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Discussion Starter #1
Auslobung

Neubau Türkenwirt-Gebäude (TÜWI)
Universität für Bodenkultur Wien




Auszug aus der Aufgabenstellung

Die auf der Liegenschaft Peter-Jordan-Straße 76, 1190 Wien befindlichen Gebäude sind in keinem vertretbaren wirtschaftlichen Rahmen für die Zwecke eines modernen Universitätsbetriebes revitalisierbar und werden daher zur Gänze abgebrochen. Auf der gegenständlichen Liegenschaft soll in der Folge ein Neubau mit rd. 4.500 m² Netto-Raum-Fläche (NRF) errichtet und die umgebenden Freiflächen zeit- und funktionsmäßig gestaltet werden.

Die Universität für Bodenkultur (BOKU), die „Universität der Nachhaltigkeit“, beabsichtigt mit dem Neubau des TÜWI-Gebäudes ein Leuchtturmprojekt für Nachhaltiges Bauen umzusetzen. Gebäude spielen eine zentrale Rolle für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele, da sie mehr als ein Drittel der Ressourcen und der Energie in Österreich verbrauchen und einen langfristigen Einfluss auf zukünftige Generationen bewirken. Die konkreten Anforderungen an Nachhaltiges Bauen betreffen neben der Ökologie auch die Bereiche Ökonomie und soziofunktionale Aspekte, denen jeweils gleichzeitig und gleichgewichtig Rechnung zu tragen ist.

Für die Aufgabenstellung bedeutet dies, unter Berücksichtigung des für die Errichtung des Gebäudes zur Verfügung stehenden Budgets, durch die gestalterische Kraft der Architektur die Nachhaltigkeitskriterien Energieeffizienz, ökologische Baustoffe, Innenraumklima, Funktionalität, Gebäudebegrünung, Nachhaltiger Freiraum und Lebenszykluskosten ganzheitlich zu optimieren. Für die Entwicklung der Wettbewerbsbeiträge ist eine hohe Planungsqualität für diese Kriterien erforderlich und eine intensive integrale Planung zwischen Architekten und Fachplanern eine wichtige Voraussetzung..

Die BOKU möchte mit diesem Neubau auch den Nachweis erbringen, dass Nachhaltige Gebäude auch für die Betriebskosten eine optimale Lösung darstellen. Angestrebt wird eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung in höchster Qualitätsstufe mit einem anerkannten Nachhaltigkeitszertifikat sowie ein planungsbegleitendes Nachhaltigkeits-Audit zur Sicherung der angestrebten Qualitätsziele. Ein Nachhaltigkeits-Zielkatalog für die weitere Planung wird von Seiten des BOKU-TÜWI-Baubeirats erstellt. Der BOKU-TÜWI Baubeirat ist durch den GP insbesondere betreffend die Umsetzung der Nachhaltigkeitskomponenten in der weiteren Planung laufend zu informieren und einzubeziehen.
http://auslobungen.next-pm.at/wbw_tuewi_boku/
 

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Discussion Starter #3
Wien | Diverse Bildungseinrichtungen | Projekte & Meldungen

Ein eigener Thread für alle Neubau & Sanierungsprojekte rund ums Thema Bildung (Universitäten/Schule/Kindergarten)

Kurze Übersicht:

Auflistung aller Einrichtungen nach Anzahl der Studenten (auch Projekte mit Einzelthreads)

Staatliche Universitäten

Universität Wien (Hauptuni) (93.000 Studenten)
Technische Universität (TU) (30.000 Studenten)
Wirtschaftsuniversität (WU) (23.000 Studenten)
Universität für Bodenkultur (BOKU) (11.500 Studenten)
Medizinische Universität (MedUni) (7500 Studenten)
Universität für Musik & darstellende Kunst (3000 Studenten)
Pädagogische Hochschule (3000 Studenten)
Veterinärmedizinische Universität (VedMed) (2300 Studenten)
Akademie für angewandte Kunst (1550 Studenten)
Akademie der bildenden Künste (1300 Studenten)

