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^^ naja, den anschluss an die weltspitze wird frankfurt ohnehin nicht
mehr herstellen können; da hilft auch kein milennium tower ! :eek:hno:
aber vielleicht europäische spitze ! :)
 

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Die Frage ist doch nicht über einen reinen Penisvergleich per Höhe zu regeln.
Viel wichtiger ist doch der ästhetische Aspekt. Und da kann einem vor dem Millenium Tower in der Form nur grauen.
 
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Discussion Starter · #5 · (Edited)
^^ naja, den anschluss an die weltspitze wird frankfurt ohnehin nicht
mehr herstellen können; da hilft auch kein milennium tower ! :eek:hno:
aber vielleicht europäische spitze ! :)
Ähm...ja natürlich, das meinte ich ja auch ;-) Wäre schön, wenn wenigstens das wieder so wird bzw. so bleibt.

An Hong Kong, Shanghai, Dubai oder Chicago werden wir ohnehin nie rankommen, da ist der Vorsprung einfach zu gewaltig.

Ja, die europäische Spitze ist es natürlich, die wir uns durch den Milleniumtower langfristig sichern könnten. Hoff dass Donald Trump mal bald wieder Interesse zeigt, wenn unser Wirtschaftswachstum anhält.
 
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Discussion Starter · #6 · (Edited)
Die Frage ist doch nicht über einen reinen Penisvergleich per Höhe zu regeln.
Viel wichtiger ist doch der ästhetische Aspekt. Und da kann einem vor dem Millenium Tower in der Form nur grauen.
Ja, also der ästhetische Aspekt ist natürlich nicht zu vernachlässigen, da geb ich dir schon Recht. Ich würd's ja auch nicht toll finden, wenn der Tower ne DDR-Plattenbaufassade hätte oder so aussähe wie eine dieser kommunismusverdächtigen Wohnbatterien, die z.B. in Hong Kong leider auch (neben den richtig schönen Wolkenkratzern) mit dabei stehen (siehe Vordergrund):



Aber der Milleniumtower geht da in ästhetischer Hinsicht noch in Ordnung denke ich. Zwar etwas einfältig als plumpe Halbsäule, und die Stellung so am Rande von Frankfurts Gesamtskyline ist auch etwas ungünstig, aber die durchgehende Glasfassade und die schiere Größe würden schon für Glanz und Gloria sorgen:



Und wenn erstmal diese psychische Grenze von 300, 350m überschritten ist und den Stadtplanern dadurch ein neuer Orientierungsmaßstab aufgezwungen wird ("da, wir haben doch schon über 350m, also ist das jetzt Frankfurts Standard, den man berücksichtigen kann"), wird es auch wesentlich leichter sein, noch mehr solche Titanen durchzusetzen - vielleicht dann ja auch im Bankenviertel, um für ein entsprechendes optisches Gleichgewicht zu sorgen.
 

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aber die durchgehende Glasfassade und die schiere Größe würde für Glanz und Gloria sorgen:
Oder für Koppschütteln. Nur weil andere Staaten ihre Minderwertigkeitskomplexe über hohe Türme kompensieren und das zugegeben auch einen manchmal mehr und manchmal weniger beeindruckt, muss man diese Geld und Reccourcenvernichtung nicht mitmachen. Grade deutschland hat ...
A: ... das nicht nötig, weil wir sowieso die Tollsten sind.
B: ... wirklich andere Probleme, die man mit jenen finanz und reccourcen mitteln angehen sollte/muss um Faktor "A" sicherzustellen
 
