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Aktuell:

Ab 2016
Muthgasse wird Stadtentwicklungsgebiet

Auf einer Fläche, die halb so groß ist wie die Josefstadt, entstehen ab 2016 Wohnungen für 3.000 Menschen. Eine neue Brücke führt über den Donaukanal.

Derzeit ist das Gebiet rund um die Muthgasse (Döbling) "Gstetten": verlassene Hochhäuser, leere Grundstücke, keine Geschäfte, kein Leben auf der Straße. Das ändert sich ab 2016: "Unmittelbar an der U-Bahn und in naher Entfernung zum Freibereich Donaukanal und Donauinsel entsteht eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten", so der grüne Gemeinderat Christoph Chorherr. Heißt: Die eine Hälfte sollen Wohnungen für 3.000 Personen werden, die andere Geschäftslokale, die die Gegend beleben. Die Fläche beträgt 47 Hektar. Dazu wird eine Brücke von der U-Bahn- Station auf die rechte Seite des Donaukanals gebaut. Mit dem Rad braucht man dann nur noch fünf Minuten auf die Donauinsel, rechnet Chorherr vor. Ab Herbst geht es in die Detailplanungen.
http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1048401

Älter/Thema Hochhaus

Muthgasse

Das Gebiet entlang der Muthgasse im 19. Bezirk sei derzeit nicht sehr attraktiv, sagt Vassilakou. Die dominierenden Elemente seien Leerstand und Autoabstellplätze. Das soll sich nun ändern. Denn in den kommenden Jahren sollen bis zu 1000 neue Wohnungen entstehen - und aus dem derzeitigen Betriebsgebiet ein gemischtes Viertel machen. Entlang der Gleisanlagen ist ein Grünstreifen geplant und auf dem Platz der derzeitigen Park&Ride-Anlage könnte ein Hochhaus gebaut werden. Bestehende Straßen sollen erhalten bleiben und um eine Zufahrt von der Grinzinger Straße auf die B14 erweitert werden. Geplant ist auch ein weiterer Zugang zur U-Bahn.
Wenn es dann nähere Details zum Hochhaus gibt (bzw ob eines kommt, sehr wahrscheinlich denke ich mir) kann man im Threadtitel das "+Hochhaus" durch die Höhenangabe ersetzen....
 

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ja lage wäre schon gut. ein bissl viel verkehr und autos halt. mal schaun, was sich dort machen lässt.
das park und ride ding (obwohl ichs schon benutzt hab) braucht man dort eh nicht unbedingt. das ist eh schon zu weit in der stadt um noch etwas zu nutzen.
 

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Discussion Starter · #5 ·

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Stimmt, ich frage mich auch grad warum dort eigentlich noch immer nur Parkplätze waren. Gewerbegebiet wars ja auch keins mehr. Der MIV ist dort halt wirklich ein Problem. Und die bestehenden HH dort finde ich durchaus einen Abriss wert, schen is durt nix... Mit der BOKU dort als Frequenzbringer könnte man durchaus was schaffen.

Mit einer gescheiden Verbindung in das Viertel und Richtung Karl-Marx-Hof wäre unter diesen Umständen eine Nutzung der alten Stadtbahnbögen auch interessant, die ja mal im Raum stand. Würde aber bei der Spittelau teure Verknüpfungen brauchen...

Zusammen mit der Franz-Josefs-Bahn-Überplattung eine spannende Entwicklungsachse!
 

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Discussion Starter · #8 ·
3 neue Hochhäuser für die Muthgasse:

Muthgasse

Auch in Döbling könnte es bald Proteste geben. So sollen entlang der Muthgasse drei neue Hochhäuser entstehen. Für Chorherr ist das Areal ein Musterbeispiel für moderne Stadtentwicklung. Rund um die Station U4 Heiligenstadt soll ein neuer Stadtteil entstehen, so groß wie der halbe achte Bezirk. Es sollen Wohnungen für 1500 Menschen errichtet werden, dazu Büros und Geschäfte.

