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Austria: No Kangaroos!
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Discussion Starter · #2 ·
Was mir beim schnellen Durchschauen aufgefallen ist:

Das Ausbauprogramm für die Straßenbahn wird nach Maßgabe der finanziellen Verfügbarkeit
durch die kontinuierliche Erhöhung der Zahl der ULF’s und die Verlängerung
bzw. den Neubau von Straßenbahnlinien
gemäß den Planungsvorgaben im Masterplan
Verkehr weiter vorangetrieben. Dies betrifft u.a. die Straßenbahnverlängerung von Kagran
über Hirschstetten
in die Seestadt Aspern; die Neuschaffung einer Verbindung
vom Donaufeld nach U1 Kagran und von Aspern
weiter in die Seestadt Aspern; die
Verlängerung der Straßenbahn in den Bereich Sonnwendviertel und gegebenenfalls
weiter Richtung Laaer Berg; die Verlängerung in den Nordbahnhof; eine Verbindung
zwischen dem Praterstern und Schwedenplatz
sowie eine vom Zentrum Kagran nach
Großjedlersdorf.
Weiters sollen Durchmesserlinien bei den Straßenbahnen weiter forciert
werden.
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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Puh, da bekommt das zukünftig neue Zentrum Kagran ja einige neue, sowie sehr nützliche Verbindungen.
Zudem wird im Text auch "Zentrum Kagran" erwähnt, also wird es wohl auch gebaut werden. ;)
Und was ist mit dem Wienerberg? Hat man den vergessen?

Werd mir mal die Zeit nehmen und einige interessante Seiten durchlesen.
 

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Transdanubian Native
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...
Zudem wird im Text auch "Zentrum Kagran" erwähnt, also wird es wohl auch gebaut werden. ;)
Die heutige UBahn- und Strassenbahnstation Kagran hieß früher Zentrum Kagran, was eigentlich eh Unsinn war. Ich schätze mal die jetzige Bezeichnung Zentrum Kagran im Regierungsübereinkommen beruht noch darauf und hat eher keinen Bezug zu aktuell geplanten Projekten.
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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Na servas, die haben sich aber ordentlich was vorgenommen, mein Lieber:

Stadtentwicklungsplan 2015:

Laut Bevölkerungsprognose der Statistik Austria werden in Wien im Jahr 2030 mehr als 2 Mio. EinwohnerInnen leben. Hierfür soll rechtzeitig vorgesorgt werden:

 ausreichend gewidmete Flächen für geförderten Wohnbau

 Ausbau der notwendigen sozialen und technischen Infrastruktur

 Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel

 Ausbau des hochrangigen Straßennetzes nach Maßgabe der verkehrsorganisatorischen sowie budgetären Rahmenbedingungen und unter Einbeziehung der BürgerInnen

 Dabei sollen jedenfalls 50 % der Gesamtfläche der Stadt Grün- und Erholungsflächen bleiben. Um dies sicherzustellen, wird bis Ende 2012 ein „Grün- und Freiflächen- Konzept“ erstellt, das im neuen Stadtentwicklungsplan 2015 aufgehen soll.
(weiß jemand wie viele % es derzeit an Grün und Erholungsflächen sind? Also die Lebensqualität wird somit wohl zukünftig förmlich explodieren, obwohl sie eh schon so hoch ist! :lol:)

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Die Schwerpunkte der Stadtentwicklung und -planung sind folgende:

innere Stadterweiterung: ehemalige Bahnhofs-, Industrie- und Kasernenareale wie z.B. Neu Marx, Stiftskaserne, Nordwestbahnhof, Nordbahnhof, Franz Josefs-Bahnhof.

äußere Stadterweiterung: Entwicklung klassischer Stadterweiterungsgebiete unter der Prämisse einer gemischt funktionalen Struktur zur Gewährleistung des Grundkonzepts „Stadt der kurzen Wege“ und ökologischer Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Erneuerung historischer Stadtgebiete und traditioneller Siedlungsachsen: City, Wiental, Gürtel

Entwicklung / Belebung der Uferzonen: Donaukanal und Donau – „Wien ans Wasser“, Identifikation größerer Gebiete für neue autofreie Siedlungen / Bike Cities nach dem Muster „Bike City“ und „Bike&Swim“ im 2. Bezirk
(Hört sich doch eigentlich sehr gut an, oder?)

