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wenn ich wikipedia richtig gelesen habe, ist das ein reiner Güterbahnhof ?

wenn ja, wird das jetzt auf alle Bahnhöfe aufgeteilt, oder wurde ein anderer zum Güterbahnhof umgestellt ?
 

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Also was mir auf den ersten Blick gefällt ist die Blockrandbebauung die die Straßenzüge der Nachbarschaft aufnimmt und diese verbindet.

Diese gefilterte Durchlässigkeit ist auch ganz nett wie es scheint. Dh für Fußgänger und wahrscheinlich Radfahrer löst sich die Barrierwirkung des ehemaligen Bahnhofes in Luft auf, für Autofahrer aber nicht.

Die großzügigen Innenhöfe als halbprivate Grünräume und daneben den öffentlichen großen langgezogenen Stadteilpark können attraktive Umgebungen erzeugen.

Dass es zu 30% auch andere Zwecke als Wohnungen gibt ist gut, 40% wären aber ev. noch besser. Wichtig wäre halt ein durchdachtes Konzept bzgl Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Einrichtungen die ein urbanes Straßenleben erzeugen. In Wien kann man da ja nur hoffen, dass es nicht wieder einfach irgendwo ein reingepfuschtes Einkaufszentrum wird und darum die Einöde.

Diese Karte ist ja schon sehr beeindruckend. Da kommt ja in den nächsten Jahren ein ganz schönes Eck mehr wirklich zentrale Stadt dazu. (Das Nordbahnhof ist dort schon als gebaut eingezeichnet) Hoffen wir mal, dass sie es nicht total verpfuschen.

 

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aber wenn man sich die Grafiken ohne jeglichen Verkehr (Fussgänger ausgenommen) ansieht, bleibt ja eine gewisse Trennung des Bezirks bestehen, oder ?!
 

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auf dem 1. und 2. Bild ist das neue Gelände im Prinzip ein ähnliches Konstrukt wie ehemals der Bahnhof was die Größe angeht. (wie gesagt: Fussgänger ausgenommen)

Zitat Homepage: Die Teilung der Brigittenau durch den Bahnhof werde durch das Projekt aufgehoben.


aber optisch ist der Komplex ähnlich, vor allem zumal ja der Park innen an den ganzen Häusern liegt und vielleicht der ein oder andere Nachbar anstelle eines Gleises jetzt einen Wohnblock vor seiner Nase hat. je nachdem auf welcher Höhe er wohnt

was ja nicht heissen muss das ich das schlecht finde, wenn es nicht an jeder Häuserecke querstrassen gibt und es sich baulich voll in den Bezirk integriert in dem man es von allen Seiten befahren und umfahren kann


aber die Reden von 2020 :( ich denke bis dahin wird sicher noch das ein oder andere Detail umgearbeitet werden
 

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auf dem 1. und 2. Bild ist das neue Gelände im Prinzip ein ähnliches Konstrukt wie ehemals der Bahnhof was die Größe angeht. (wie gesagt: Fussgänger ausgenommen)

Zitat Homepage: Die Teilung der Brigittenau durch den Bahnhof werde durch das Projekt aufgehoben.


aber optisch ist der Komplex ähnlich, vor allem zumal ja der Park innen an den ganzen Häusern liegt und vielleicht der ein oder andere Nachbar anstelle eines Gleises jetzt einen Wohnblock vor seiner Nase hat. je nachdem auf welcher Höhe er wohnt
Nein, wenn du dir den Plan ansiehst werden die quer Verbindungen der Nachbarschaft bis zum Park fortgesetzt und ich schätze einmal stark nicht nur für Fußgänger sondern auch für Radfahrer auch durch den Park fortgesetzt. Ganz zu schweigen von den neuen Sichtachsen quer zum Entwicklungsgebiet. Ich sehe da keine neuen Blocks im Weg. Natürlich jeder Nachbar zu dem Gebiet kann keinen Blick auf den Park haben, aber das ist ja auch logisch, da sonst ja gar nichts gebaut werden dürfte.

