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Interssant, ich arbeite am Flughafen und kenne eigentlich so fast alle Projekte, aber dieses sehe ich zum ersten Mal. Auf dem Modell fehlt das neue Hotel, dafür sind auch noch neue Bauten richtung Parkhaus 6 und Fracht West eigezeichnet.
 

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Discussion Starter · #3 ·
Ein paar Dinge, die ich mir über das Projekt und durch Zeitungsartikel zusammenrecherchiert habe:

So wie es aussieht wäre dies eine Art neuer, vorgelegter Eingang.
Stehen würd der dort drüber wo jetzt der Busbahnhof und bald die Glattalbahn ist. So wie es aussieht wurde aber dies beim Projekt schon eingeplant und man könnte diesen Bus-/Trambahnhof dann einfach unterirdisch stehen lassen. So wie ich die Situation dort im Kopf habe, könnte man diese "Airport City" auch heute einfach bauen ohne gross Dinge anzupassen.

Scheinbar hätte darin das Casino hinkommen sollen, aber wie wir ja alle wissen haben die Politiker mit ihrem Anti Zürich Komplex allen anderen Städten (Bern, Basel, Luzern..) Grand Casino-Lizenzen gegeben und in der Region Zürich peinlichst darauf geschaut, dass ja kein Ort im Kanton Zürich ein Casion erhält (dafür direkt an der Kantonsgrenze z.B. in Baden und zweimal in den Steuerhinterzieherkantönen SZ und SH...)
 

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Anti Zürich Komplex? die stadt zürich wäre ohne grosse bundesinvestitionen nicht was sie heute ist. gesammtwirtschaftlich gesehen ist der kanton zürich wohl kein geberkanton und es ist an der zeit, dass endlich auch andere städte mit grossem wirtschaftlichem potential entsprechend gefördert werden. es liegt in der natur des menschen immer noch mehr zu wollen, auch für die eigene stadt, egal wieviel man schon hat.
 

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Discussion Starter · #5 ·
Anti Zürich Komplex? die stadt zürich wäre ohne grosse bundesinvestitionen nicht was sie heute ist. gesammtwirtschaftlich gesehen ist der kanton zürich wohl kein geberkanton und es ist an der zeit, dass endlich auch andere städte mit grossem wirtschaftlichem potential entsprechend gefördert werden. es liegt in der natur des menschen immer noch mehr zu wollen, auch für die eigene stadt, egal wieviel man schon hat.
Interessant.

Wenn Zürich denn kein Geberkanton ist, warum darf man dann alljährlich zig Millionen in den (N)FA reinpumpen?

Ohne auf deine geschichtlichen eskapaden eingehen zu wollen soviel:
Es geht nicht darum, dass Bern, Basel oder Luzern eine A-Lizenz erhielten - das ist okay. Aber dass Zürich keine erhielt und dafür das Agglo-Kaff Baden und dazu weiter Agglo-Orte wie Schwyz und Schaffhausen welche Gleichezeitig knapp ausserhalb vom Kanton Zürich liegen spricht Bände. Jaaaaa nichts an Zürich geben - nur nehmen. So kennen wir es ja. Als ob die Steuerhinterzieher Kantöne SH und SZ nicht schon genug Geld hätten...

Ein anderes aktuelles Beispiel für diesen Komplex/Reflex (eigentlich beides) sind die Gebühren für regionale TV-Sender. Die Flachmützen aus Bern wollen die halbe Agglo Zürich einem ST-Galler TV Sender überschreiben und diesem Geld geben, während das älteste Regio-TV der Schweiz (Tele Züri) nur noch knapp rund um die Stadtgrenzen herum senden dürfte und keine Gelder bekäme (als einzige).
 

