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Auffallend die Aussagen der BI : "Der Petitionsausschuss kostet Steuergeld" versus "wir werden für jede Kleinigkeit Prüfungen beantragen". Die werden dann ohne Kostenaufwand erledigt.
Und als Höhepunkt eine Wahlempfehlung zum für derartige Fälle besonders kompetentem Amt des Bundespräsidenten.
 

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Discussion Starter #83
Damit die Baugemeinschaft Raum für ihre Ideen hat, wird eine flexible und durchdachte Architektur benötigt. Auf insgesamt 5.550m² Fläche soll mit wohn.syn.21 ein 8-geschoßiges Haus entstehen.

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sieht einen Ost-West erstreckten, also Nord-Süd orientierten Baukörper mit einer Länge von ca. 60m vor.

Innerhalb dieser Vorgabe wird ein Haus mit Mittelgang-Erschließung und einem Stiegenhaus (eventuell zwei Stiegenhäusern) geplant. Auf Grund der Wahl des statischen und haustechnischen Konzeptes wird in Längsrichtung des Gebäudes eine möglichst hohe Flexibilität für unterschiedliche Wohnungsgrößen und Wohnungsgrundrisse gewährleistet.

Jede Wohnung wird über einen privaten Freiraum verfügen. Im Allgemeinen sind Balkone angedacht, es ist aber auch vorstellbar, dass partiell Loggien angeboten werden. Gemeinschaftsräume sind hauptsächlich im Erdgeschoss und einer am Dach vorgesehen. Ergänzende Gemeinschaftsflächen können auch in den Geschoßen 1-7 errichtet werden.
http://www.wohnsyn21.at/
 

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Discussion Starter #84
Wohnbau Siemensäcker
Grüne Fassaden

Südlich des Betriebsareals der Siemens AG soll ein Wohnquartier für ca. 2500 Menschen entstehen. Das städtebauliche und typologische Konzept basiert auf dem Ergebnis des internationalen Ideenwettbewerbs Europan 12. Die Bebauungsstruktur ist höhengestaffelt und vermittelt zwischen dem großen Maßstab der Gewerbehallen und der Kleinteiligkeit der Einfamilienhäuser. Auf einem der elf Bauplätze wird von aap.architekten im Auftrag der ARE Austrian Real Estate Development GmbH ein Wohngebäude mit 72 Wohneinheiten geplant. Es besteht aus einem 8-geschossigen und einem 3-geschossigen Gebäudeteil mit eingeschnittenem Hof. Die Wohnungen haben unterschiedliche Größen, von 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen, jede Wohnung verfügt über einen Freiraum. Die Fassaden sind überwiegend als grüne Wände konzipiert. Fix eingebaute Pflanztröge auf den Balkonen bilden die Basis für die Bepflanzung.

Daten

Ort: A-1210 Wien

Baubeginn: 2018


http://www.aap.or.at/projekte/wohnbau/wohnbau-siemensaecker
 

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Discussion Starter #85 (Edited)




http://www.wohnsyn21.at/

Mir kommt es so vor, als würden alle peripheren Entwicklungsgebiete städtebaulich gleich gestaltet werden. In den zentralen Lagen muss man zumindest noch auf die Strukturen eingehen (wobei Eurogate, naja egal). Kennst du eines, kennst du alle - bezogen auf die peripheren Lagen. Das Gleiche könnte man natürlich auch über den gründerzeitlichen Blockrand behaupten, nur der funktioniert halt. Gruppierte Solitäre (egal, ob sie zueinander in Bezug stehen) – per Definition Siedlungsbau. Egal in welchem Volumen sie auch ausgeführt werden - per Definition Siedlungsbau. Wieso möchte man die gewachsene Stadt, die wirklich funktioniert, nicht weiterbauen!? Man könnte jetzt meinen, okay, ist eh nur eine Randlage, eigentlich sehr dicht für die Gegend, aber das kann doch nicht der Ansatz sein. Dichte ist nicht gleich Dichte. All diese Stadtentwicklungsgebiete werden immer nur Inseln im Stadtgefüge bleiben. Nicht erlebbar für die Allgemeinheit, kein Bezug zur ursächlichen Intention einer Stadt. Gleichermaßen begrünt, gleichermaßen belichtet, gleichermaßen all das, was sich Leute wünschen, die nicht in der Stadt wohnen wollen. Ein Paradoxon oder nicht!? Wer ich jetzt Gottfried aus dem S-Bahn Thread würde ich sagen, Kollegen – ich bitte zur Diskussion. ;) Aber mal ehrlich, für wen baut man da!? Ist da suburbane Klientel in Wien unerschöpflich!?
 

