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Discussion Starter · #1 ·
Ich eröffne mal, den Threadtitel können wir dann anpassen wenn die genauen Höhen feststehen!

Und zwar handelt es sich bei diesem Projekt um das im "Mehrwert Simmering" angedeutete Hochhausgrundstück beim Modecenter.








Auszug aus der Aufgabenstellung

MGC Plaza

• urbaner, öffentlich durchwegbarer Sockel mit 3 Hochpunkten (80m bis 110m) und öffentlichen Aufenthaltsräumen (Plätzen)
• Hochhäuser mit ausschließlich Wohnnutzung
• Spielräume durch Anbaukanten und BGF Beschränkung
• Sockel höchstens E + 2 (rd. 7 - 10 m).
• Die Sockelfläche ist zu mindestens 25% als nicht überdachte Freifläche zu konzipieren
• Genaue Lage der Hochhäuser kann unter Beibehaltung der städtebaulichen Grundidee verändert werden, Vis-à-Vis-Situation möglichst vermeiden
• offene Fläche am südlichen Bauplatz soll erhalten bleiben zum MGC Bürogebäude
• nutzflächenoptimierte Gebäude
• Konzeption der Türme muss 2h- Schattenbestimmung erfüllen
• Gebäudekonzeption muss eine verwertbare Teilung in zumindest drei selbstständige Bauplätze ermöglichen

Multifunktionsgebäude MGC West

• Südlicher Abschluss des L-förmigen Komplexes mittels eins multifunktionalen Gebäudes
• Landmark-Building
• Gebäudehöhe unter Bezugnahme auf die umgebende Bebauungsstruktur Bauklasse (IV bis V) Evaluierung optimale Gebäudehöhe ist Gegenstand des Wettbewerbes, First 4,5 m
• Ziel BGF: 6.000 m²
• Äußere Erschließung von Osten von der Richard-Schöps-Straße als auch von Süden von der Urschenböckgasse
• multifunktionales Gebäude
• Soziale Infrastruktur [Sockel BIBER (Kindergarten, Schule, geriatrisches Tageszentrum), Vereinsräume, Arztpraxen, Wohnen)

http://www.architekturwettbewerb.at/competition.php?id=1360&part=uebersicht
 

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Discussion Starter · #4 ·
3 neue Wohnhochhäuser reißen in Wien also auch niemanden mehr vom Hocker :lol:

Das dieses Projekt jetzt doch Realität wird, ist mmn eigentlich schon eine kleine Sensation! Hab so um 2012 mal im Projekte Thread angedeutet das hier 2 gebaut werden soll, also neben dem Modecenter. Hätte jetzt nicht mehr damit gerechnet!

Vor wenigen Jahren hätte es noch den hier gegeben für solche News:

:dance:
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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Warum baut man am MGC West nicht auch zwei, drei Hochhäuser? Da könnte man ja auch sehr hoch bauen...

Bin gespannt wie lange die Umsetzung des Projektes dauert. Bei Wohnhochhäuser kann in Wien ja alles ziemlich schnell gehen. Ich hoffe mal das Beste. Scheinbar kapiert man nun aber wirklich welche Nachfrage an Wohnungen besteht und das man mit Wohnhochhäusern in Wien ein gutes und sicheres Geschäft machen kann... :)
 

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Discussion Starter · #8 ·
Wenn dann könnten das nur Bürohochhäuser werden anstatt des MGC West! Generell ist das Grundstück schon einwenig weit entfernt von der Ubahn und genau neben der A23 - klaro hätte man auch dort hoch bauen können, da Büroflächen dort wahrscheinlich nicht so gut gehen würden, ist es besser man baut in einer kleineren Dimension.

Die 3 Hochhäuser teilen sich ja ein ziemlich kleines Grundstück - das spricht für schmale und hohe Türme! Gut so, auch das Grundstück daneben bietet so noch eine Option.

Über die Höhe kann man streiten - ich schätze mal das man bei einem Turm die vollen 110m ausschöpfen wird und 2x ca 90m baut.

Schade das es nicht einen Tick höher geht - 140 und 2x110m, aber gut man muss es auch nicht übertreiben......
 

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Discussion Starter · #10 ·
Auch hier gibts was neues, Hollein mit einem ziemlich "weltstädtischen" Look:



First impressions of the competition MGC PLAZA with 3 high-rise buildings

Project by: Hans Hollein & NO-Berlin (ranking unknown)
Competition: MGC PLAZA
Location: 11th district, 3rd district
Urban Development Area: Franzosengraben/Mehrwert Simmering













STÄDTEBAU

Am Schnittpunkt der beiden Wiener Bezirke 3 und 11 wird die MGC Silhouette pro Tag von über 200.000 Menschen gesehen. Als Identitätsstiftende Visitenkarte für den dritten und elften Bezirk wirkt das Projekt `3/11´, sowohl vom Wiener Flughafen kommend, als auch entlang der Stadtautobahn fahrend zum geeigneten Orientierungspunkt. Eine starke Adressbildung macht dieses Projekt unverwechselbar. Drei klar erkennbare Formen, leicht identifizierbar, bilden eine Marke im Stadtraum.