Private Universitäten

Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) (1200 Studenten)
Webster University Vienna (600 Studenten)
Modul University Vienna (Tourismus) (350 Studenten)
Konservatorium Wien (860 Studenten)

Fachhochschulen

Technikum Wien (3000 Studenten)
FH Campus Wien (2400 Studenten)
Fachhochschule des BFI Wien (2000 Studenten)

Der Wiener Schulführer (alle Schulen Wiens aufgelistet)

http://www.schulfuehrer.at/application/sf/main.asp?iID=ui&frmid=1
 

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Discussion Starter #5
TU - Univercity 2015



TU Univercity 2015 - Wir gestalten die Zukunft der Technik

"Die Entscheidung der TU Wien, am bestehenden, innerstädtischen Standort zu bleiben ist und bleibt die richtige."

Mit "TU Univercity 2015" führt die TU Wien seit dem Projektstart im Jahr 2006 ihre Bauvorhaben zum Ausbau der Qualitäten für Forschung und Lehre aus. Neben der rein bautechnischen Umsetzung, geht es in dem Bauprojekt stärker werdend um die Entwicklung einer zukunftsorientierten, selbstbewussten Universitätskultur.

Das Konzept sieht vor, jeweils zwei der acht Fakultäten an einem der vier innerstädtischen Standorte Karlsplatz, Freihaus, Getreidemarkt – einschließlich Lehartrakt –, Gußhaus/Favoritenstraße sowie dem neuen Laborstandort "Science Center" am Arsenal zu konzentrieren. Bis spätestens 2015 ("200-Jahr-Jubiläum") soll die TU Wien über effizientere Raumnutzungskonzepte und dadurch verbesserte Bedingungen für die MitarbeiterInnen und Studierenden in Forschung, Lehre und Verwaltung verfügen.
Standorte der TU Wien:

http://www.univercity2015.at/standorte/

- Getreidemarkt
- Karlsplatz
- Gußhaus
- Freihaus & Atominstitut
- Science Center

Standort Karlsplatz





Kuppelsaal (Karlsplatz) Nmpb Architekten





Renovierte Aula






Getreidemarkt

Neuer Trakt



Maschinenbau



http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/aktuelles/tu_fotos/
 

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Discussion Starter #6
Mit der Neugestaltung und Anmietung der Liegenschaft Rossauer Lände 3 entstand für die Universität Wien im 9. Bezirk ein weiterer, zentraler Standort für Forschung und Lehre.

Die Universität Wien, vertreten durch Rossauer Lände 3 Immobilienprojektentwicklung GmbH, revitalisierte das zuletzt von der PVA genutzte Bürogebäude an der Rossauer Lände 3. In Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Holding NÖ-Wien entstand ein modernes Universitätsgebäude im Innenstadtbereich, das sich an den Anforderungen von Studierenden und MitarbeiterInnen orientiert.

Die Adresse Rossauer Lände 3 wurde in Oskar-Morgenstern-Platz 1 umbenannt.

Universität baut Zukunft

Der Standort Oskar-Morgenstern-Platz 1 bedeutet: 800 Arbeitsplätze für Wissenschafts- und Adminstrationstätigkeiten, zahlreiche moderne Hörsäle, Seminar-, Lehr- und Arbeitsräume für 2.500 Studierende sowie eine eigene Bibliothek. Aber auch eine integrierte Mensa samt Speisesaal, Aufenthaltsbereiche und Kommunikationszonen und zahlreiche weitere Angebote, die den Lehr- und Arbeitsalltag der Studierenden und MitarbeiterInnen attraktiv gestalten. Weiters arbeitet die Universität daran, auch für die AnrainerInnen spannende Angebote zu offerieren.

Mit dem neuen Standort entstand nicht einfach nur ein weiterer Standort der Universität Wien. Hier wird gleichzeitig auch Raum für eine einzigartige Symbiose geschaffen: Mit der gemeinsamen Unterbringung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Fakultät für Mathematik unter einem Dach wird das Fundament für vollkommen neu- und landesweit einzigartiges interfakultäres Forschen, Lehren und Lernen gelegt.