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Discussion Starter · #8 · (Edited)
Oder für Koppschütteln. Nur weil andere Staaten ihre Minderwertigkeitskomplexe über hohe Türme kompensieren und das zugegeben auch einen manchmal mehr und manchmal weniger beeindruckt, muss man diese Geld und Reccourcenvernichtung nicht mitmachen. Grade deutschland hat ...
A: ... das nicht nötig, weil wir sowieso die Tollsten sind.
B: ... wirklich andere Probleme, die man mit jenen finanz und reccourcen mitteln angehen sollte/muss um Faktor "A" sicherzustellen
Arrrgghhhh...da kriegt man ja eine Nervenkrankheit *nach Luft schnapp*
Also ehrlich, tut mir leid, aber den Bau von Wolkenkratzern als Ausdruck von irgendwelchen Minderwertigkeitskomplexen auszudrücken halte ich für die ekelhafteste Perversion schlechthin!
Total pseudoanalytischer Schwachsinn, ein Missbrauch durch und durch positiver Symptome zu total destruktiven Zwecken: Zur Pseudodemonstration angeblicher Defizite, wo doch eine besonders lobenswerte TUGEND vorliegt. Und eine völlig absurde Verkennung all dessen, wofür Wolkenkratzer bzw. Skylines stehen:
Eine Hochburg menschlicher Produktivität, Kreativität und Genialität, menschlichen Schaffens und Erfolges, menschlicher Schöpfungskraft, Fortschrittes, menschlicher Größe und quasi grenzenloser Möglichkeiten! Kurz: Das BESTE im Menschen. Eine Konkretisierung all dieser Werte in einer für den Menschen auf sinnlicher Ebene wahrnehmbaren Form!
Also etwas atemberaubend Schönes, Positives, etwas, das man BEWUNDERN kann und sollte, nicht verachten. Etwas das einen durch und durch mit Freude erfüllt und einen zu eben solchem Erfolgsstreben ansteckt ;-) DAS ist es, was einem beim Anblick solcher Titanen eigentlich als allererstes durch den Kopf gehen sollte. Und nicht "da lebt wohl jemand seine Minderwertigkeitskomplexe aus". Das dreht ja den Vater des Gedankens - die "spirituellen" Wurzeln - komplett um und führt den ganzen ästhetischen Sinn solcher Konstruktionen - und eigentlich auch den Anlass dieses ganzen Forums - völlig ad absurdum!

Tja, aber wenn du schon so denkst, ist das alles für dich eh nur "Geschwafel", weil du es wohl überhaupt nicht verstehst. Verdammt schade :-( Aber wenn du das alles so verachtest, warum bist du dann in diesem Forum? Ich dachte hier kann man sich vor allem mit gleichgesinnten austauschen, die ebenfalls den idellen Wert von "Skyscrapercities" schätzen.
Es müsste doch auch genug Foren für Liebhaber des alten und nostalgischen geben. Das hat natürlich auch seine schönen Seiten, die ich ebenfalls sehr schätze, ist aber eben etwas anderes.

Und was Deutschland angeht: Es ist weder die Aufgabe noch die Kompetenz von "Deutschland", Geld oder Ressourcen für so etwas zu investieren. "Deutschland" ist nicht die Person, nicht der kluge Kopf, der hinter so einer Kreation steht. Wolkenkratzer werden von Architekten entworfen, von Leuten, die den Verstand, das nötige Wissen und die nötige Kreativität haben, so etwas zu konstruieren - von Individuen. Inklusive aller Produzenten, die dafür die wirtschaftlichen Voraussetzungen vor Ort schaffen. Daher kann das Stadtbild auch nur einen tatsächlichen Hochwertigkeitsbestand ausdrücken, und nicht einen Minderwertigkeitskomplex. Weil die Leistung eben den Produzenten zuzuschreiben ist, und nicht Politikern mit einer Agenda.
Finanziert werden sollten sie korrekterweise von PRIVATEN Investoren, deren gutes Recht es auch ist, entsprechende Investitionen nach ihren rationalen Eigeninteressen zu tätigen. Ein Staat kann bzw. sollte eh nur Genehmigungen erteilen. Der Gedanke, dass durch so etwas "unser" Geld "vernichtet" werden muss, fällt also komplett flach, da es überhaupt nicht die korrekte Aufgabe des Staates ist, in IRGENDETWAS von der Art zu investieren. Demzufolge können im korrekten Normalfall auch keine Steuergelder "verschwendet" werden.