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die beziehungen zwischen bund und kantonen beschränken sich nicht nur auf den NFA. zürich profitert von der ETH, in die jährlich über eine milliarde franken steuersubstrat fliesst (welche andere europäische stadt bekommt so ein geschenk?), grosse teile der (ehemaligen) staatswirtschaft befinden sich in zürich, institiutionen wie das fernsehen, swiss hub, landesmuseum etc. es ist daher schwer abzuschätzen ob der bund mehr für zürich tut oder umgekehrt. man kann aber feststellen, dass bezüglich bundesinvestitionen zürich im vergleich zu anderen städten sehr sehr gut dasteht. und ich frage mich zum beispiel ob es sinn ergibt die forschungsgelder so stark zu bündeln und die forschungsstadt basel leer ausgehen zu lassen. ich würde telebasel und das casino sofort aufopfern für eine ETH ;). jetzt kommt ja zum glück endlich ein erstes ETH-institut im bereich biologie nach basel.
 

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die beziehungen zwischen bund und kantonen beschränken sich nicht nur auf den NFA. zürich profitert von der ETH, in die jährlich über eine milliarde franken steuersubstrat fliesst (welche andere europäische stadt bekommt so ein geschenk?), grosse teile der (ehemaligen) staatswirtschaft befinden sich in zürich, institiutionen wie das fernsehen, swiss hub, landesmuseum etc. es ist daher schwer abzuschätzen ob der bund mehr für zürich tut oder umgekehrt. man kann aber feststellen, dass bezüglich bundesinvestitionen zürich im vergleich zu anderen städten sehr sehr gut dasteht. und ich frage mich zum beispiel ob es sinn ergibt die forschungsgelder so stark zu bündeln und die forschungsstadt basel leer ausgehen zu lassen. ich würde telebasel und das casino sofort aufopfern für eine ETH ;). jetzt kommt ja zum glück endlich ein erstes ETH-institut im bereich biologie nach basel.

Genau dies ist das Problem in der Schweiz! Statt dass Zürich als das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Schweiz anerkannt wird und man stolz darauf wäre, übt man sich in Neid, Missgunst und übertriebenem Lokalpatriotismus!
Zürich ist unbestrittenermassen der Motor der schweizerischen Wirtschaft, genau wie dies London oder Paris für ihr Land sind. Aber statt dass die ganze Schweiz stolz auf Zürich wäre, werden wir aus allen Ecken angefeindet. Dass Zürichs Erfolg in erster Linie durch Bundesinvestitionen herbeigeführt wurde ist ja wohl der grösste Witz den ich je gehört habe! Wenn in Zürich ein neuer Durchgangsbahnhof gebaut wird, so profitiert davon die ganze Schweiz, da Zürich der Knotenpunkt im Eisenbahnnetz der Schweiz ist, und ohne einen gut funktionierenden Knotenpunkt das ganze System zusammenbrechen würde. Ohne Zürich wäre die Schweiz ein unbedeutendes Ländchen von Bauern. Wenn diese ihren Zürich-Komplex nicht endlich überwinden und gesamthaft denken können, so sollte man sich mal ernsthaft fragen, ob ein so starker Föderalismus wirklich sinnvoll ist, oder ob dies nicht eher dazu führt dass die Städte der Schweiz von neidischen Dorftrotteln überstimmt und gelähmt werden! Um sich in der heutigen Welt erfolgreich zu behaupten, muss man die Kräfte konzentrieren und innerhalb eines Landes zusammenarbeiten und nicht gegeneinander!
 

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jaja zürich ist gross und alles andere ist klein, provinziell und von dorftrotteln bevölkert. schon tausend mal gehört, muss nur den fernseher einschalten um zu hören was mich nicht interessiert und trotzdem zahl ich jährlich 288 sfr gebühren nach zürich. du bist ein gutes beispiel dafür, dass zürich selbst ein ansammlung von dorftrotteln ist die nicht über den tellerrand bzw. stadtrand hinausschauen können. leider merkst du nicht einmal, dass dein eigenes statement von lokalpatzriotismus eingefärbt ist wie deine zürich brille die du trägst. der zürcher als grosser wohltäter, mit einem ausgeprägten gespür für seine schweizer mitbürger, kämfpt dafür dass es uns allen so gut wie möglich geht indem wir zürich pushen und gleichzeitig deren ansprüche steigen. natürlich geht es dabei nicht um zürich, der zürcher würde sich auch für bern einsetzen wenn es zum wohle der schweiz ist. blablabla... ich lebe urban. basel ist eine stadt, war es schon immer und wird es auch bleiben. aber im gegensatz zu zürich ist basel nicht auf die schweiz angewiesen und war immer auf sich selbst gestellt.... so shut up.
 