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Öffentlicher Raum:

Projekt: In jedem Bezirk ein neuer Park und Freiraum nach Maßgabe der finanziellen Bedeckung und Beschluss in der Bezirksvertretung.

Pilotprojekt „Selbsterntebeete“ / Gemeinschaftsgärten: Diese geben der Stadtbevölke- rung die Möglichkeit, eigenes und biologisches Gemüse zu ernten. Das Angebot soll mit privaten Kooperationspartnern (andere Landwirte mit geeigneten Flächen) in unter- schiedlichen Regionen Wiens ausgeweitet werden.
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Ein strategisches Konzept für den Wiener Verkehr
Masterplan Verkehr (Verkehrskonzept) 2013:


Oberste Priorität hat die Sicherheit im Verkehrsgeschehen! Wien soll auch weiterhin die verkehrssicherste Stadt Europas bleiben! Wien verpflichtet sich, auch künftig Maß- nahmen zu setzen, um diesen Vorsprung weiter auszubauen.

(Also rein vom Wiener Fahrstil her hätte ich mir jetzt nicht erwartet, dass Wien die Verkehrssicherste Stadt Europas ist, ich glaub da wurde ein bisschen gepfuscht. :lol:)

Das Motto der Wiener Verkehrspolitik ist „Intelligente Mobilität“ (oder wienerisch: „g’scheit unterwegs“).

Das heißt: Der „Umweltverbund“, Öffentlicher Verkehr (ÖV) sowie Rad- und Fußgän- gerverkehr, soll konsequent gefördert werden. Ziel ist es, den MIV (Motorisierten Indi- vidual Verkehr) in Wien um rund ein Drittel zu reduzieren, den ÖV-Anteil auf 40% bzw. den Radverkehrsanteil auf 10% zu steigern. Der Anteil des Fußgängerverkehrs soll, vom derzeitigen hohen Niveau ausgehend, noch verbessert werden.

Weiters wird Wien mit dem Hauptbahnhof, dem Wienerwaldtunnel und dem Lainzer Tunnel (als Teil der „Magistrale für Europa“) sowie dem Wiener Hafen ein europäischer Schienenverkehrs- und Schifffahrtsknoten.
(weiß jemand etwas über das Projekt "Wienerwaldtunnel", hab noch nie davon gehört, aber wenn mit dem Tunnel gemeint ist, das Gesamte Schienennetz durch den Wienerwald unterirdisch zu verlegen (und damit die Züge dort mit 200km/h statt nur 80km/h fahren können), dann finde ich das sehr positiv, weil die Strecke durch den Wienerwald zieht sich schon echt ordentlich in die Länge und man könnte somit die Fahrzeit zwischen Sbg und Wien nochmals um einiges verkürzen...)

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Verkehrssicherheit in Wien:

Wien ist gemeinsam mit Berlin die verkehrssicherste Stadt Europas – nirgendwo anders sind die Menschen sicherer unterwegs. Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit hat oberste Priorität. Unsere Zielsetzung ist es, die Zahl der Verkehrsopfer auf Wiens Straßen bis 2020 erneut um die Hälfte zu reduzieren. Jeder Verletzte oder Tote im Straßenverkehr ist einer zu viel!

Tempo-30-Zonen sind ein wichtiger Beitrag zur Verkehrsberuhigung und zur weiteren Erhö- hung der Verkehrssicherheit: Dazu wird ein kartografisches Konzept über die bezirksweiten Entwicklungsmöglichkeiten von „Tempo-30-Zonen“ unter Berücksichtigung verkehrsorgani- satorischer Rahmenbedingungen erstellt und veröffentlicht.
(Die Zielsetzung ist gut, aber Tempo 30 ist halt schon echt verdammt wenig!)

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Öffentlicher Verkehr:

Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs bei Ampeln entsprechend den Vorgaben des Masterplan Verkehr. Die Ampel-Bevorrangung von Straßenbahn und Bus wird wiederholt überprüft.