Die drei Hochhäuser sind laut Plan rund um die Gunoldstraße vorgesehen. Eines am Platz des alten APA-Hochhauses, das abgerissen wird, die beiden anderen gegenüber. Die Muthgasse selbst soll zum urbanen Freiraum werden, mit breiten Gehsteigen, Baumreihen und Stadtmöbel.

Der Haken: Dafür müsste die Flächenwidmung geändert werden, vom derzeitigen Gewerbegebiet auf Wohnen und Gewerbe. Doch Döblings Bezirksvorsteher Adi Tiller (ÖVP) will dem nicht zustimmen: "Schon jetzt ist das Areal höchst verkehrsbelastet. Wenn jetzt noch 1500 Wohnungen dazu kommen, kann man sich vorstellen, was sich da abspielt", sagt Tiller. Es brauche daher eine gute Öffi-Anbindung. Tiller verlangt daher eine eigene U-Bahn-Station Gunoldstraße.

Doch die Stadt winkt ab. Der Platz für die Bahnsteige sei nicht vorhanden, der Abstand zur Station Heiligenstadt zu nah, heißt es aus dem Büro der zuständigen Stadträtin Renate Brauner (SPÖ). Eine Fußgängerbrücke über die U-Bahn-Gleise soll stattdessen das neue Areal mit der Station Heiligenstadt verbinden. "Dann werde ich nicht zustimmen", droht Tiller.

"Wenn sich das gesamte Areal in den nächsten Jahrzehnten weiterentwickelt, ist eine eigene U-Bahn Station südlich der Gunoldstraße sinnvoll", sagt Chorherr, "kurzfristig aber nicht."

Tiller wolle man noch überzeugen. In Ausnahmefällen können Widmungen aber auch ohne den Bezirk beschlossen werden. Denn die Stadt braucht Platz.
http://kurier.at/chronik/wien/wien-platz-fuer-1-8-millionen-gesucht/94.907.942
 

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Discussion Starter · #10 ·
Ist jetzt leider nicht wirklich erkennbar. Im ersten Artikel wird von 3000 neuen Bewohnern gesprochen, im 2ten einmal von 1500 Wohnungen und dann von 1500 Bewohnern.

Man könnte den Threadnamen ein bisschen kürzen z.b

Wien | Muthgasse | 3 Hochhäuser | 1000-1500 WE | In Planung

Die genauen Zahlen können wir dann anpassen, wenns die passenden Infos gibt.
 

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Discussion Starter · #11 ·
Die Perspektive von den neuen Wohntürmen dürfte auch eine ziemlich interessante sein. Könnte ja so ähnlich sein wie vom Stadion Hohe Warte, eines der besten Panoramen: (leider keines mit DC Tower gefunden, da alle älter)

Auch die neuen HH am Nordbahnhof oder NWB werden von hier sicher schön zu sehen sein. Alle anderen natürlich auch :) Auf jeden Fall ergibt sich ein ziemlich einzigartiger, urbaner und verschachtelter Effekt, der deutlich macht das auch im 20. Bezirk schon einige HH stehen.....