GRÜN

Ein zentraler Garten wird zum gemeinsamen grünen Treffpunkt für Mieter, Käufer und Nachbarn. Klein-Gewerbe belebt im angemessenen Umfang die ruhige Sockelzone. Ein öffentlicher Platz auf 16 m Höhe aktiviert die Dächer, um ihren Anblick aus den höher liegenden Wohnungen deutlich zu verbessern. Die Sockelelemente und die einzelnen Gebäude sind realteilbar, phasenweise finanzierbar, planbar und baubar. Alle Projektbestandteile weisen einen eigenen Charakter auf.Das Projekt hält sich im Wesentlichen an das Ergebnis des kooperativen Verfahrens. Abweichend von der Studie schlagen wir einen zusätzlichen vierten Bau mit Lofts in der Leopold-Böhm Straße vor. Dieses kleinere Objekt verknüpft einerseits die unterschiedlichen Maßstäbe von Umgebung und Neubau – bietet damit eine vom `normalen´ Wohnbau unterschiedliche Nutzung (z.B. Ateliers, Kleinstproduktion, Kochschule, Restaurants, Fotostudio...). Diese Nutzungsvariante dient als Indikator für das ganze Projekt.Die MGC Plaza sehen wir als Chance für einen Neuen Wiener Wohnbau , in erster Linie als Bereitstellung einer flexiblen Struktur für gemischtes Publikum, mit der jederzeit möglichen Anpassung an sich ändernde Anforderungen des Wohnens.

KONSTRUKTION UND FLEXIBILITÄT

Der gesamte Gebäudekomplex ist als wirtschaftlicher Stahlbetonbau, basierend auf einem einheitlichen Achsraster, aufgebaut. Alle Turmgrundrisse sind symmetrisch, mit zentralem Kern und flexibel gestaltbar. Jegliche Art der Wohnungstrennung ist möglich. Günstige Spannweiten, Verbundstützen und Stahlbeton Flachdecken mit Bauteilaktivierung gewährleisten optimierte Effizienz in Errichtung und Flächennutzung. Die Aussteifung erfolgt über die massiven Kerne. Innenwände sind im Sinne einer langfristigen Flexibilität weitgehend nichttragend. Das Gebäude ist unterirdisch durchgehend zweigeschossig, bietet über 750 Autos und 200 Motorrädern Platz.Nutzer sind in der Wahl der Grundrisse, ob Loft oder Mehrzimmerwohnung komplett frei.

FASSADE

Der Verglasungsanteil richtet sich nach den Anforderungen der dahinterliegenden Funktionen. Die Außenwände zum Innenhof und in den Erdgeschossbereichen weisen einen höheren Verglasungsanteil auf um die gewünschte Kommunikation und Übersichtlichkeit innerhalb des Gebäudes zu ermöglichen. Die äußere Hülle zum Außenraum ist mit einer hinterlüfteten Fassade mit Platten verkleidet. Die unterschiedlichen Fassaden (Alu, Beton, Glas, Stein) unterstreichen die Charaktere jedes Turmes, mit öffenbaren Fenstern in jeder Höhe, Loggien und Wintergärten.

FUNKTIONALITÄT UND RÄUMLICHE QUALITÄT

Der Haupteingang befindet sich am südlichen Ende der Anne-Frank-Gasse. Dieser verkehrsberuhigte Bereich wird vom Cafe im Fuß des Turm 1 (Stufenturm) belebt. Café, Sitzmöbel, Bäume, Wasserelemente und Schatten verwandeln den Eingang in einen Nachbarschaftstreffpunkt. Am nördlichen Ende befindet sich ein zweiter urbaner Platz mit Vorfahrt. Die nicht querende, rechtsabbiegende Garagenabfahrt im Westen (von Anne-Frank-Gasse) und die rechtsabbiegende Ausfahrt im Osten (zur Modecenterstraße) nehmen die Empfehlung des Auslobers auf.
Das Podium, drei- bis viergeschoßig, BKL3, ein verbindendes Element mit begrüntem, ruhigen Innenhof, beruhigt die Sockelzone. Den oberen Abschluss dieses `Ringbaus´ bildet ein Senioren-Wohnprojekt. kombiniert mit einem indirekt angeschlossenen Kindergarten und dessen Freibereichen. Ehrenamtliches, generationsübergreifendes Engagement wird ermöglicht. Darüber liegt metropolitanes Wohnen mit all seinen Facetten. S-M-L-XL-Wohnen, Loft, Garconnière, Maisonette, Penthouse, undefinierter Multifunktionsraum. Frei unterteilbar zu jeder Zeit. Mit möglichen Gemeinschaftsbereichen für die Mieter / Käufer, beispielsweise Pool, oder Fitness, oder Dachterrassen. Großstädtisch. Wienerisch. 3/11.
http://www.hollein.com/ger/Architektur/Nach-Laendern/Oesterreich
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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^^Ja bitte! Wunderbar verschiedene Formen, verschiedene Farben... einfach eine schöne bunte Mischung wie es sein sollte! :)

Vor allem der *****-Tower wär natürlich was neues/interessantes. :)
 

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Discussion Starter · #12 ·
Der Entscheidungstermin war übrigens der 27.06.2014, vielleicht gibt es bald genauere Infos!

