonders aussehen...


Habe noch diese Fotomontage Gefunden. Hübsch ;-)

Wann gibts von dem Projekt eigentlich was neues?
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