Die Umsetzung der 4. Ausbauphase U-Bahn hat bereits begonnen, die Vorarbeiten zur 5. Ausbauphase werden im Rahmen des MPV 2013 begonnen und unter Maßgabe der finanziellen Vereinbarungen mit dem Bund fortgesetzt. Bei der Eröffnung neuer U- Bahn-Strecken wird ein entsprechendes Verkehrskonzept für den öffentlichen Oberflä- chenverkehr unter Einbindung des „Fahrgastbeirates“ erstellt.

Straßenbahn: wurde vom "shadow" schon erwähnt..

Erarbeitung eines S-Bahnkonzepts Wien für die Zeit nach Fertigstellung des Haupt- bahnhofs unter Berücksichtigung dessen, dass die S-Bahn einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des innerstädtischen Verkehrs leistet, aber von den ÖBB betrieben wird, und der Bund für die Aufrechterhaltung der Verkehrsleistung gemäß Fahrplan 1999/2000 aufzukommen hat. Besonderes Augenmerk ist auf die gute Anbindung des Hauptbahnhofes Wien in das Wiener S-Bahnnetz zu legen.
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Radverkehr

Wien fördert den Radverkehr mit besonderen Anstrengungen und strebt einen Radverkehrs- anteil von 10% im Jahr 2015 an.

Weiterer Ausbau des Wiener Radwegenetzes und Errichtung von neuen Radabstell- plätzen sowie von Radgaragen an Bike&Ride Knoten wie bei der Kennedybrücke.

Als neues, innovatives Angebot errichtet Wien großzügige Radverkehrskorridore be- sonderer Qualität (Vorbild „Wienfluss-Radweg“): Ein Pilotprojekt für qualitätsvolle Rad- Langstreckenverbindungen beginnend im 22. Bezirk in Richtung Zentrum wird erarbei- tet. Weitere Rad-Langstreckenverbindungen, beispielhaft sei hier eine „Brigittenauer Hauptallee“ genannt, die sich durch die Absiedlung des Nordwestbahnhofs eröffnet, sollen nach Maßgabe der budgetären Rahmenbedingungen folgen.

Wirksame Maßnahmen gegen den Fahrraddiebstahl: z.B. automatische Fahrradkodie- rung beim Neukauf durch eine Kooperation mit dem Fahrradhandel

Radfahren gegen die Einbahn ist eine wirksame, sichere und kostengünstige Maß- nahmen zur Förderung des Radverkehrs: Dazu wird ein kartografisches Konzept über die bezirksweiten Entwicklungsmöglichkeiten von „Radfahren gegen die Einbahn“ unter Berücksichtigung verkehrsorganisatorischer Rahmenbedingungen und der Gewährlei- stung der Verkehrssicherheit erstellt und veröffentlicht.
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Das waren erst mal die wichtigsten Punkte in Sachen "Stadtentwicklung und Verkehr" aus meiner Sicht. :)

@Bernhard: Danke für die Info, jedenfalls müssten die Pläne für's Zentrum Kagran nun schon bald veröffentlicht werden, wenn es nach der Homepage geht...
 

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Pichichi de la liga
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Für mich war die Schlagzeile gestern im U-Bahn-"TV" ein bisschen enttäuschend:

Parkpickerl wird ausgeweitet
100-Euro-Jahresticket kommt doch nicht

Klingt für mich nicht nach einer nachhaltigen Lösung, sondern nach ganz was Anderem. :eek:hno:
 

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Make Wu'bar Great Again
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Für mich war die Schlagzeile gestern im U-Bahn-"TV" ein bisschen enttäuschend:

Parkpickerl wird ausgeweitet
100-Euro-Jahresticket kommt doch nicht

Klingt für mich nicht nach einer nachhaltigen Lösung, sondern nach ganz was Anderem. :eek:hno:
Die Ausweitung des Parkpickerls finde ich positiv. Die Autos in den Außenbezirken stehen genauso auf öffentlichem Grund. Die Ungleichbehandlung ist dabei sachlich nicht zu rechtfertigen. Was allerdings zu begrüßen wäre, wenn das Parkpickerl in ganz Wien gelten würde und die ganze Woche. Immer wieder geil, wennst am Wochenende halb Mistelbach in der Straße stehen hast und dann als Parkpickerlbesitzer keinen Parkplatz findest.