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In Wien muss man in Wahrheit froh sein wenn man eine bessere Blockhütte aufstellen kann ohne mit der Unesco oder BI in Konflikt zu kommen, mittlerweile verhandeln wir für einen Hydranten ja schon Jahre! Und das kommt dann raus wenn man keine 23 Jahre prozessieren wil! Man passt sich an!
 

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Discussion Starter #88
Dafür gibt es ja auch den aufgebrochenen Blockrand! Da der Blockrand nicht nur ein städtebauliche Rahmensituation definiert, die nach Lust und Laune aufgebrochenen werden kann, sondern auch wirklich Räume trennt (öffentlich / privat), es um Eigentumsverhältnisse geht, würde es mich interessieren, wie man den aufgebrochenen Blockrand definieren würde, wenn man das Alibiwort Blockrand nicht verwenden darf. Also mein Städtebau ist so wie........, nur dass die Gebäude aufgebrochen sind. Die einzelnen Gebäude sind wie im.....gruppiert, aber jeder kann....! Noch grotesker sind die Versuche der Bewohner Privatsphäre zu schaffen. Verständlicherweise möchte man sich im halböffentlichen Raum irgendwie abgrenzen...
 

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Haha, alles dabei.
Eine Architektur-Tagespresse könnts nicht besser machen. :D

Wobei, ein Spiegel-EG ist neu! Dass das Gebäude nur ja nix beitragen muss...
 

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Projekt 21 in Floridsdorf wird erweitert

Bondi Consult übernimmt weitere Fläche von Siemens


Autor: Stefan Posch

2018 hat Bondi Consult die Liegenschaft Siemensgründe in der Siemensstraße 87-88 in Wien Floridsdorf gekauft und projektiert seitdem einen Businesspark mit drei sogenannte Hubs auf dem Gelände. Wie der immoflash in Erfahrung brachte, wurde nun auch das gegenüberliegende Grundstück Siemensstraße 88 der Siemens AG abgekauft, mit der Cserni Gruppe als Partner, wie Anton Bondi, Geschäftsführer von Bondi Consult, dem immoflash bestätigt. Laut PHH Rechtsanwälte, die den Deal begleiteten, wurden mehr als 25 Millionen Euro bezahlt. Geplant sind drei weitere Baukörper: Darunter ein Büro- und Hotelgebäude. Die Nutzung für das dritte Gebäude sei noch offen. "Das können Studentenappartements oder auch ein weiteres Bürogebäude werden", so Bondi. "Gemeinsam mit den drei Bauteilen auf der Liegenschaft Siemensstraße 87 - 89 werden wir ein stimmiges Gesamtkonzept machen", ist er überzeugt.

Insgesamt umfasst nun das Gesamtprojekt sechs Hubs. Der Baustart für den ersten Bauteil, der "Innovation Hub", soll schon bald erfolgen. Hier entsteht eine Hochgarage sowie ein Büro- und Retailobjekt mit 16.700 m². Geplant sind außerdem Laborflächen und ein Merkur-Markt im Erdgeschoß.

Einer der sechs Hubs, der "Service Hub", wurde bereits an ein großes internationales Unternehmen verkauft. Weitere Veräußerungen sind laut Bondi derzeit nicht geplant: "Wir wollen das gesamte Projekt selbst realisieren, überlegen uns aber, weitere Partner an Bord zu holen."

 
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