Spaziergang auf der Hohe Warte by syssieben7, on Flickr

Blue hour skyline, Vienna by r u d o l f - o, on Flickr

Blick auf Hohe Warte Stadion und Wien by Christian Vyhnalek, on Flickr


Ich hoffe das man das komplette Areal von der Spittelau bis zur Muthgasse/Heiligenstadt als ganzes entwickelt wird. Auch den Althangrund mit der alten WU kann man gut und gerne in die gleiche Achse einordnen. Längerfristig könnte eine neue U4 Station sicher Sinn machen. Mir wird erst jetzt bewusst wie viel innerstädtisches Potential dort noch brach liegt. Zugegeben, das Gebiet ist sicher kein einfaches und die Industriebetriebe kann man auch nicht so einfach absiedeln, aber perspektivisch gesehen könnte dort eine tolle Entwicklung einsetzen. Eingebettet zwischen Gleisen und der Lände, wird es auch sicher nie die ruhigste Gegend werden, muss es aber gar nicht. Das könnte ein ganz schön hippes und urbanes Viertel werden, dass eben junge/kreative Leute anspricht und auch von diesem Industrie-Look lebt. Hier könnte man sich bebauungstechnisch wirklich ausleben. Neben weiteren Hochhäusern, sind auch viele andere interessante Wohnformen denkbar. Mit diesem Ansatz bekommt das High Line Park Vienna Konzept natürlich noch eine ganz andere Dimension. Würde dann natürlich perfekt in diese Gegend passen. Auf die Entwicklung bin ich wirklich gespannt, mit den 3 Hochhäusern und den schon jetzt vorhanden Projekten in der Muthgasse wurde mal ein guter Startpunkt gesetzt. Innerstädtisch gesehen ist die Achse Althangrund bis Heiligenstadt, neben dem Nordbahnhof/Nordwestbahnhof sicher die Interessanteste.

 

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Discussion Starter · #13 ·
Das mag schon sein, ist auch immer Geschmacksache. Der Ausblick oberhalb des Fußballstadions ist für mich trotzdem ein besonderer. Erst sieht man dieses Ansicht nicht oft und selten bekommt man fast alle Hochhauscluster so schön in eine Perspektive. Wie gesagt auf allen Bildern fehlt der DC Tower, der hier zwischen HH Neue Donau und Millenium Tower stehen müsste. Durch die kleineren HH im 20 Bezirk ergibt sich eine gewisse Dichte, die sonst schwer einzufangen ist. Ein ähnlicher gute Aussicht gibts übrigens vom Bürogebäude Skyline Spittelau....
 

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Wer genau sagt, dass dort gegenüber vom ehemaligen Internationalen Pressezentrum Hochhäuser geplant wären? Dieses Areal ist als Erweiterungsgebiet des BOKU Campus und Biotech Zentrums vorgesehen soviel ich weiß wobei eine Erweiterung die schon direkt mit der einen Hochhauslocation kollidiert schon dort angeschlagen ist. Ob es wirklich direkt vor der Realisierung steht entzieht sich meines Wissens aber von einem Hochhaus ist da weit und breit nichts zu sehen auf der Visualisierung.
 

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Discussion Starter · #16 ·
Slarti hat aber Recht, ich habe es falsch eingezeichnet! Die 3 Hochhäuser müssten alle am Areal südlich der Gunoldstraße (zu deutsch "Alte-Gewehr-Straße":)) platziert sein......



Hier noch mal der Bauplatz im Detail, zwischen Gunoldstraße und dem Ö3 Gebäude:

Die drei Hochhäuser sind laut Plan rund um die Gunoldstraße vorgesehen. Eines am Platz des alten APA-Hochhauses, das abgerissen wird, die beiden anderen gegenüber.


Mal schauen was dort alles genau abgesiedelt wird!? Das Projekt könnte so ähnlich wie das MGC Plaza aufgebaut sein, denke ich mir.

3 Hochhäuser für 1500 Bewohner entspricht ca 750 Wohneinheiten, also ein bisschen weniger als beim MGC (1000). Die Höhen könnten im Bereich von 70-100m pendeln würde ich mal schätzen....
 

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^^ Das wäre natürlich sauber cool. Damit wäre dann auch eine direkte Anbindung an die Muthgasse gegeben. ... müsste man nur die Muthgasse etwas menschlich verträglicher gestalten, zumindest nördlich der Abfahrt gehört eine Einbahn her.
 