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jaja zürich ist gross und alles andere ist klein, provinziell und von dorftrotteln bevölkert. schon tausend mal gehört, muss nur den fernseher einschalten um zu hören was mich nicht interessiert und trotzdem zahl ich jährlich 288 sfr gebühren nach zürich. du bist ein gutes beispiel dafür, dass zürich selbst ein ansammlung von dorftrotteln ist die nicht über den tellerrand bzw. stadtrand hinausschauen können. leider merkst du nicht einmal, dass dein eigenes statement von lokalpatzriotismus eingefärbt ist wie deine zürich brille die du trägst. der zürcher als grosser wohltäter, mit einem ausgeprägten gespür für seine schweizer mitbürger, kämfpt dafür dass es uns allen so gut wie möglich geht indem wir zürich pushen und gleichzeitig deren ansprüche steigen. natürlich geht es dabei nicht um zürich, der zürcher würde sich auch für bern einsetzen wenn es zum wohle der schweiz ist. blablabla... ich lebe urban. basel ist eine stadt, war es schon immer und wird es auch bleiben. aber im gegensatz zu zürich ist basel nicht auf die schweiz angewiesen und war immer auf sich selbst gestellt.... so shut up.
Nichts alls dummes Geschwätz... Die Messen Zürich und Basel arbeiten vermehrt zusammen, die Unis haben kürzlich auch eine verstärkte Zusammenarbeit beschlossen, usw. Dies, weil sie gemerkt haben, dass man in der heutigen globalisierten Welt innerhalb eines Landes zusammenarbeiten muss, um sich gegen die wachsende Konkurrenz zu behaupten. Zudem müssen die bestehenden Zentren gestärkt werden, um international mitzuhalten. Zürich muss sich mit Dublin, Frankfurt oder London messen, nicht mit Luzern, Bern oder Basel... Wenn sich internationale Firmen in Zürich ansiedeln profitiert davon das ganze Land, wer das Gegenteil behauptet disqualifiziert sich dadurch selber. Und dass Zürich der Motor der Schweizer Wirtschaft ist, ist einfach eine unabänderbare Tatsache. Das heisst nicht, dass andere Städte nicht auch ihren guten Dienst zum funktionieren der Wirtschauft beitragen, Zürich profitiert von der ganzen Schweiz genau so wie die Schweiz von Zürich. Aber dass Zürich die ganze Zeit aus allen Ecken angefeindet wird ist einfach völlig daneben und es ist Zeit dass dies mal aufhört.

Aber leider gibt es immer noch zu viele solche frustrierten Clowns, die ihre Komplexe einfach nicht überwinden können und wollen. Bleib du doch in deinem Basel hocken und reg dich jeden Abend beim Tagesschau schauen darüber auf, dass diese Sendung im feindlichen Zürich produziert wird. :hahaha:
 

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aber im gegensatz zu zürich ist basel nicht auf die schweiz angewiesen und war immer auf sich selbst gestellt..
Eine gewagte These. ;)

Währenddessen zahlte der Bund zum Beispiel 1 Milliarde (zwei Drittel der Gesamtkosten) an die Stadt-Basler Nordtangente und der verhasste Christoph B. aus Zürich-Land setzt sich vehement für die Patente der Basler Pharmaindustrie ein - von den dadurch gestiegenen Medikamentenpreisen und Krankenkassenprämien kann man sich dann in Basel sicher ein paar schöne Skyscrapers und so weiter leisten und darf dann stolz darauf sein. Auch bei national finanzierten Sozialwerken wie der IV ist Basel immer ganz vorne mit dabei.

Von der Schweiz profitieren alle, wobei ich nicht gerne vom profitieren spreche, denn die Schweiz ist hoffentlich mehr als ein Netz von Subventionen. ;)

Nur ein kleines Beispiel: all die internationalen Organisationen, die in Basel (zB. BIZ), Genf, Bern, Lausanne und Zürich beheimatet sind, wären nicht in diesen Städten beheimatet, wenn diese nicht zur Schweiz gehören würden. Die Schweiz als Land von einer bestimmten Grösse, mit einem bestimmten politischen System, wirtschaftlicher Stabilität und Aussenpolitik ist dabei der entscheidende Faktor.