Und gerade wenn wir - wie du meinst - "die Tollsten" sind, so spräche doch gerade alles dafür, dass wir das auch in konkreter, ansprechender symbolischer Form ausdrücken, damit man es auch umso intensiver mit allen Sinnen fühlen kann, statt es nur auf Papier stehen zu haben :) Vorausgesetzt natürlich, du verstehst unter "die Tollsten" auch das, was ich weiter oben angesprochen habe, und nicht die heute oft übliche Mainstream-Praxis, sich für seinen persönlichen Erfolg zu schämen und diesen als unmoralisch zu erachten. Dann kann im ersteren Fall eigentlich nichts diese Dinge besser ausdrücken, als eine wachsende schöne Skyline!
 

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Genau

Fuer Frankfurt wuensche ich mir jetzt aber nicht unbedingt 400m Wolkenkratzer. Wenns einer baut ok aber das ist jetzt nichts was ich fuer ausserordentlich wichtig fuer die Frankfurter Skyline- und Statdtentwicklung halte. Lieber mehrere 100er und hier und da 150er , 180er ein einige neue 250+er. Eine harmonische und verdichtete Skyline ist mir wesentlich lieber als irgendwelche Supertalls.
 

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LIBERTINED
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Also ehrlich, tut mir leid, aber den Bau von Wolkenkratzern als Ausdruck von irgendwelchen Minderwertigkeitskomplexen auszudrücken halte ich für die ekelhafteste Perversion schlechthin!
Ach, ist das so? Und wie kommt es dann, dass (rein exemplarisch) der arabische König ganz offen zugesteht, man wolle mit den Türmen in Riad und Jeddah vorallem die Welt auf sich aufmerksam machen, die Großartigkeit des eigenen Staates herauskehren und endlich als Macht wahrgenommen werden? Wenn das nicht absolut symptomatisch für schwerwiegende Minderwertigkeitskomplexe ist, was dann? Ganz ähnlich verhält es sich doch mit Dubai. Auch Moskau scheint da nun leider munter mit einzustimmen. Man macht sich größer als man ist, bloß um ein wenig Anerkennung vom Rest der Welt abzugreifen.

Im Grunde sind Wolkenkratzer an den wenigsten Orten der Welt tatsächlich erfroderlich, sondern reine Prestigeobjekte, Phalliverlängerungen für eine Stadt oder ein Land.
Das haben meines Erachtens weder Frankfurt, noch Paris oder London nötig.
Aber hier soll es letztlich um Frankfurt gehen.
 
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Discussion Starter · #11 · (Edited)
Ach, ist das so? Und wie kommt es dann, dass (rein exemplarisch) der arabische König ganz offen zugesteht, man wolle mit den Türmen in Riad und Jeddah vorallem die Welt auf sich aufmerksam machen, die Großartigkeit des eigenen Staates herauskehren und endlich als Macht wahrgenommen werden? Wenn das nicht absolut symptomatisch für schwerwiegende Minderwertigkeitskomplexe ist, was dann? Ganz ähnlich verhält es sich doch mit Dubai. Auch Moskau scheint da nun leider munter mit einzustimmen. Man macht sich größer als man ist, bloß um ein wenig Anerkennung vom Rest der Welt abzugreifen.

Im Grunde sind Wolkenkratzer an den wenigsten Orten der Welt tatsächlich erfroderlich, sondern reine Prestigeobjekte, Phalliverlängerungen für eine Stadt oder ein Land.
Das haben meines Erachtens weder Frankfurt, noch Paris oder London nötig.
Aber hier soll es letztlich um Frankfurt gehen.
Nochmal: Wolkenkratzer werden von INDIVIDUEN gebaut und entworfen. Ein Staat produziert rein gar nichts, er verteilt nur um ;-) Ob ein Scheich oder König oder wer auch immer meint, Großking-Abdullah oder sonstwas spielen zu müssen, ist für das Thema Ausdruckskraft von Skylines völlig irrelevant.

