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Masterplan by BWM Architekten (2010)


Ein Wohnquartier mit vier Baukörpern und drei großzügigen Innenhöfen: Das sieht der Entwurf der BWM Architekten und Partner für die Nachnutzung des Areals in Wien-Favoriten vor, auf dem derzeit noch das Gottfried von Preyer’sche Kinderspital steht.

Das Architekturbüro hat den von derausgeschriebenen geladenen städtebaulichen Ideenwettbewerb gewonnen. Das Spital soll in einen Neubau übersiedeln.

Auf der rund 2,5 Hektar großen Liegenschaft werden familienfreundliche Wohnbauten samt Nahversorgung und sozialer Infrastruktur entstehen. Der Entwurf sieht an die Blockrandbebauung der Umgebung angelehnte Strukturen vor. Die vier Baukörper mit gestaffelten Gebäudehöhen sind so konzipiert und teilweise mit Zwischengeschoßen ausgestattet, dass sie von unterschiedlichen Niveaus betreten werden können. Die Gebäude rücken von den Grenzen des Planungsareals ab. Das schafft Abstand zur umliegenden Bebauung.Die Absberggasse wird durch Alleepflanzungen aufgewertet.

Klassische Trakterschließungen können zu Wohngemeinschaften für Jung und Alt ausgebaut werden. In den Erdgeschoßen sind Sondernutzungen für Kleinunternehmen, Nahversorgung und soziale Infrastruktur vorgesehen. Alle Wohnungen sind mit Mietergärten, Balkonen/Loggien oder Dachterrassen ausgestattet. Der geplante Kindergarten wird für Bewohner und Anrainer offen stehen.

Eckdaten
Grundstücksfläche: ca. 2,5 ha
Bruttogeschoßfläche: ca. 62.000 m2

Adresse
Schrankenberggasse 31, 1100 Wien
Bauplatz A (in Bau)

Das neue Wohnprojekt in Wien-Favoriten

Das Wohnprojekt an der Adresse Absberggasse 32/Laaer-Berg-Straße 39 mit insgesamt 189 Wohnungen wird vom Bauträger Familie realisiert. Die Anlage umfasst zwei Häuser - wobei eines an der Schrankenberggasse (Planung: Arch. Mag. Margarethe Cufer), das andere an der Absberggasse (Planung: Blaich & Delugan Architekten) liegt. Das Wohnungsangebot reicht von 2- bis 4-Zimmer-Geschoßwohnungen und Maisonetten in Größen von 58 bis 96m2, die alle mit Balkonen, Loggien oder Terrassen ausgestattet sind.

Gebäude Blaich Delugan:



Cufer:



Wettbewerb Bauplatz B+C (430 Wohnungen)



Sieger Bauplatz B:



Wettbewerb Preyer'sche Höfe gewonnen!

1. Platz im Bauträgerauswahlverfahren für den Bauplatz B auf dem Areal der Preyer'schen Höfe in Wien.

BWM Architekten gewannen den Bauträgerwettbewerb für den ÖSW und Familienwohnbau gemeinsam mit skstadtplanung und Albert Wimmer, sowie Auböck & Karas. Das Projekt, welches unterschiedliche Baukörper mit abwechslungsreichen Freiflächen kombiniert, erleichtert durch Parzellierung und Teilung der Baumassen die Orientierung und unterstützt die individuelle Nutzung durch Bewohnerinnen und Bewohner.
http://bwm.at/
 

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Pichichi de la liga
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bitte die u5/u2 da runter verlängern eig wirklich tolle gegend
Wie ist denn da die öffentliche Anbindung?

Die verlängerte U1 ist ja - Luftlinie - nicht weit entfernt, aber in der Praxis halt doch zu weit und zu umständlich...
 

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ich ghe da öfters laufen hin kenn die gegnd also ganz gut
naja zur u1 ist es zu fuß zu weit mitm fahrrad würds gehen
das einzig sinnvolle ist die 6er bim absberggasse das sind ca. 200-600m je nachdem wo das da genau gebaut wird und wo man wohnt im block
je nachdem wie die troststraße dann gebaut wird ist es ein km
vortiel ist halt das man sofort im grünen ist da draußen
 

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Nicht extravagant, sondern sehr ruhig und ansprechend. Gefällt mir auch gut. Die Klinker-Gebäude wirken sehr gut. Hoch an der Zeit, dass das bei uns auch mal kommt! Da könnte in einer sonst recht anspruchslosen Gegend (vom Monta Laa-Stückwerk mal abgesehen) eine hochwertige Verbauung als Muster für kommende innere Stadterweiterung dienen.
 

