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^^ in Zeiten von Nichtrauchertum sehen die aber schon ein wenig drollig aus.

wie so Oasen in der Wüste oder sowas in der Art

hatte ja früher schonmal was von "Räucherkammer"
im flughafen hamburg hab ich vor einigen tagen auch so raucherkojen gesehen. die leute die reingehen, wirken als ob sie bestraft würden. ich finde auch, dass man den rauch im inneren belassen sollte, so entsteht auch eine rauchwirkung OHNE zigarette! :nuts:
 

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^^ in Zeiten von Nichtrauchertum sehen die aber schon ein wenig drollig aus.

wie so Oasen in der Wüste oder sowas in der Art

hatte ja früher schonmal was von "Räucherkammer"
Die sind doch nicht für Raucher. An Bahnhöfen herrscht Rauchverbot, abgesehen von ein paar speziell gekennzeichneten Zonen.

Ich würd sowieso jeden Raucher den ich außerhalb dieser Zone rauchend antreffe, dazu verdonnern mal die ganzen Zigarettenstummel aus dem Gleisbett herauszufischen.
 

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^^ ich hab die immer als Raucherkabinen angesehen FRÜHER



Besucher glauben sich auf einen anderen Stern versetzt. Die Greifer von 15 monströsen Abbruch-Baggern reißen ganze Stahlbeton-Mauern aus den Fassaden. Aus 35 Metern Höhe krachen die Teile auf den Boden. Staubwolken vernebeln die Sicht, erschweren das Atmen. Die Lärm-Kulisse verlangt nach stählernen Nerven. Zurzeit wird auf 41.000 Quadratmetern der Post-Komplex dem Erdboden gleich gemacht. Hier steht auch die größte Abbruch-Maschine Österreichs, mit brachialen 72 Tonnen Eigengewicht im Einsatz.

Am 13. Dezember 2009 ist der Wiener Südbahnhof Geschichte. Er wurde 1873 in Betrieb genommen. Im Jänner kommenden Jahres wird das Gebäude dann Opfer der Abrissbirnen. Hinter den brüchigen Fassaden des Südbahnhofs aber entsteht bereits das Prunkstück der neuen österreichischen Bahnhofs-Generation. Peter Klugar, ÖBB-General: "2012 fahren am Hauptbahnhof die ersten Züge."
Wiederverwertung

Peter Klugar Peter Klugar: "Start ab 2012""Verzögerungen sind tabu. Im Juli ist das Areal planiert", erklärt Bauleiter Martin Taborsky. Auf dem Gelände beeindruckt eine erstmals eingesetzte Innovation. Die herausgebrochenen Mauerteile werden vor Ort durch Shredder zerkleinert, der Stahl vorher aus den Betonteilen entfernt. Das so gewonnene Schüttmaterial wird später in die Keller des ehemaligen Post-Komplexes verfüllt. Taborsky: "So sparen wir tausende Lkw-Fahrten, etwa über den Gürtel. Natürlich werden dabei auch Kosten reduziert."

Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass die ÖBB-Immobilien-Gesellschaft das Areal gestern, Freitag zum Verkauf ausgeschrieben hat. Von den Planern als Intercity bezeichnet, wird dieser Abschnitt der Bahnhofscity Büros, Wohnungen und Handel beheimaten. Schon in zwei Wochen starten die Abriss-Arbeiten am Frachtenbahnhof im Bereich Sonnwendgasse/Gudrunstraße in Wien-Favoriten. Bis Jahresende muss das gewaltige Areal eingeebnet sein. Insgesamt umfasst das größte Infrastruktur-Projekt Österreichs (Hauptbahnhof plus Stadtteil) eine Fläche von 109 Hektar. Das entspricht den Ausmaßen des achten Wiener Gemeindebezirkes.

Mit dem Durchgangsbahnhof startet ab 2012 eine neue Schienenverkehrs-Ära. ÖBB-Chef Klugar dazu: "Kopfbahnhöfe waren Sackgassen. In Zukunft fahren Züge von Paris über Wien nach Bratislava, oder von Athen über Wien bis Dresden. Und es geht vom Hauptbahnhof direkt zum Flughafen. Die Bahn spart so auch Kosten."

Hauptbahnhof: 880 Millionen Euro



Der neue Bahnhof Die Teil-Inbetriebnahme startet 2012. Drei Jahre später ist das Gebäude fertig. Fünf Bahnsteige stehen dann zur Verfügung. Das Shopping-Center umfasst 20.000 Quadratmeter mit etwa 100 Geschäften und mehreren Gastronomie-Betrieben. Eine Garage für 600 Autos und drei Fahrrad-Garagen (1600 Stellplätze) sind geplant.

