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das is wirklich zum haare raufen, wenn man im internet ein bisschen sucht und die projekte findet, welche einem da vorenthalten werden. mir hätten beide projekte besser gefallen als der siegerentwurf. vorallem die brücke über die straße hätte ich super gefunden..........

der entwurf von sadar vuga, wäre weitaus spektakulärer gewesen - wahrscheinlich hätte das projekt mit der hohen bebauung zuviel bruttobürofläche abgeworfen, sind doch knapp 5 "hochhäuser" .........
 

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ohne die richtigen hawara baut ma halt nix größeres in wien...
da ghört amal komplett alles neu geregelt bei den öffentlichen und halböffentlichen vergaben in wien. ceterum censeo und so.
 

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Die verworfenen Quartier Belvedere-Planungen wären durch Form und Fassade jedenfalls deutlich spannender und eigenständiger als die 0815 Bürowürfel die jetzt mal wieder kommen.
Beim Tomaselli Rendering (bezieht sich glaub ich auf den Erste Campus?) bin ich mir da nicht so sicher, die Brücke ist da für mich der einzige Witz, ansonsten sieht das für mich auch aus wie langweilige Vierecke, nur halt in einem coolen Nachtrendering...
 

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ich glaube die brücke wäre zwischen baufeld a01 - Hochhaus bei der Ankunftshalle (Benkö) und der intercity gewesen, wenn ich die perspektive richtig interpretiere.

ich hoffe auch auf eine neue generation bei der vergabe von solchen projekten. nur wird sich bei denen wahrscheinlich auch nix ändern. leider!

es fehlt eigentlich gar nicht an den spannenden entwürfen, sondern nur an den leuten die gewillt sind sowas umzusetzen. natürlich stellt sich auch die frage, wieviel bürofläche dort wirklich gebraucht wird. 2 hochhäuser und diese mini hochhäuser wären wahrscheinlich zu viel des guten gewesen. trotzdem dürfts ein wenig spannender zugehen.

anderseits werden wir mit dem bahnhof etwas wirklich vorzeigbares und einzigartiges haben, denke ich......
 

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Ja, der Hauptbahnhof selbst wird wohl überraschend gut werden... trotzdem ist es um das Gesamtprojekt natürlich schade, andere Städte würden doch gerade bei einem Entwicklungsprojekt von dieser Größe, Bedeutung und in dieser Lage ganz bewusst auf ein architektonisch markantes Stadtentwicklungskonzept setzen, anstatt im Großen und Ganzen genau das gleiche zu bauen was eh bereits zuhauf existiert...

Ein wenig Hoffnung macht mir ja noch das Wohnbauprojekt von Seeste & Renzo Piano - die Visualisierungen, die in einem älteren Thread mal gezeigt wurden zeigen durchaus das Potenzial für ein spannendes Bauwerk, obwohl ich auch da gespannt bin, wie hochwertig man das am Ende umsetzt.
 

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^^

Wirklich? Schau doch mal was in Stuttgart da hingestellt wird. Wien mag vielleicht nicht berauschen aber zum Glueck haben wir da keinen Brutalo Kubismus.
 

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yeah, whatever
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Ihr beurteilt hier Projekte nach irgendwelchen Phantasierenderings, aber in der Praxis ist das Rendering scheiß egal. Da geht es um Wegkonzepte, Lichtkonzepte, Raumkonzepte, usw. usf.
 

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^^ Es geht um Funktionalität (Wegkonzepte, Lichtkonzepte, Raumkonzepte ...), es geht aber auch um Ästhetik, innen sowie außen. Komplexe wie die Ruhr-Universität Bochum mögen toll funktionieren, aber die grässliche Ästhetik macht sie zu ziemlich unangehmen Orten.

Die Moderne ist oft durchwegs gut wenn es um Funktionalität geht, aber versagt oft heftig in ihrer Ästhetik, manchmal weil deren Bedeutung schlicht verleugnet wird.

Renderings können bzgl. der Außenwirkung zumindest eine Einschätzung liefern, man muss sie aber natürlich sehr kritisch betrachten.
 

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小龍貓
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Also das bronz/goldene sechsseitige "Rhombus" ähnlich wirkende Parallelogrammkonzept sah ja richtig toll aus. Gerade die Mischung aus organisch hängenden Formen und Warben-Fassade mit klassischen Linien wäre etwas wirklich sehr anderes für Wien gewesen.

Dass was gebaut wird ist eben ein standard zugepflasterter Hof mit überdachten Erdgeschoßbereich am Rand und verzeinzelte dünne Bäume. Von Grünfläche oder besonders ansprechende Bauform eigentlich keine Rede. Dafür ein verschmolzenes Brüssel-Atomium - was eigentlich ganz interessant ist, falls sowas tatsächlich hinkommt.

Bei solchen Ausschreibungen, gibt es dazu eigentlich eine Stellungsnahme wieso man sich für ein bestimmtes Projekt entschlossen hat? Vermutlich mussten alle Architekturbüros ähnliche Konditionen bei den Vorschlägen erfüllen, aber produzieren natürlich verschiedene Visualisierungen und Kostenvorschläge. Es wäre interessant zu wissen was genau das Ausschlaggebende ist bei der Entscheidung. Sind es die Kosten, das bevorzugte Unternehmen, oder haben die Entscheidungstragenden einfach einen schlechten Geschmack? Wieviel spielt da die Rolle der Stadt Wien beim Auswählen der Ästhetik? Sprich sind die Baugenehmigungsvorschriften vielleicht zu streng und lassen bestimmte Architektur einfach nicht zu, besonders wegen der Nähe zum Belvedere?
 

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Diese Wabendinger wären ganz interessant gewesen. Die Fassadengestaltung wäre ein potentieller Hingucker. Das einzige wo ich mir nicht sicher bin ist wie es städtebaulich wirken wuerde, im größeren Rahmen. Wäre es als strukturierter Stadtraum begreifbar und in die Umgebung integriert oder wuerde es wie ein paar hingewuerfelte Blöcke aussehen?

Da könnte ein mittiger Platz wie im nun verwirklichten Projekt besser sein. Natuerlich nur bei entsprechender Gestaltung und wenn er durch Erdgeschoßnutzung mit Leben gefuellt wird.
 

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Auf den neusten Renderings ist zu erkennen dass der 100 Meter Turm auf etwa dieselbe höhe gestutzt wurde wie die Öbb Zentrale jetzt wird, welche im Gegenzug höher geplant wurde.
 
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