Diese Info habe ich noch gefunden/leider ohne Renderings:

Architekt Walter Stelzhammer:

Realisierungswettbewerb Wohnhochhäuser MGC-Plaza, Döblerhofstraße/Modecenterstraße, Wien 11, Anerkennungspreis und Nachrücker, Auslober: MGC Parkplatz Betriebs GmbH
http://www.architekt-stelzhammer.at/staedteueber.html
 

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Discussion Starter · #14 ·
Das mit den Renderings stimmt. Leider kann man bei Hollein-Entwürfen immer nur über die Fassade spekulieren. Das es verschiedene Formen gibt, finde ich gut.

Den ***** (mit extravaganter roter/ziegelfarbener Alufassade) und das Treppengebäude (mit hochwertiger Steinfassade) finde ich gut. Auch wenn man den "Treppen-Style" des öfteren finden kann, hat etwas klassisch-elegantes. Der Danube-Freizeitlook ist in einem Industrieviertel sowieso nicht passend. Bin auf jeden Fall gespannt, wie das die anderen Architekten umgesetzt haben. Gerade in diesem Areal, müssten holländische Architekten wie Kcap oder Mvrdv eigentlich Spezialisten sein. Sowas ähnliches wie the red apple wäre genial!

Bin mir ziemlich sicher, dass es sich hier nicht um das Siegerprojekt handelt.
 

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Frankhplatz - Karlsplatz
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Also ich weiß nicht so recht...
Die Gebäude würde ich einzeln ganz Ok finden, nur in der Kombination wirkt das auf mich uninspieriert zusammengestoppelt. Der ***** könnte auch etwas geschwungener sein, wie z.B. der Gherkin/30 St Mary Axe ( http://de.wikipedia.org/wiki/30_St_Mary_Axe ) in London. Aber wenn es wahrscheinlich nicht das Siegerprojekt ist, hoffe ich dass der Sieger was cooleres hinstellt.
In so einem Industriegebiet würde ich mir Hochhäuser im High-Tech-Stil wünschen, wie das Leadenhall Building in London ( http://en.wikipedia.org/wiki/Leadenhall_Building ) oder das 3 World Trade Center ( http://en.wikipedia.org/wiki/3_World_Trade_Center ).
 

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Also ich weiß nicht so recht...
Die Gebäude würde ich einzeln ganz Ok finden, nur in der Kombination wirkt das auf mich uninspieriert zusammengestoppelt. Der ***** könnte auch etwas geschwungener sein, wie z.B. der Gherkin/30 St Mary Axe ( http://de.wikipedia.org/wiki/30_St_Mary_Axe ) in London. Aber wenn es wahrscheinlich nicht das Siegerprojekt ist, hoffe ich dass der Sieger was cooleres hinstellt.
In so einem Industriegebiet würde ich mir Hochhäuser im High-Tech-Stil wünschen, wie das Leadenhall Building in London ( http://en.wikipedia.org/wiki/Leadenhall_Building ) oder das 3 World Trade Center ( http://en.wikipedia.org/wiki/3_World_Trade_Center ).
ich mag die modernen glastürme eigentlich auch, das hier werden aber wohnhochhäuser, die von dir genannten sind allesamt bürotürme.
 

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Discussion Starter · #20 ·
Auch wenn der Hollein-Entwurf noch nicht zu 100% überzeugt, durch bzw dank dieser Grafiken bekommt man dann schon mal ein Gefühl für dieses Projekt, welches bis jetzt kaum Interesse auf sich gezogen hat.

Da geht sicher noch mehr! Beim Gate II sieht es bis jetzt auch ganz gut aus, vielleicht sogar mit einem Turm über 100m. Dazu noch der Orbi Tower mit 115m und den 3 Triiiple Türmen mit +100m, das wird langsam was.

Dazu die neue ÖAMTC Zentrale und am Grundstück daneben nochmal eine Hochhauszone für 1 bis 2 Türme (noch nichts geplant). 2 weitere Hochhäuser im Bereich 60-80m am Eisteich, Zippererstraße. Vielleicht eine neue Mehrzweckhalle in St. Marx??

Not bad, würde ich sagen!
 
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