Wenn man sich ehrlich ist, dann war aber von Anfang an klar, dass das 100 Euro Jahresticket nicht kommen wird. Das ist nicht zu finanzieren.
 

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Make Wu'bar Great Again
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Ich frage mich ob die Grünen den bau der dc-tower 2 und 3 zu verhindern versuchen oder sogar werden?
Baugenehmigungen werden noch immer vom Magistrat erteilt und dort haben die Grünen mal gar nichts zu melden. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass sie diese Projekte überhaupt verhindern wollen. Politisch kannst dadurch original nix gewinnen. Viel anders sieht die Sache in Kagran aus. Dieses Projekt find nicht mal ich besonders toll. Ein anderer Standort würde mir viel besser gefallen.
 

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Austria: No Kangaroos!
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Discussion Starter · #15 ·
Ich glaube nicht das die Grünen von Haus aus gegen Hochhausprojekte sind. Was aber sicher ist, ist das sie die Standortfrage wohl nicht so locker wie manche hier in diesem Forum sehen.

Zu berücksichtigen ist aber auf jeden Fall auch, dass sich politische Parteien in Ihren Aussagen und Handlungen nach dem Wechsel von der Opposition hin zur Regierungsarbeit sehr, sagen wir mal, "anpassen".
 

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Ich habe vor allem Sabine Gretner, die bisherige Planungssprecherin der Grünen immer wieder in Erinnerung als eine, die bei Anti-Hochhaus-Bewegungen immer gleich auf deren Seite war, zum Teil schon auch mit blödsinnigen Aussagen. Ich habe das schon woanders gepostet, aber hier passt es besser dazu:
Siehe Standard (2007) http://derstandard.at/2794731?seite=2 Gretner-Stellungnahme zu den DC-Towers
 

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Die Ausweitung des Parkpickerls finde ich positiv. Die Autos in den Außenbezirken stehen genauso auf öffentlichem Grund. Die Ungleichbehandlung ist dabei sachlich nicht zu rechtfertigen. Was allerdings zu begrüßen wäre, wenn das Parkpickerl in ganz Wien gelten würde und die ganze Woche. Immer wieder geil, wennst am Wochenende halb Mistelbach in der Straße stehen hast und dann als Parkpickerlbesitzer keinen Parkplatz findest.
sorry, aber da muss ich dir komplett widersprechen!

das parkpickerl ist eine ziemliche schnapsidee und dient der geldbeschaffung der stadt wien. wem hilft es wirklich? niemanden –*es sind genauso wenige parkplätze da wie vorher, nur dass die die parken eben mehr parkscheine reinstecken (oder es drauf ankommen lassen und frech KEINEN parkschein reinlegen).

ich wohne im 23. und bekomme oft besuch von freunden, sie können problemlos bei mir parken. gerade in den außenbezirken ist das parken nicht wirklcih ein problem, wozu also auch das pickerl.

gleichzeitig kenne ich viele situationen, in denen mich das parkpickerl z.b. im 2. bezirk ziemlich zur verzweiflung gebracht hat. wenn ich freunde im 2. besuchen möchte, und weder parkschein noch ubahnticket zahlen möchte, so bleibt mir nix anderes über als erst um 22h aufzutauchen! ich werde gezwungen die ubahn zu nehmen, und das gefällt mir überhaupt nicht.

vasilakos idee des 100 euro jahrestickets würde für mich ein anreiz sein hier umzusteigen. 1,80 euro hin und 1,80 euro zurück mit öffis-ticket ist KEIN anreiz.

weißt du was in wahrheit fair wäre? fair wäre, wenn wiener in wien parken dürften, und leute die jenseits der stadtgrenze wohnen generell eine parkgebühr zahlen. dann würden zb weniger niederösterreicher in die stadt reinfahren.