Oskar-Morgenstern-Platz3_univie von univienna auf Flickr


Oskar-Morgenstern-Platz7_univie von univienna auf Flickr


Oskar-Morgenstern-Platz5_univie von univienna auf Flickr


Oskar-Morgenstern-Platz4_univie von univienna auf Flickr


Oskar-Morgenstern-Platz6_univie von univienna auf Flickr
 

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Discussion Starter #8
Sanierung und Zubau Schule Ettenreichgasse 45 (PH und BAKIP Wien)





Auftraggeber: BIG

Architektur: Architekt Martin Kohlbauer

Generalplanung: Arge büro atelier 23/Architekt Martin Kohlbauer/Vasko+Partner

Vorbildliche Adaptierung und Erweiterung
Der Schulkomplex Ettenreichgasse im 10. Bezirk in Wien, wird umfassend saniert und erweitert. Vasko+Partner ist in einer Arge mit Architekt Martin Kohlbauer und dem Büro Atelier 23 mit der Generalplanung beauftragt.

Der Schulstandort wurde in den 70er Jahren errichtet und ist dementsprechend stark abgenützt, aber auch in puncto Haustechnik ist dringend ein neues Konzept vonnöten. Zudem muss mehr Platz geschaffen werden, was mit dem Zubau von Seminarräumen, Erweiterungen in den Innenhofbereichen, Nutzung von Kellerräumlichkeiten durch Schaffung von Lichthöfen und einer Aufstockung des Kindergartenbereiches erfolgen soll. Folgende bauliche Verbesserungsmaßnahmen werden nun umgesetzt: Thermische Sanierung der Gebäudehülle (neue Fassade), Umsetzung eines umfassenden Brandschutzes, barrierefreie Erschließung aller Gebäudeteile, Sanierung der Gebäudetechnik, geringfügige Funktionssanierungen wie auch bereichsweise Erweiterungen. In der Ettenreichgasse befindet sich die Pädagogische Hochschule, (Bauteil Ettenreichgasse 45a), die Praxis-Volksschule (Ettenreichgasse 45b), die Praxis-Mittelschule und die Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik mit Übungskindergarten (Ettenreichgasse 45c). Die Erweiterung aus den 80er Jahren um das Bundesschulzentrum Grenzackerstraße schließt unmittelbar, aber um ein Halbgeschoß versetzt, an die Gebäude Ettenreichgasse 45c an. Nun müssen diese barrierefrei miteinander verbunden werden. Mit dem Bibliothekszubau von 2006 und der Mensa erhielt die Pädagogische Akademie weitere Räumlichkeiten. Auch diese müssen saniert und mit dem Komplex verbunden werden.

Kluger Zeitplan gefordert

Wie bei den meisten Schulprojekten müssen auch in der Ettenreichgasse alle Arbeiten unter Aufrechterhaltung des laufenden Lehrbetriebes umgesetzt werden, das erfordert einen klugen und straffen Zeitplan. Vasko+Partner zeichnet u. a. für die Statik, Haustechnik, den Brandschutz, die Bauphysik, die technische Oberleitung (anteilig), wie auch als Projektleiter, Planungskoordinator, Prüfingenieur und für die Benützungsbewilligung verantwortlich. Martin Kohlbauer liefert u. a. den Entwurf, die Einreichung und ist für die künstlerische Oberleitung verantwortlich, Atelier 23 liefert die Kostengrundlagen, Ausführungsplanung, Brandschutzpläne wie auch die Außenanlagenplanung.