Kosten Bahnhof plus Gleise kommen auf 880 Millionen Euro. Die sind vom Bund garantiert. Wien beteiligt sich mit 200 Millionen. Die EU-Förderung beträgt knapp 62 Millionen.
 

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Her mit der Sommerzeit. Mir geht jedesmal das Licht aus... :bash:



Der westlichste Bahnsteig des Ostbahnhofes ist schon hinfort.



NYC hat King Kong, Tokyo hat Godzilla... wieso haben wir eigentlich kein Stadtmonster?



Rechts wird zu Links.



Die Reste der letztes Jahr in Brand geratenen Halle.



Offtopique.
 

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Zukunft am Hauptbahnhof

Architekt Albert Wimmer

Alle wichtigen Bahnlinien aus West, Süd, Ost und Nord laufen im Durchgangs-Großbahnhof zusammen, langwieriges Umsteigen zwischen Stationen wird zum komfortablen Switchen. Das Projekt bewegt neben diesen gravierenden verkehrstechnischen Innovationen wie kein anderes Bauvorhaben die Entwicklung der Stadt Wien. Es handelt sich um die Entwicklung einer hochwertigen Fläche von ca. 55 ha, auf der vielschichtigst die Strukturen für einen nachhaltigen Lebensraum gesetzt werden.

Feingliedrige, dynamische Konstruktionen prägen den Durchgangsbahnhof.












 

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Ich muss ehrlich sagen, ich wusste nicht so recht in welchen Thread mit den Fotos. Lassen wir es mal als "Bestandsaufnahme vor dem Abriss" durchgehen. :)




Nicht zwei (MAV+ÖBB)...


... nicht drei...


... sondern fünf Bombardier Talent auf einen Blick.

Und so wird auch das Schicksal dieser Type aussehen - Regionalverkehr und S-Bahn abseits der Wiener Stammstrecke.
-> http://de.wikipedia.org/wiki/S-Bahn_Wien#K.C3.BCnftige_Fahrzeuge
 

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Wiener Brut
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ÖBB Konzernzentrale

Neubau Büro- und Geschäftszentrum
Wettbewerb 2009 – 1. Preis
Das am südlichen Vorplatz des neuen Wiener Hauptbahnhofes situierte Gebäude antwortet in seiner S-förmig geschwungenen Grundrissform der Bahnhofspassage. Die gewählte Gebäudetiefe und Konfiguration der innenliegenden Kerne erlaubt im Sinne einer maximalen Flexibilität die verschiedensten Büroorganisationsformen (Gruppen-, Zellen-, Kombibüro, Bussiness Club). Das mit einer Doppelfassade ausgestattete Gebäude nutzt zur Energieversorgung thermische und elektrische Solarenergie und verfügt dank Aktivierung der Speichermassen und konsequenter Abwärmenutzung über einen sehr niedrigen Gesamtenergiebedarf.

Statik: Thomas Lorenz ZT GmbH
TGA: Moser&Partner Ingenieurbüro GmbH

http://www.zechner.com/project.php?lang=DE&id=oebb-zentrale
 

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^^
Na fix. Das schaut ja direkt vielversprechend aus, nicht atemberaubend aber doch über dem was man von der ÖBB normalerweise so erwarten kann.

Interessantes Detail:
Der Grundriss zeigt an, dass die Favoritenstraße über die kurze Johannitergasse bis direkt zum Südvorplatz des Hauptbahnhofs verlängert werden soll. Das wird eine fußläufig wirklich attraktive Anbindung werden.
 

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Ja durchaus ansehlich. Wobei da das nächtliche Rendering deutlich mehr hergibt, das könnte direkt mal richtig gut aussehen (zu mehr Optimismus als in diesem Satz bin ich nicht fähig ;) )

Auch wenns tagsüber wohl eine klassische Ganzglasfassade wird, was solls.. solange die gut gemacht ist. Mittlerweile könnt ich schon fast ein wenig enthusiastisch werden bezgl. Hauptbahnhof.
Wird die Argentinierstrasse eigentlich unter dem Bahnhof durchgeführt bis zum südlichen Teil oder täuscht das auf dem Lageplan? Wenn ja wäre das eine wirklich gut Durchwegung des Areals.
 