Oder die Weltkriege: wäre das in Frontnähe gelegene Basel immer noch so gut erhalten, wenn es nicht ein Teil der Schweiz gewesen wäre?

Jede dieser Städte könnte auch ausserhalb der Schweiz existieren, aber es ginge jeder von ihr mit Sicherheit schlechter und man hätte keine Direkte Demokratie,...und überhaupt......

Alles schon mal dagewesen. Irgendein ausländischer Philosoph oder Politiker, weiss jetzt nicht mehr wer, hat vor langer Zeit schon mal gesagt "..ihr Schweizer seid ein wundersames Volk, wo ihr euch noch heftig streitet, seid ihr euch andererseits doch erstaunlich einig...."
 

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ich bin auch der meinung, dass die zentren zusammenarbeiten sollen und gestärkt werden (wieso auch nicht?). zürich nimmt dabei in der schweiz eine schlüsselrolle ein aufgrund der zentralen lage. basel ist eine grenzstadt und wird daher diese funktion sowieso nie für die schweiz ausführen können (schon heute arbeiten über 30000 grenzgänger in basel). die grenzlage und das kleine politische gewicht als stadtkanton haben dazu geführt, dass basel es schwer hat als zentrum an bundesgelder zu gelangen und der verteilkampf in der schweiz ist hart, jeder schaut für seinen kanton. trotzdem würde es sinn ergeben in eineigen bereichen in basel zu investieren (sorry wird heut kaum getan, nordtangente hin oder her), in denen basel stark ist. basel könnte der attraktivste standort für life sciences in europa sein, wo pharmafirmen ihre forschungszentren aufbauen. die wirtschaft ist vorhanden aber an grundlagenforschung mangelt es. das argument, dass nur zürich sich international messen muss ist falsch. zürich misst sich eher mit den finanzentren london frankfurt etc. basel mit life science zentren wie bosten. Zürich und basel haben unterschiedliche wirtschaftsstrukturen, aber beide spielen in ihren bereichen international ganz vorne mit. zürich wird es schwerer haben die grossen pharma- chemiefirmen anzulocken, da dazu das umfeld fehlt, und trotzdem findet fast die ganze bundesforschung in biologie/chemie in zürich statt. ich beanspruche für basel nicht die gleiche förderung wie für zürich und fernsehen flughafen etc. sind in zürich besser aufgehoben. aber auf gewissen gebieten muss es auch basel ermöglicht werden sich ganz vorne zu messen, da basel dazu in der lage wäre ausländische investoren anzulocken, grenzstadt hin oder her. basel hat für schweizer verhältnisse wirtschaftlich grosses potential, kann sich aber nicht wie gewünscht ausleben, zürich wird dies besser ermöglicht, auch mit geld aus basel, und ich finde es daher daneben die restschweiz als bauern zu beschimpfen (ausserdem könnte zürich allein die ganze schweiz nie auf diesem wohlstandsniveau halten). das sich ein zürcher politiker für die pharmaindustrie einsetzt ist nicht ganz abwägig, denn roche und novartis pushen den ganzen biotechsektor der schweiz. es fliessen heute mehr gelder von der pharmaindustrie in die zürcher unis als in die uni basel und die pharmaindustrie ist ein wichtiger investor in startups in der ganzen schweiz. die schweiz wäre forschungstechnisch niemandsland ohne die pharma und chemie wo der löwenateil der privaten schweizer forschungsgelder investiert wird.... meiner meinung nach wird für basel einfach noch zu wenig getan, und nicht zwingend für zürich zu viel. trotzdem führt die heutige situation zu neid und dies schadet auch zürich ----> anti zürich reflex/komplex. würde in schlüsselbereichen mehr in basel investiert und basel sein potential besser nutzen könnte, so täten aversionen basels gegenüber zürich abnehmen und man würde auch zürich wieder etwas gönnen. es ist ein geben und nehmen, eben ein echtes zusammenarbeiten! ... so ich geh jetz noch raus. ciao
 

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Discussion Starter · #15 ·
Naja ein paar deiner Argumente sind jetzt aber völlig aus der Luft gegriffen.