Die Arge erläutert die Gedanken hinter dem Fassadenkonzept: „Der gesamte Gebäudekomplex soll mittels einer nachhaltigen Großformatplatte in Elementbauweise thermisch saniert werden. die horizontale Ausprägung der bestehenden Fassaden soll erhalten bleiben. Das einheitliche und durchgängige Fugenbild verbindet alle Fassadentypologien miteinander.“ In puncto Haustechnik wird ein möglichst niedriger Energiestandard angestrebt, mit einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Zudem wird der Schallschutz mit Hilfe von hochabsorbierenden Maßnahmen verbessert. Der vorgelagerte Seminar-Zubau ist für Veranstaltungen geplant, kann aber in unterschiedliche Räume geteilt werden und ebenso extern durch einen eigenen Zugang genutzt werden. Selbstverständlich wird der gesamte Schulkomplex nach Abschluss der Sanierung und Erweiterung – im Jahr 2017 – vollständig barrierefrei sein. Die Übersiedlungen während der Arbeiten basieren von Bauteil zu Bauteil, wodurch auf Containerklassen verzichtet werden kann.
http://www.vasko-partner.at/projekte/bildung/projektdetails/sanierung-und-zubau-schule-ettenreichgasse.html
 

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Discussion Starter #9
Embelgasse 46-48
Fertigstellung: Herbst 2014

Alleswirdgut Architekten

Am Standort Embelgasse 46-48, 1050 Wien soll ein neues Schulgebäude, eine Berufsschule für Verwaltungsberufe, errichtet werden. Zuvor befand sich auf dem Wettbewerbsgebiet eine kooperative Mittelschule in einem Gründerzeithaus, das im Sommer 2010 komplett abgerissen wurde.Das neue Schulgebäude soll eine Gesamtnutzfläche (ohne Erschließungsflächen) von rd. 3.654 m² aufweisen.Die Planungsaufgabe wird in der Konzeption und Organisation folgender Funktionen bestehen:






http://www.alleswirdgut.cc/de/project/bse-d/
 

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Schade um den Altbau beim Tüwi. Das Tüwi selbst wird ja überleben, oder? Naja, nicht dass ich zum Kernpublikum gehören würde ...

Der Kuppelsaal der TU ist übrigens etwas ganz feines. Er gibt einen sehr ansprechender Konzertsaal (bzw. Festsaal ganz allgemein).
 

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Schade um den Altbau beim Tüwi. Das Tüwi selbst wird ja überleben, oder? Naja, nicht dass ich zum Kernpublikum gehören würde ...

Der Kuppelsaal der TU ist übrigens etwas ganz feines. Er gibt einen sehr ansprechender Konzertsaal (bzw. Festsaal ganz allgemein).
Das ist doch hoffentlich ein Scherz oder?

Googled mal TÜWI und seht euch den tollen Altbau inklusive Turm an!

Stehen nicht alle öffentlichen Gebäude automatisch unter Denkmalschutz? Wer hat hier die Aufhebung des ebensolchen genehmigt?
 

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Na, offensichtlich braucht man keine professionellen Immobilienentwickler, um ein Gebäude abbruchreif werden zu lassen!
Ich kann mir aber vorstellen, dass ein neues durchgeplantes Gebäude der Forschung und Lehre bessere Dienste erweisen wird als ein altes Zinshaus. Die Frage ist, ob man nicht anderswo hätte bauen können. Wie sieht es denn mit dem "Rosthaus" aus? War das nicht bald nach Bauende schon baufällig? Das gehört doch auch zum Boku-Komplex, oder täusche ich mich da?
 

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Als langjähriger und interessierter Mitleser des Forums darf ich mich hier als Boku-Student einschalten :)

Ich finde den Abriss des TÜWIs absolut schade, das Gebäude wäre wirklich erhaltenswert. Leider hat die Uni auch ein richtiges Platzproblem, so wurden in den letzten Jahren bereits Kinos als Ausweichquartiere für Lehrveranstaltungen angemietet, ich selbst musste ein Semester lang im Cineplexx Reichsbrücke verbringen. Ich glaube zwar nicht, dass im TÜWI-Nachfolgebau ein so großer Hörsaal geplant ist, aber dennoch braucht die Boku diese Flächen dringend. Schade nur, dass diese nicht, wie vor einiger Zeit geplant, gegenüber vom TÜWI als großes Hörsaalzentrum realisiert werden. Die Boku ist halt nicht so "attraktiv" wie die WU...