Fakt ist, dass eine Menge Verstand, Können, Produktivität, Kreativität und industrieller Fortschritt erforderlich sind, um all das tatsächlich errichten zu können. Das Lob gilt in meinen Augen jenen Leuten, die das auch tatsächlich produziert haben, den Architekten, Bautechnikern, Künstlern, Wissenschaftlern, tatsächlichen Planern, etc. Und deren Werte sind durch ihre Werke hinreichend belegt. Sie allein bilden die tatsächliche URSACHE des Ergebnisses. Ein lustgetriebener Scheich produziert nichts, seine Lust ist nicht das wesentliche Element am Produktionsprozess.

Analoges kann man auch zu jeder anderen Skylinestadt der Welt sagen, also eben auch Frankfurt, London oder Paris. Und somit drücken Skylines eben tatsächlich von mir oben beschriebene Werte aus.
Und erforderlich sind Wolkenkratzer eben gerade deswegen an so vielen Orten der Welt. Überall dort, wo es produktive Leute gibt, die ihre Produktivität durch kreatives Schaffen ausleben wollen. Als wesentlichen und notwendigen Zweck bzw. Sinn ihres Lebens. Und eben solche Leute, die sich durch die Ausstrahlung solcher Skylines und darin enthaltener Werte inspirieren lassen wollen.

Und man macht sich auch nicht "größer als man ist", sondern drückt im Gegenteil eben seine Potentiale aus. Wenn Dubai oder Hong Kong durch ihre Imposanz ihre wirtschaftliche "Vormachtstellung" berechtigterweise ausdrücken, heißt das ja noch lange nicht, dass Arabien oder China im ganzen tolle Länder sind, die besonders viel leisten, oder deren Leuten es super gut geht. Aber eben Dubai bzw. Hong Kong. Wer das dann gleich aufs ganze Land bezieht, ist selber schuld.
 

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So, wie angekündigt bin ich heute nicht mehr ganz so müde und nehme mal stellung zu deinem Wortschwall.

Zunächst einmal: Respekt!
Was du in zwei Zeilen von mir so alles reininterpretierst, das zeigt immerhin, dass du eine ausgeprägte phantasie hast ;)

Also ehrlich, tut mir leid, aber den Bau von Wolkenkratzern als Ausdruck von irgendwelchen Minderwertigkeitskomplexen auszudrücken halte ich für die ekelhafteste Perversion schlechthin! (...) Das dreht ja den Vater des Gedankens - die "spirituellen" Wurzeln - komplett um und führt den ganzen ästhetischen Sinn solcher Konstruktionen - und eigentlich auch den Anlass dieses ganzen Forums - völlig ad absurdum!
Mit perversion hat das eigentlich nicht viel zu tun. DeFacto versuchen erbauer und förderer von diversen großprojekten eben Größe und Macht auszustrahlen. Manche Projekte grenzen dabei schon an größenwahn und sind in ihrer umgebung fast schon als grotesk einzustufen. (siehe Mecca)
Ad absurdum führe ich dieses Forum damit nicht. Eine rosarote Brille aufzuhaben, ist für eine Registrierung nicht zwingend erforderlich.

Eine Hochburg menschlicher Produktivität, Kreativität und Genialität, menschlichen Schaffens und Erfolges, menschlicher Schöpfungskraft, Fortschrittes, menschlicher Größe und quasi grenzenloser Möglichkeiten! Kurz: Das BESTE im Menschen. Eine Konkretisierung all dieser Werte in einer für den Menschen auf sinnlicher Ebene wahrnehmbaren Form!
Da ist, wenn man das so stehen lässt ja auch nichts gegen einzuwenden. Wo aber der besprochene Größenwahn ins Spiel kommt also nicht vorhandende Werte bewusst kaschiert werden, werden für mich gerade diese Tugenden ad absurdum geführt, wenn sie auf brechen erzwungen werden. Auch rationalität sollte hier eine rolle spielen und vor allem noch etwas viel wichtigeres, auf das ich am ende konkret bei London eingehen werde.
Und wenn die rosarote brille einmal weg ist sehen sie hier einen großen *****...