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Gibt's eigentlich einen Unterschied (Zuggattung, etc.) zwischen den beiden Talent-Lackierungen? Kannte bisher nur die rot-graue Version wie beim CityShuttle.
 

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Quelle: www.orf.at

Hauptbahnhof: Wiener Büro gewinnt Bewerb

Der EU-weit ausgeschriebene Architekturwettbewerb für den Bau der neuen ÖBB-Zentrale auf dem Wiener Hauptbahnhof ist entschieden. Die Jury kürte das Wiener Büro "Zechner & Zechner ZT GmbH" zum Sieger.


56 Konzepte wurden eingeschickt, die Wiener gingen als Sieger hervor.

Verhandlungen mit Sieger laufen


Nun wird verhandelt: Bis Herbst soll dann feststehen, ob das Siegerkonzept tatsächlich verwirklicht wird. Wenn ja, soll den Siegern auch die Generalplanung der Konzernzentrale übertragen werden. Diese umfasst im Wesentlichen Architektur, Haustechnik und Statik des Hauses.

Sollte eine Einigung doch nicht zustande kommen, wird mit dem Zweitplatzierten - dem Berliner Architekten Max Dudler - verhandelt. Insgesamt stellten sich 56 Einreichungen unter anderem aus Frankreich, England, Spanien und den USA dem Preisgericht unter der Leitung von Marcel Meili.

Zentrale für 1.600 Mitarbeiter

Der ÖBB-Hauptsitz wird am südlichen Vorplatz des künftigen Bahnhofsgeländes errichtet. Er soll rund 1.600 Mitarbeiter aus verschiedenen Teilen des Unternehmens beherbergen. Nach dem aktuellen Masterplan soll die Maximalhöhe des Gebäudes 88 Meter nicht übersteigen.

Ursprünglich hätte die Zentrale am nördlichen Vorplatz stehen und somit Teil der so genannten BahnhofCity sein sollen.

Die Entscheidung für die Standortverlegung argumentierte die ÖBB im März mit ökonomischen Gründen: "Die südliche Fläche ist für uns genau so gut, wäre aber für eine wirtschaftliche Vermarktung weniger wert gewesen", erklärte damals eine Sprecherin. Deshalb wäre es unvernünftig gewesen, an den ursprünglichen Überlegungen festzuhalten.

Planungen für Geschäftsviertel

Abstriche machte die Immo-Tochter beim gegenüberliegenden Turm. Der soll nun - entgegen früherer Planungen von bis zu 100 Metern Höhe - ebenfalls nicht höher als 88 Meter werden.

Verhandelt wird bereits hinsichtlich des Verkaufs der so genannten InterCity. Das Geschäftsviertel, auf dem unter anderem Gastronomie, Büros und Wohnräume entstehen sollen, liegt zwischen der BahnhofCity und der künftigen Zentrale der Erste Bank. Ein Ergebnis soll es Ende September geben. Sowohl Konzernzentrale als auch Bahnhof- und InterCity entstehen unabhängig vom eigentlichen Bahnhofsgebäude.
 

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das wievielte öbb projektvon zechner und zechner mag das jetzt sein?
ein schönes beispiel dafür dass alles was die öbb anfasst dubios endet.
 

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das wievielte öbb projektvon zechner und zechner mag das jetzt sein?
ein schönes beispiel dafür dass alles was die öbb anfasst dubios endet.
Ich war mir nicht sicher, aber jetzt wo du es sagst, ich hab mir doch gedacht, dass das alte Bekannte sind. Davon abgesehen finde ich aber rein vom ersten Eindruck her ihr Konzept gar nicht mal so schlecht.

Aber wenn das so eine Freunderlwirtschaft sein sollte, spielts da mit günstigstem und besten Angebot wahrscheinlich wenig...
 

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^^ That must be a stunning first impression for tourists arriving here by train their first time in Vienna ;):D
 

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Antwort von Christoph Zechner in einem anderen Forum:

Ihr werft einer hochkarätigen internationalen Jury in einem 2- stufigen EU weiten Verfahren Bestechlichkeit vor? Erklärt mir mal, wie so was gehen soll.
Mich kotzt es an, dass eine gute Leistung hierzulande immer gleich niedergemacht und Personen pauschal verdächtigt werden kriminell zu sein.

Christoph

btw, wen das Projekt wirklich interessiert, der kann sichs ja auf unserer Webseite anschauen.

http://www.zechner.com/project.php?lang=DE&id=oebb-zentrale
 
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