Was das von Dreidecker angesprochene "Rosthaus" betrifft, so wurde daraus bereits vor einiger Zeit ein (zumindest von innen) recht schönes Gebäude mit Labore und Seminarräumen. Übrigens gibt es im letzten Stock eine wunderbare Dachterrasse mit Blick auf ganz Wien, die natürlich für jeden öffentlich zugänglich ist ;-)
 

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Der TU-Kuppelsaal ist wirklich super, war ziemlich überrascht, als ich den das erste mal aufgesucht habe.

Gibts beim TÜWI Proteste gegen den Neubau? Würde mich nicht wundern. Ist ja auch ein über Hochschulpolitik hinaus ein wichtiger Treffpunkt, gibts da einen Ersatz?
Vielleicht hätte man eher die Tourismusschule abreißen sollen :D

Und @ hianz: Gegenüber des TÜWI ein Hörsaalzentrum? Statt den 2 Gebäuden, wo ja (zumindest tw.) auch Institute sind?

Abschließend: es ist eine Schande, dass alle Unis über Platzprobleme klagen und irgendwelche Veranstaltungsräume anmieten müssen! Bei der TU und manchen ausgelagerten Instituten der UNI hab ich sowas nicht gehört, aber an Platz mangelts auch da. Bei Aufnahmeprüfungen (die mehr Platz brauchen als jede Vorlesung) versteh ichs noch, aber für durchgehende LV ist das wirklich ein Skandal.
Und damit möchte ich gar nicht den WU Neubau madig schreiben, war auch notwendig (ob dieses Pushen der Wirtschaftswissenschaften richtig ist mal außen vor ;))
 

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Wenn man mit den Studenten redet, so finden es eigentlich alle schade, dass das TÜWI abgerissen wird. Allerdings gibt es von seiten der ÖH absolut keine kritische Stellungnahme, wahrscheinlich wohlwissend dass sie dadurch kostenlos absolut moderne Räumlichkeiten bekommen werden - im Neubau sollen ja wieder ÖH-Büros, das Studentenbeisl usw. untergebracht werden.

Was das Hörsaalzentrum betrifft: gegenüber war nicht ganz korrekt ausgedrückt. Es war dort geplant, wo jetzt die Glashäuser stehen, gut zu erkennen bei google maps. Angeblich wollte man die gesamte Peter-Jordan-Straße entlang bauen (in einer Maximalvariante sogar die Feistmantelstraße) und somit die Altbauten westlich und östlich der Glashäuser verbinden, welche wiederum auf dem Dach des Neubaus errichtet hätten werden sollen (zumindest wurde es so erzählt). Dadurch wäre ein großer Campus entstanden. Viel mehr weiß ich dazu nicht, da die Pläne dazu noch vor meiner Zeit als Student ad acta gelegt worden sind. Schlussendlich hat die Uni dann ja mehr auf Standorte in der Muthgasse und in Tulln gesetzt.

Edit: Übrigens, wenn ich schon dabei bin: Es wird offenbar sogar darüber nachgedacht, die Boku verkehrstechnisch besser zu erschließen. In der Festschrift 140 Jahre Universität für Bodenkultur (erschienen 2013) heißt es etwa: "Jedenfalls aber bietet das neue Haus, das anstelle des Türkenwirtes geplant wird, besondere Möglichkeiten bis hin zu einer Haltestelle der Vorortelinie im Untergrund." Tatsächlich verläuft diese exakt unterhalb des TÜWIs, weshalb bereits Probebohrungen für den Neubau durchgeführt werden mussten. Eine Haltestelle der S45 wäre sicher eine Aufwertung der Uni, die ja nicht einmal über einen Straßenbahnanschluss verfügt. Für sehr realistisch halte ich das natürlich nicht :)
 

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Alles klar, danke!

Ja die ÖV-Erschließung ist fast ein Grund, auf einer andern Uni zu studieren ;)
Das mit dem Campus klingt interessant, war wohl zu teuer.
Und eine S45-Station klingt auch unrealistisch deswegen, wenn nichtmal die anderen Stationen mti einem halben Rohbau gebaut werden.
 
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