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Discussion Starter · #13 ·
Ja finde auch das diese Art der Bebauung ziemlich beispielhaft sein sollte/könnte. Nicht nur für innerstädtische Stadtentwicklungsgebiete, sondern auch für die typischen Lückenfüller Neubauten/Wohnbauten.

Wenn ich mir z.b diesen Schnitt anschaue:



Die ersten 3 Gebäude (von links) mit Klinkerfassade könnte ich mir besser neben einem Altbau vorstellen, als das was wir des öfteren serviert bekommen. Und so ein Aufwand ist es auch wieder nicht....
 

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Discussion Starter · #15 ·
Siedlungwerk mit neuem Bauprojekt

Auf dem Areal der Preyerschen Höfe entstehen bis 2017 insgesamt 210 neue, bedürfnisorientierte Wohneinheiten.

Das Österreichische Siedlungswerk wird gemeinsam mit der Familienwohnbau das Wohnprojekt "Smart&More - Hindernisse überwinden" auf Bauplatz B der Preyerschen Höfe im 10. Wiener Gemeindebezirk realisieren. Die beiden Bauträger konnten sich im entsprechenden, vom Wohnfonds Wien ausgeschriebenen Auswahlverfahren erfolgreich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen. Weitere Projektbeteiligte sind das Architekturbüro Albert Wimmer, BWM Architekten und sk stadtplanung.

Unterschiedlichste Bedürfnisse

Insgesamt 210 Wohneinheiten sollen auf dem Areal bis 2017 entstehen, bestehend aus geförderten Mietwohnungen, Smart-Wohnungen und Wohnungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Zielsetzung des Projekts ist es, die unterschiedlichsten Wohnbedürfnisse anzusprechen, wobei vor allem den Allgemeinbereichen die Funktion einer generationsübergreifenden Kommunikationszone zukommen soll. Zu letzteren gehören etwa Kinder- und Jugendspielräume, Gartenflächen im Hof, Dachterrassen oder ein Umgang im dritten Stock, der alle Stiegenhäuser miteinander verbindet und in dem je nach Bedarf vier weitere Gemeinschaftsräume eingerichtet werden können.

Wohnen mit Unterstützung

Die 93 kompakt geschnittenen Smart-Wohnungen des Projektes mit ein bis fünf Zimmern sollen ihren Bewohnern smarte Konzeptionen für flächenoptimierten Stauraum bieten, die 117 geförderten Mietwohnungen mit 2-5 Zimmern richten sich an die verschiedensten Zielgruppen - vom Single bis zur Großfamilie. Alle Wohnungen verfügen über einen privaten Freiraum, wie Loggia, Balkon oder Terrasse.
Zehn barrierefreie Wohnungen werden darüber hinaus für Personen mit besonderen Bedürfnissen konzipiert. Zur Unterstützung der künftig dort lebenden Personen soll in der Anlage „Case-Manager" Stützpunkt von „Care Ring" eingerichtet werden. Bei Bedarf kann dieser Stützpunkt rund um die Uhr besetzt werden. Der „Case-Manager" kennt zudem den individuellen Pflegebedarf der einzelnen Bewohner und kann somit alles genau abstimmen und organisieren.

Ergänzt wird das Konzept durch zwei Wohngemeinschaften, ein Kindergarten soll junge Eltern entlasten.
http://immobilien.diepresse.com/home/wohnen/3856915/index
 

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Das zweite Gebäude am Bauplatz A (dieses hier:
)
ist auch im fertigwerden, und sieht dank dunklen Fensterrahmen etwas besser aus als jenes auf den Fotos.
Überragend ist der Bauplatz aber nicht - ich bin aber optimistisch, dass Bauplätze B + C ziemlich cool werden könnten. Die Absberggasse hat mit ihrer dichten Blockrandstruktur unten, der Ankerbrotfabrik in der Mitte und am oberen Ende dem Porr-Tower, eigentlich das Potenzial zu einer spannenden Straße. Derzeit sorgt die Mauer des Preyerschen Spitals noch für eine tote Zone, aber das wird sich hoffentlich mit den neuen Bauten ändern.
 

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Die Formensprache vom ersten Bauwerk mit den schrägen Balkonen und Fenstern mach sich echt gut, auch dieser Innenhof wird sicher mit entsprechender Bepflanzung sicher auch gut aussehen.
Mit der Grau-Weißen 08/15 Farbgebung bin ich allerdings nicht ganz zufrieden, da hätte man gut ein paar Akzente setzen können.
 
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