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Discussion Starter · #19 · (Edited)
Und wieso bringt der Kurier gestern einen Artikel heraus, in dem behauptet wird das laut Plan das APA Hochhaus abgerissen wird? Interessant...:nuts:

Slarti:
müsste man nur die Muthgasse etwas menschlich verträglicher gestalten, zumindest nördlich der Abfahrt gehört eine Einbahn her.
Kurier:
Die Muthgasse selbst soll zum urbanen Freiraum werden, mit breiten Gehsteigen, Baumreihen und Stadtmöbel.
Auf jeden Fall würde das auch bedeuten das die High Line künstlich verlängert wird wenn ich das richtig verstehe. Weiss du vielleicht auch wo die 3 neuen Wohnhochhäuser positioniert sein werden? Das APA Hochhaus wurde irgendwann mal an den Architekten Heinz Neumann verkauft, kann ich mich noch erinnern....

Es gab mal diese Idee:

Studentenheim möglich

Über die Weiterverwendung gebe es noch keine Entscheidung, Wohnwidmung sei nicht vorgesehen, eine Weitervermietung als Bürohaus scheine wenig rentabel. Die Bezirksvorstehung hatte zuletzt die Idee, den Turm in ein Studentenwohnheim umzubauen. Eine Sanierung würde jedenfalls teuer kommen, schreibt die Zeitung, "da das 1970 fertiggestellte Hochhaus auch krebserregendes Asbest enthält"
Ist das eigentlich deine Seite bezüglich des High Line Parks?

http://www.hierner.info/
 

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nur weil es der kurier schreibt, ist es noch lange nicht fakt. vermutlich hat es der journalist irgendwo gehört und stellt es nun als fakt hin. ich bin mit dem besitzer in kontakt und er hat es mir bestätigt: ein abriss ist nicht geplant. wäre vermutlich auch eine riesige verschwendung von resourcen, das gebäude ist an sich durchaus gut sanierbar.

die muthgasse hat ein mega potential! aber wie so oft erkennt es keiner bzw. die architekten bauen jeder für sich ihre eigene "flache vision". diese baukörper könnten spannung erzeugen und interesse wecken, stattdessen erfüllen sie einfach einen zweck: sie sind eine bürofläche in der die leute in der früh rein, und am abend wieder rausgehen.

was dem ort fehlt ist etwas cooles, menschliches, interessantes, altes. wäre das hamburg, würde es dort vielleicht alte hafenanlagen mit einer sockelzone geben. aber die donau ist durch die stadtautobahn abgeschnitten. und die muthgasse selbst ist eine reine autoverkehrsader. als fußgänger muss man sich durch einen langen, langen gang quälen bis man an dem ort ist (vor allem in der nacht keine angenehme situation) und jedes gebäude ist für sich eine blockade. nichts ist zusammenhängend oder verleitet zum flanieren.

ja, das apa gebäude wurde vom architekt neumann (er hat unter anderem den uniqa tower gemacht) gekauft. natürlich sollte der highline park nicht vor einer BMW trasse enden! mein konzept sieht deshalb vor, dass die trasse hier über eine rampe den BMW steg überwindet und gleichzeitig auch ein höheres niveau bekommt. in meinem plan steht hier das zackenhaus, eine art halle mit verschiedenen einrichtungen wie toilettenanlagen oder platz für gerätschaft die zum gärtnern gebraucht wird. man könnte hier zb auch überdacht sitzen.

die highline würde dann über das gleisdreieck weitergeführt werden und könnte dann direkt in den vierten stock des ehemaligen APA towers hineingeführt werden. hier müsste man "nur" 60 meter überbrücken, technisch wäre das durchaus machbar. das highline projekt könnte auch vom apa tower weiter zu den anderen dort geplanten hochhäusern weiterführen. hier ist ein mega potential altes mit neuem zu verbinden, natur mit architektur!

however, steht im artikel echt, dass der tower krebserregendes asbest enthält? das wäre ziemlich dreist, zumal ich die information habe, dass der tower KEIN asbestproblem hat. das ist fast schon rufschädigung des journalisten. könnte mir vorstellen, dass der besitzer des towers das nicht so hinnehmen wird wenn derartige lügen verbreitet werden.

bezüglich der highline seite: der zentrale informationspunkt ist derzeit die facebook seite unter http://www.facebook.com/groups/highlineparkvienna/
 
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