http://world-top-hotels.com/wp-content/uploads/2010/06/Rose-hotel-Dubai.jpg

Tja, aber wenn du schon so denkst, ist das alles für dich eh nur "Geschwafel", weil du es wohl überhaupt nicht verstehst. Verdammt schade :-( Aber wenn du das alles so verachtest, warum bist du dann in diesem Forum? Ich dachte hier kann man sich vor allem mit gleichgesinnten austauschen, die ebenfalls den idellen Wert von "Skyscrapercities" schätzen.
Es müsste doch auch genug Foren für Liebhaber des alten und nostalgischen geben. Das hat natürlich auch seine schönen Seiten, die ich ebenfalls sehr schätze, ist aber eben etwas anderes.
Ja wie jetzt? Was hast du denn konkret gegen produktiven Ausstausch einzuwenden?

Finanziert werden sollten sie korrekterweise von PRIVATEN Investoren, deren gutes Recht es auch ist, entsprechende Investitionen nach ihren rationalen Eigeninteressen zu tätigen.Ein Staat kann bzw. sollte eh nur Genehmigungen erteilen. Der Gedanke, dass durch so etwas "unser" Geld "vernichtet" werden muss, fällt also komplett flach, da es überhaupt nicht die korrekte Aufgabe des Staates ist, in IRGENDETWAS von der Art zu investieren. Demzufolge können im korrekten Normalfall auch keine Steuergelder "verschwendet" werden.
Tja da kommt jetzt der springende Punkt der rationalität. Wenn du heute zu einem Anlagenberater gehst, werden dir wohl nur noch irgendwelche hinterwäldler einen Fond für Büroimmobilien empfehlen. Sprich: Sowas haben alle rationalen vermittler unlängst aus ihrem Portfolio geworfen. Wir steuern nämlich geradewegs auf einem immensen Gewerbe und Büroimmobielen LEERSTAND zu. Da lautet dann die Frage, warum in diese Kriese einen 350 meter klotz hinstellen, für bedarf, der bei abschluss des Projektes wohl nicht mehr da ist. Du entziehst mit diesem Projekt dem Investor das Kapital und die Reccourcen, mit dem er an anderer Stelle auf rationale weise für sich und seine Anleger/Gläbiger Profit schlagen könnte.
In Deutschland haben wir nunmal andere Baustellen als Superwolkenkratzer, bei denen auch das Kapital von Privatinvestoren bitter vonnöten wäre.

Das Lob gilt in meinen Augen jenen Leuten, die das auch tatsächlich produziert haben, den Architekten, Bautechnikern, Künstlern, Wissenschaftlern, tatsächlichen Planern, etc. Und deren Werte sind durch ihre Werke hinreichend belegt. Sie allein bilden die tatsächliche URSACHE des Ergebnisses. Ein lustgetriebener Scheich produziert nichts, seine Lust ist nicht das wesentliche Element am Produktionsprozess.
Am Ende erteilt der "Scheich" aber den Auftrag, was velleicht sogar bedeuet,dass er den tatendrang deiner eigentlich bewunderten Personen für seine Zwecke missbraucht.

Aber mit "andere Staaten" meinte ich nicht die Scheichs, ich meine Konkret den Franzmann und London. Und um jetzt mal auf London zurückzukommen.
In London wurde geschichte geschrieben, trends gesetzt und London hat einen ganz eigenen individuellen flair. Was London jetzt praktiziert ist ein hinterhereifern von Asiatischen Instantskylines, die projekte sind an ihrer albernheit an jene angelegt. Schlimmer noch - die Archtektur zeigt nicht den hauch von respekt vor Londons großer Geschichte und seinem spezifischen Architektonischen Flair. Hier geht es nicht darum dass London hohe Häuser baut oder wie hoch diese sind. Es geht um die Art der Architektur und Materialien. Jetzt könnte man argumentieren," Hey, bringt etwas vielfalt rein, ist doch toll". Am Ende bedeutet das aber, dass auch Londons architektur sich mit dem rest der Welt der Glastürme vereinheitlicht. Gerade das macht eine Stad wie London nicht individueller und abwechslungsreicher, sonderm als Wetstadt eher monotoner und austauschbarer. Die Rakete und die Murmelbahn kann man meinetwegen nach Schanghai stellen aber bitte nicht nach London. Von London sollte man eigentlich erwarten können/müssen selbst einen Trend zu setzen.