Warum Zürich mit Zürich-Kloten den einzigen echten interkontinental-Flughafen und Hub in der Schweiz hat, der sich bis vor dem Swissair Grounding in den Passagierzahlen TopTen befunden hat?
Das liegt wohl daran, dass die Zürcher vor über 70 Jahren entschlossen einen neuen Flughafen zu bauen und sich damit genau richtig entschieden hatten.

Dieses Geplänkel wer wem Geld zahlt ist sowieso Quatsch, denn da kann man rpima Gelder ignorieren die sonst irgendwie zwischeneinander fliessen.

Zur Erinnerung Zürich hat seine S-Bahn aus der eigenen Kasse bezahlt. Mittlerweile profitieren auch Zug, Schwyz, Aargau und Schaffhausen davon und drei dieser Kanton holen sich die guten Steuerzahler aus Zürich und fangen dann noch an zu verlangen besser mit der S-Bahn (Welche sie nicht bezahlten) angeschlossen zu werden.
In Basel hat meines Wissens der Bund einen grossen Beitrag an die REgio-Bahn geleistet...
 

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ich erzähl das jetzt so mal aus dem hinterkopf, habs irgendwann mal aufgeschnappt. soviel ich weiss hatte basel den ersten flughafen in der schweiz mit eigener fluggesellschaft (wie auch die erste bank, uni, kunstsammlung etc.). der bund hatte erst eingegriffen als es darum ging, wo die später gegründete nationale airline ihre (interkontinental?)flüge abhalten soll. damals gab es auch projekte im aargau zwischen den zentren einen neuen flughafen zu bauen. der entscheid fiel dann zugunsten von zürich. wichtiger als die vergangenheit ist aber was man heute für die zentren tun kann.

mit der s-bahn war zürich pionier und zürich profitiert ebenfalls davon. das einzugsgebiet wurde dadurch vergrössert. die städte beklagen sich immer über ihre zentrumslasten gleichzeitig will man möglichst viele leute von ausserhalb in die stadt holen, die dann das freizeit- und shoppingangebot beleben (basel ist da einiges verpennter). ich würde das etwas lockerer sehen. nicht um sonst versuchen nun viele städte die zürcher s-bahn zu kopieren. ausserdem sollte ja die schweiz auch was von zürich haben wenn der bund in zürich investieren soll. also eine gute rechtfertigung gegenüber dem bund und von zürich durchaus kalkuliert.

die gelder fliessen schon zwischen den kantonen und ich beklage mich auch nicht, dass die 10 km autobahn in basel schlecht gewartet sind. aber wenn es um bundesinstitutionen geht, schneidet basel mager ab gegenüber den anderen grossstädten. bern: hauptstadt mit allem drum und dran. lausanne: bundesgericht, ETH. genf: CERN, fernsehen. zürich: fernsehen, ETH, EMPA, EAWAG, landesmuseum, drs1 und 3. basel: tropeninstitut (2 mio vom bund, rest von basel und wirtschaft), irgend eine hafenbehörde (2 angstellete), drs2 (wie lange noch?), (swisslos). aber am wichtigsten ist sowieso die forschung und da hat basel nun endlich auch was handfestes vom bund, was bestens nach basel passt und mich nimmt es wunder wie sich die geschichte noch weiter entwickelt. gruss
 

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Discussion Starter · #17 ·
Rafael deine Argumentation erinnert mich an die typische Basler Sichtweise:

1. Alle anderen sind doof und gegen uns und Zürich noch viel mehr
2. Eigentlich wäre Basel die wahre "wahre Hauptstadt" (und nicht Zürich), aber alles wird unternommen dass dies nicht so ist, denn (siehe 1.)

Und das zieht sich fast durch alles durch sogar nun 2 Jahre in Folge im Fussball. Da sind auch alle anderen (z.B. SFV) schuld, dass der "wahre Meister" doch nicht Meister ist. Die Schuld bei sich selber zu suchen und auf eigenen Beinen zu stehen (das worauf man ja in Basel eigentlich so stolz ist) kann man gar nicht. Es sind immer die anderen...