was ja nicht heissen muss das ich das schlecht finde, wenn es nicht an jeder Häuserecke querstrassen gibt und es sich baulich voll in den Bezirk integriert in dem man es von allen Seiten befahren und umfahren kann
Ich finde genau das gut. Fußgänger und Radfaher werden stark bevorteilt. Ev. Sollten sie eine reine Busspur noch durch die Mitte des Parks gehen lassen, wenn es sinnvoll ist. Es hat sich in einigen Städten gezeigt, dass solche Bevorteilung zu einem starken Anstieg bei der Nutzung der Alternativen zum Auto zur Folge hat. (Ich glaube Freiburg in D ist so ein Bsp)

aber die Reden von 2020 :( ich denke bis dahin wird sicher noch das ein oder andere Detail umgearbeitet werden
Stimmt. Man erinnere sich nur an den Masterplan für die Aspernspange. Davon ist ja kaum was übriggeblieben.
 

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Ich habe vor wenigen Tagen den Wien-Heute Beitrag gesehen und finde das was da gezeigt wurde durchaus gelungen. Endlich mal ein Masterplan von dem man sich was versprechen kann.
 

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Dass dort alles Autofrei werden soll, ist auf dem ersten Blick ganz nett. Allerdings ist das ein langes Gebiet. Und Autos, deren LenkerInnen von einer Seite zur anderen wollen, müssen es umfahren. Das führt zu jeder Menge unnötegem Verkehr in der Umgebung.
Städte wie Freiburg in Deutschland zeigen dass Gegenteil. Dadurch, dass das Auto dramtisch untraktiver wird durch Umwege, sinkt der Verkehr anstatt dass er durch längere Wege steigt. Stattdessen steigt der Radverkehr dramatisch.

Aber so extrem ist es beim Nordwestbahnhof ja eh nicht. Ich glaube in der Mitte des Areals eh eine Straßenverkehrsquerungsmöglichkeit zu sehen.
 
G

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Präsentation des Siegerobjekt

Das Siegerprojekt wird von den Gewinnern des Wettbewerbes persönlich präsentiert, im Anschluss wird die Gelegenheit zu
einem persönlichen Gespräch mit den ArchitektInnen geboten.

6. Juni 2008 von 17:30 bis 19:00 Uhr
in der Bezirksvorstehung für den 20. Bezirk; Wien 20, Brigittaplatz 10 / 2. Stock

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird eine Frau im Publikum sein, die in Wien überall Anrainerin ist wo was verändert werden soll, und die sehr lautstark und agressiv gegen Hochhäuser herzieht.
 

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Ich wohne in der Gegend und fahre übrigens Strcken bis 10km fast nur mit dem Rad. Aber wenn ich doch mal mit dem Auto fahre, so stoße ich durch Augarten, Nordwestbahnhof und Nordbahnhof gleich auf drei Barrieren, die oft lange Umwege und damit unnötige Luftverschmutzung erfordern. Autofreie Anlagen finde ich prinzipiell gut. Den Nordwestbahnhof sollte man aber zumindest untertunneln.
Aber das ist gerade der Punkt. Es gibt 2 verschiedene Konzepte, eine Untertunnelung würde dem Konzept der bedingungslosen Durchlässigkeit entsprechen. Was ich vorschlage einer "gefilterten Durchlässigkeit". Es hat sich in einigen europäischen Städten gezeigt, die letzeres Konzept weitgehend verwirklicht haben, dass es eben nicht wie du es befürchtest zu mehr Verkehr und größerer Umweltverschmutzung führt, sondern im Gegenteil zu weniger. Autofahren verliert viel von seinem Anreiz dadurch und deshalb steigen im Schnitt viel mehr Leute auf Alternative um.
Das ist so ähnlich wie zu sagen: "Staus verursachen stark erhöhten Spritverbrauch und viel mehr Emissionen. Lasst uns deshalb mehr Autobahnen bauen (oder bestehende ausbauen), dann gibt es keinen Stau mehr und der Spritverbrauch und die Emissionen werden sinken."
 
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