in wahrheit wird im leben vieles subventioniert. wenn man sich zb eine karte in der oper kauft, ins theater geht oder windkraft strom erzeugt: überall zahlt der bürger etwas "dazu". gleiches gilt zb auch für den autoverkehr. unser dazuzahlen schaut so aus, dass WIR einmal die schulden der ASFINAG begleichen dürfen (wieviel sind die inzwischen?). ich finde es deshalb nicht abwegig die öffis jahreskarte auf 100 euro zu "subventionieren". mit ein bissl glück wird dadurch wirklich der verkehr eingedämmt - aber eben auf freiwilliger basis.

würde das parkpickerl auf ganz wien ausgedehnt, wären sicher SEHR viele leute auf die grünen sauer. machen sie das, sind sie bei der nächsten wahl unter "ferner liefen"...
 

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gleichzeitig kenne ich viele situationen, in denen mich das parkpickerl z.b. im 2. bezirk ziemlich zur verzweiflung gebracht hat. wenn ich freunde im 2. besuchen möchte, und weder parkschein noch ubahnticket zahlen möchte, so bleibt mir nix anderes über als erst um 22h aufzutauchen! ich werde gezwungen die ubahn zu nehmen, und das gefällt mir überhaupt nicht.
Gezwungen wirst du sicher nicht dazu. Wenn dich der Gedanke an die U-Bahn so abstößt, kannst du ja immer noch in kostenpflichtiges Parken investieren.

Autofahren ist auch nicht gratis, warum glauben Leute, dass Parkplätze es sein muessten? Die kosten auch was, selbst wenn sie nicht in einem Parkhaus aufeinander gestapelt sind.

weißt du was in wahrheit fair wäre? fair wäre, wenn wiener in wien parken dürften, und leute die jenseits der stadtgrenze wohnen generell eine parkgebühr zahlen. dann würden zb weniger niederösterreicher in die stadt reinfahren.
Das wäre eine Ueberlegung wert, ich glaube aber, dass es in den Innenbezirken auch dann ungemuetlich werden könnte. Es geht ja nicht nur um die Parkplätze, die Autos muessen ja erst auch einmal hin und verursachen Verkehr, Abgase, Lärm...
 

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Autofahren ist auch nicht gratis, warum glauben Leute, dass Parkplätze es sein muessten? Die kosten auch was, selbst wenn sie nicht in einem Parkhaus aufeinander gestapelt sind. Das wäre eine Ueberlegung wert, ich glaube aber, dass es in den Innenbezirken auch dann ungemuetlich werden könnte. Es geht ja nicht nur um die Parkplätze, die Autos muessen ja erst auch einmal hin und verursachen Verkehr, Abgase, Lärm...
ich sehe das anders. ich akzeptiere als autofahrer, dass bestimmte zonen nicht befahrbar sind (zb fußgängerzonen). ich akzeptiere weiters, dass ich eben keinen parkplatz bekomme, wenn keiner da ist.

aber generell alle parkplätze als parkschein-parkplätze zu machen, ist einfach nur noch krank. es liegt mir als autofahrer ja frei zu entscheiden zb eben dann nicht zu fahren weil es keinen parkplatz gibt. oder mir ein kleineres auto zu kaufen, damit ich in die parklücken passe.

however, ich bin kein feind der ubahn. ich fahr auch gern ubahn. aber ich finde die preise zu teuer. und ich finde, dass ubahnstationen oft zu weit weg vom ort sind an den man will.

und ich finde, dass man dinge differenzieren sollte. würde ich zb. in der schüttelstraße wohnen und würde ich dann täglich mit dem auto vom 23. in die schüttelstraße fahren und dort parken, so wär das natürlich eher ein fall für die ubahn.

aber wenn ich in der schüttelstraße freunde besuche und zb um 18 uhr auftauchen will weil sie was kochen, dann sind die parkscheingebühren bis 22h einfach nur noch wucher.

ich kenne menschen, bei denen sich die ausweitung der zeit für die kurzparkzone tatsächlich auch sehr negativ auf deren beziehung ausgewirkt hat.
 
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