Und darum sage ich, man muss dem nicht Blind hinterherrennen. Man kann eben auch sein gesicht dadurch verlieren oder Geld falsch investieren, unabhängig davon, obs es staatsgeld oder privates Geld ist ;)

P.S.: Wieso habt ihr eigentlich alle dieses komische "U.S. Air Force"-artige Zeichen in eurem Avatar? Wofür steht das?
Der Grund, warum wir uns hier angemeldet haben. Wir sind hier nicht wegen den Wolkenkratzern, sondern wegen der Wunderbar, wo der Avatar seinen Ursprung hat

http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1043103
:)
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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Bitte nicht so viel schreiben, da vergeht einem der nicht so gern liest echt die Lust auf das eigentliche Thema. :D
Bin auf jeden Fall der Meinung, dass Frankfurt ein oder mehrere 300m+ Wolkenkratzer verkraften könnte, aber bitte mit einem sehr eleganten, sowie moderne und einfallsreichem Design.
 
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Discussion Starter · #15 · (Edited)
So, wie angekündigt bin ich heute nicht mehr ganz so müde und nehme mal stellung zu deinem Wortschwall.
*LOL* ich glaube "nicht mehr ganz so geduldig" würde es besser treffen, bei dieser ausführlichen Antwort. Danke schonmal für die Mühe ;-) Aber ein Wortschwall ist das nicht, eher eine gute Ausformulierung von mir würde ich sagen :-D

Mit perversion hat das eigentlich nicht viel zu tun. DeFacto versuchen erbauer und förderer von diversen großprojekten eben Größe und Macht auszustrahlen. Manche Projekte grenzen dabei schon an größenwahn und sind in ihrer umgebung fast schon als grotesk einzustufen. (siehe Mecca)
Ist doch auch völlig gerechtfertigt, da sie es ja auch tatsächlich KÖNNEN (vor allem die Erbauer): So etwas bauen:
Größe, Macht = Fähigkeit, zu schaffen, zu produzieren = berechtigtes Selbstbewusstsein, das zur Schau gestellt wird != (ungleich) "Minderwertigkeitskomplex". Ziemlich eindeutige Sache ;-) Und Niveau sieht auch nur von unten aus wie Arroganz. Z.B. von den "Tiefen" des Maintowerdachs, hinaufgeblickt zu den Höhen des Burdsch Khalifa. :-D - das Niveau des Architekten versteht sich, nicht des Scheichs ;-)

Ad absurdum führe ich dieses Forum damit nicht. Eine rosarote Brille aufzuhaben, ist für eine Registrierung nicht zwingend erforderlich.
Keine Ahnung, wo du dir immer diese rosarote Brille herholst. Ich verstehe deine ganze Thematik von Fantasie VS Realität, Größenwahn VS "normales Mittelmaß" etc. nicht. Für den Schöpfer gibt es keine solchen Grenzen. Die produktive Schöpfungskraft ist nicht eingebildet, es gibt sie WIRKLICH (siehe Dubai, Hong Kong etc.). Alleine wegen der Tatsache, dass die Dinger da stehen. Es ist MACHBAR. Es ist MÖGLICH. Menschen KÖNNEN so etwas bauen. Für den Architekten ist es halt ein willkommenes Fressen, wenn er so etwas bauen darf, eine Verwirklichung seiner Träume. Völlig irrelevant für ihn, ob da später Leute drin wohnen oder arbeiten, für ihn zählt nur das Schaffen als Selbstzweck. SEIN Werk. Die Skyline IST die Produktivität. Verstehst du?