Die meisten der Institutionen, welche du aufzählst erfordern mindetsens gleichviel Investitionen wie sie Gelder bringen - der einzige Vorteil die sie mitbringen sidn natürlich der Standortvorteil.
Warum zählst du die künstlich geschaffene Hauptstadt Benr nicht auf, wenn du dich schon darüber beklagst, dass alle anderen unterstützt und aufgepäppelt worden seien. Bei Bern stimmt diese Behauptung wohl als einziges. Dort stehen auch die allermeisten früheren Firmen des Bundes, welche heute normal Steuerzahlende Firmen (swisscom, post usw.) sind und Bern viel Geld bringen, welches dort so versaut wird, dass dieser Kanton sogar auf die NFA angewiesen ist.
 

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naja, bern mit zürich oder basel zu vergleichen ist schon nicht ganz fair: bern ist de facto ein ländlicher kanton, trotz stadt bern, währenddem zürich und insbesondere basel zwei städtische kantone sind. wobei die stadt bern natürlich schon nicht so potent ist wie zürich und basel, aber ohne oberland und seeland/jura wäre bern nicht auf unterstützung vom nfa angewiesen.

desweiteren vertretet ihr beide stereotype ansichten. will euren tunnelblick euch nicht zum vorwurf machen, ihr kennt ja nichts anderes, aber genau diese diskussion wurde schon hundert mal gehört. und hundert mal führte sie zu nichts. ausser, dass dank einer solchen diskussion bern damals hauptstadt wurde :lol: .
 

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@ chadw
wahrscheinlich hast du ja recht, aber das thema emotionalisert halt.
@ lake
mein hauptanliegen ist, dass mehr forschungsgelder nach basel kommen, ausserdem gibt es auch andere wichtige projekte wie der bahnanschluss des flughafens die verwirklicht werden müssen (basel wartet schon 30 jahre und ist bundesauftrag). mit der vergangenheit argumentieren mache ich nicht gern. aber ab und zu fühlt man sich wie dazu genötigt zu belegen, dass auch inovationen für die schweiz aus basel kamen und nicht nur zürich für den erfolg der schweiz verantwortlich ist. wäre ja nicht realistisch, dass bauern über die erste öffentliche kunstsammlung der welt verfügten. ausserdem darf auch basel einmal argumentativ in die offensive gehen wie das zürich zu gut beherscht (in mir fliesst übrigens auch nur zürcher blut). basel ist auf dem weg zur weltstadt und wer das verkennt hats verpennt!

... und die schweiz muss umbedingt die nähe zu europa suchen. basel ist heute eine trinationale stadt und muss von europa mitfinanziert werden. könnte sowas wie der europäisch geförderte pharma hot spot werden (würden ja auch 3 länder davon profitieren). auch ausländische studenten müssen erleichterten zugang an schweizer unis haben. viele forscher die nach basel kommen sind hoch beeindruckt von der dichte an grossen forschenden unternehmen. wird so in der schweiz noch zu wenig wahrgenommen.
 

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Discussion Starter · #20 ·
Naja finde es einfach komisch wie du dich zum einen darüber aufregst, dass vom Bund Geld fliesst und andererseits forderst du mehr Bundesgelder für Basel?

Basel als auf dem Weg zur Weltstadt zu bezeichnen ist aber Quatsch. Natürlich Basel ist eine Messestadt und "Museumsstadt" und für einige der Messen international bekannt. Da liegt das Potential. Doch für eine richtige Weltstadt braucht es mehr als Museen und Messen und alles andere wird ja in Basel gerne verhindert...

Aber egal. Ich denke wir sind uns einig, dass der Föderalismus langsam aber sicher stark eingegrenzt werden sollte und die Zentren (im grossen und ganzen gibt es ja deren 3....Genf/Lausanne, Bern/Basel, Zürich) gestärkt werden MÜSSEN. Die Schweiz lebt von den Städten nicht vom Land.
Und dass all die zurückgebliebenen Bünzlis aus ihren Bauernkantönen das nicht kapieren wollen und in die Hand beissen, die sie füttert ist ja auch schon zu lange so....
 
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