Da ist, wenn man das so stehen lässt ja auch nichts gegen einzuwenden. Wo aber der besprochene Größenwahn ins Spiel kommt also nicht vorhandende Werte bewusst kaschiert werden, werden für mich gerade diese Tugenden ad absurdum geführt, wenn sie auf brechen erzwungen werden.
Wenn der Erbauer nur Größenwahn ohne Tugenden gehabt hätte, also ohne es zu können, würde der ***** ja zusammenschrumpfen, sobald die schöne Cleopatra Dubai wieder verlässt :-D Tatsächlich aber erfreut er sich durchgehend höchster Erektion *G*. Das Gebäude steht und stürzt nicht zusammen. Das bestätigt alles, was es zu bestätigen gibt. Um mehr geht es dabei auch nicht.
Es ist doch völlig irrelevant, ob ein Nichtkönner Geld hinter einer Sache herwirft, um seinen sonst schwachen Namen zu retten. Von primärem Interesse ist für mich, dass es so geniale und fähige Leute gibt, die sowas schönes errichten können. Das ist die Wurzel meiner Begeisterung, wenn ich sowas sehe.
Der eigentliche Schöpfer hinter dem Werk kaschiert sicherlich keine nicht vorhandenen Werte, führt die Tugenden nicht ad adsurdum, sondern drückt sie im Gegenteil in noch nie dagewesenem Maße aus. Und das ist doch völlig berechtigt und gut. Ich finde du beleidigst total die Genialität derjenigen, die so etwas auf die Bühne gestellt haben. Und verweigerst dadurch indirekt dem Beobachter das moralische Recht, den Anblick zu genießen.

Also was hast du? Ist doch ganz hübsch. Sowas könnte Frankfurt doch auch ganz gut tun :-D Ein wenig Abwechslung ins Spiel bringen. Nicht nur kahler Modernismus, auch ein wenig mehr dekorative Elemente auf die postmodernistische Art und Mut zu mehr Farbe ;-) Ganz gut gelungen.

Ja wie jetzt? Was hast du denn konkret gegen produktiven Ausstausch einzuwenden?
Nichts, ich hatte halt nur eher einen reinen Geschmacksaustausch bezüglich Frankfurts gewünschter Skylineentwicklung - frei von wirtschaftspolitischen Grenzparameterdiskussionen - erwartet, um ein unverfälschtes Wunschbild von den Leuten hier zu erhalten. Ich hielt es für selbstverständlich, dass das hier auch so verstanden wird, weil alle Mitglieder hier Skylines lieben und es nur darum geht, wie sie aussehen sollen.

Was die "Rationalität" angeht, das liegt nicht an mir zu entscheiden, welche Investitionen sich für welchen privaten Investor lohnen. Das muss der Investor selber wissen. Wenn alles seinen natürlichen Verlauf nehmen würde und der Staat sich auf Eigentumsschutz beschränken würde, würden sich sicher für einen Ort wie Frankfurt Investoren ohne Ende finden. Ein Staat sollte weder investieren, noch Investitionen verhindern. Dann gäbe es auch keine Leerstände, weil Kapital optimal allokiert wird und sich Orte rasant weiterentwickeln würden. Aber das geht jetzt zu weit denke ich, deswegen wollte ich auf diese ganze Thematik eigentlich nicht hinaus.

Am Ende erteilt der "Scheich" aber den Auftrag, was velleicht sogar bedeuet,dass er den tatendrang deiner eigentlich bewunderten Personen für seine Zwecke missbraucht.
Die Schöpfer können nicht "missbraucht" werden, da ihren reinen Interessen, ihre persönlichen Ideen umzusetzen voll gedient wird. Was der Scheich da für Interessen dran hat, ist für z.B. den Architekten (= Opportunist) irrelevant. Der Schiech bietet ihnen nur Gelegenheiten, die unter anderen Bedingungen genauso von Privatleuten kommen könnten, sollten und würden, wenn der Scheich nicht das Monopol hätte.


Über London rede ich ein andern mal, habe noch zu tun...


So, jetzt höre ich aber auf Wunsch hier auch auf, zuviel zu schreiben und schreibe kleinere Beiträge. Ich denke das Problem ist hier einfach ein anderer Interessensfokus, verschiedene Aspekte die an Skylines an und für sich für wesentlich und interessant gehalten werden als ein wirklicher Wissensunterschied.
 

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Koennt ihr mal bitte damit aufhoeren hier so viel zu schreiben. Eine oder zwei Zeilen reich volkommen aus um die Information unterzubringen.
 

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operierender Titan
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Jetzt ich: :speech:

-Warum soll man sich nicht größer machen als man isT? ich nenne das 'über-sich-hinaus-wachsen'. ist ne Lebensaufgabe. Bescheidenheit, sich-nicht-größer-machen-als-man-ist ist was für Kleinmütige.

-Für Frankfurt wünsche ich mir mehr Unterholz von 50m bis 100m. Momentan stehen da so lange dünne Zähne mit vielen Lücken rum. Macht die Lücken zu und dann von mir aus 400+.

-was haltet ihr von den Hochhäusern von Dan Gimigniano?
 
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Discussion Starter · #18 ·
Jetzt ich: :speech:

-Warum soll man sich nicht größer machen als man isT? ich nenne das 'über-sich-hinaus-wachsen'. ist ne Lebensaufgabe. Bescheidenheit, sich-nicht-größer-machen-als-man-ist ist was für Kleinmütige.

-Für Frankfurt wünsche ich mir mehr Unterholz von 50m bis 100m. Momentan stehen da so lange dünne Zähne mit vielen Lücken rum. Macht die Lücken zu und dann von mir aus 400+.
Da bringt es mal endlich einer richtig auf den Punkt! Ganz genau! Man muss eben verstehen, dass das Großmachen TEIL des Großseins bzw. Großwerdens ist. Dass man deswegen aus der Größe einer einzigen Stadt nicht auf die Größe eines ganzen Landes schließen kann, ist dabei selbstverständlich. Nur eben auf die Größe der jeweiligen Stadt.

Finde ich auch, die Lücken sollte man stopfen. Aber bitte nicht so sehr mit Zwergen, dass später kein Platz mehr für die Supertalls da ist. Gerade in Europa haben wir ja nicht Platz ohne Ende ;-)
 
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Discussion Starter · #19 ·
Bin auf jeden Fall der Meinung, dass Frankfurt ein oder mehrere 300m+ Wolkenkratzer verkraften könnte, aber bitte mit einem sehr eleganten, sowie moderne und einfallsreichem Design.
Seh ich auch so, der Maintower z.B. ist da eher einfallslos so als bloßer Zylinder. Der Milleniumtower lässt eigentlich an Einfallsreichtum zu wünschen übrig, auch wenn er ein prägnanter Supertall ist. Eleganz hingegen ist da so ne Sache: Klar, er sollte ne schöne Form haben und nicht bloß als modernistischer Quader dastehen. Auf der anderen Seite fällt mir aber auch dieser Hang Frankfurts zum allzu Dünnen auf. Man vergleiche den Messeturm


mit Dallas' Version eines "amerikanischen Messeturms":


oder auch Atlantas Versuch:


Da ist einfach mehr Breite drin, das wirkt schon stabiler und nicht so Strichhaft. Also ruhig mehr Mut zur Breite. Mag aber auch an unseren Flächenbegrenzungen hierzulande liegen.
 

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Auf der anderen Seite fällt mir aber auch dieser Hang Frankfurts zum allzu Dünnen auf. Man vergleiche den Messeturm
In puncto Ästhetik und Qualität der Fassade schlägt der Messeturm den gammlig und gedrungen wirkenden Bank of America Plaza um Längen.
Und obwohl Ersterer 56 Meter kleiner ist, wirkt er aufgrund seines schlanken Baukörpers sogar höher als der Turm in Atlanta.
 
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