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Nachdem hier die Bauarbeiten begonnen haben und es sich um ein wichtiges Gebäude am Eingang zur Mahü handelt, eröffne ich mal einen Thread. Mal schauen wie das in Echt aussehen wird!

Hier die Geschichte zum Warenhaus Stafa:

http://de.wikipedia.org/wiki/Warenhaus_Stafa

1925



Heute



Zukunft

Architektur: BEHF Architekten



Einkaufszentrum La Stafa: Zurück an den Start

Das Shoppingcenter in der Mariahilfer Straße soll im nächsten Jahr runderneuert werden. Es bekommt eine neue Fassade, einen neuen Namen und neue Mieter.

21.02.2014 | 18:31 | Erich Ebenkofler (Die Presse)

Verklebte Schaufenster, leere Flächen, Baustellencharme – das Ende des Einkaufszentrums La Stafa war schon seit Längerem absehbar. Doch nun wagt der Investor, die Entwicklungsgesellschaft Richard Schöps, einen Neuanfang: Schon im kommenden Jahr soll der markante Rundbau am Eingang zur inneren Mariahilfer Straße eine Wiederauferstehung erfahren – in neuem Kleid und mit nachhaltigerem Nutzungskonzept.

„Als uns La Stafa 2011 zum Kauf angeboten wurde, waren wir nicht besonders begeistert“, berichtet Vorstand Joachim Knehs. „Es war klar, dass die besondere architektonische Form des Gebäudes ein neues Konzept nötig machte, um es gegen die umliegende Konkurrenz zu positionieren.“ Was den Investor schließlich überzeugte, war neben der prominenten Lage vor allem der Ausblick: Auf der Rundterrasse im achten Stock liegt einem die Bundeshauptstadt regelrecht zu Füßen.
Aussichtsterrasse und Wintergarten

Mit diesem Asset im Rucksack fiel es Schöps laut eigenen Angaben auch nicht besonders schwer, die künftigen Mieter zu überzeugen, allen voran die Münchner Lifestyle-Hotelkette Cocoon, die auf den oberen sechs Etagen mit Nomad 2015 ihren ersten Standort in Wien eröffnen wird. Entstehen sollen 186 auf die Flächenstruktur zugeschnittene Zimmer, hinzu kommt im fünften Stock eine öffentliche Bar samt Aussichtsterrassen und Wintergarten. Als Einkaufszentrum bestehen bleiben somit lediglich die unteren Stockwerke und auch diese nur mit einer beschränkten Anzahl an Mietern. Dazu gehören das Unternehmen Reiter Betten & Vorhänge, das sich auf 2100 Quadratmetern einrichten wird, und die italienische Modekette Terranova, die im neuen Stafa Tower Vienna, wie das Gebäude nach seinem Umbau heißen wird, erstmals mit einem Standort in Österreich Flagge zeigt. Bestehen bleibt der Billa im Untergeschoß, der auch während des Umbaus, der im April beginnen soll, geöffnet hält.

Die Beschränkung auf wenige Mieter ist gewollt und soll gemeinsam mit der architektonischen Umgestaltung ein Defizit beseitigen, das für das lange Dahinsiechen von La Stafa verantwortlich gemacht wird: „Als Einkaufszentrum hat La Stafa nie richtig funktioniert. Es soll keine willkürliche Shopping Mall entstehen, sondern die Convenience für den Kunden in den Mittelpunkt gestellt werden“, sagt Armin Ebner von BEHF Architekten, die für die Neugestaltung des Gebäudes verantwortlich zeichnen. So soll nicht nur der innere Luftraum des teleskopartigen Baus ab der zweiten Etage abgedeckt werden, sondern soll für jeden Mieter ein eigener Eingang geschaffen werden. Durch die Bestückung der Fassade des Rundbaus mit großflächigen Glaselementen soll „eine bessere Sichtbarkeit hergestellt werden“, betont Knehs. Dafür nimmt der Investor 25 Millionen Euro in die Hand, weitere Investitionskosten in zweistelliger Millionenhöhe kommen laut Knehs auf die künftigen Mieter zu.

Hanna Bomba, Geschäftsführerin des Standortberaters Regioplan, vermag dem Mischkonzept einiges abzugewinnen. „La Stafa ist keine typische Handesimmobilie und war ursprünglich nicht als Shoppingcenter geplant. Auf einer so komplizierten Fläche an einem so komplizierten Standort ist es richtig, nicht in die Vielfalt zu gehen, sondern zu reduzieren und Flächen für einige große Mieter zusammenzulegen“, so die Expertin. Als besonders gute Lösung sieht sie die Nachnutzung der oberen Stockwerke: „Ein Shoppingcenter mit mehr als vier Stockwerken ist grundsätzlich eine große Herausforderung. Für die oberen Etagen einen Hotelmieter gefunden zu haben, ist daher ideal.“
http://diepresse.com/home/leben/wohnen/1565956/Einkaufszentrum-La-Stafa_Zuruck-an-den-Start
 

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Aktuell:

Um rund 31 Millionen Euro wird aus dem La Stafa (Mariahilfer Straße 120) jetzt "Stafa Tower Vienna". Auf 13.000 Quadratmetern sollen Hotel, Supermarkt, "Reiter Betten & Vorhänge"-Flagshipstore und der österreichweit erste Shop des italienischen Modelabels "terranova" einziehen.

Nun wurden die Abbrucharbeiten im Inneren begonnen: Das Gebäude wird bis auf das Betontrag- und Mauerwerk vollständig entkernt, der Rohbau danach statisch verstärkt und entsprechend adaptiert. Übrigens: Im Ersten Weltkrieg erwarb die Staatsangestellten-Fürsorgeanstalt das 1911 eröffnete Warenhaus. Seither hält sich auch der Name "Stafa".












http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/cme65765,893278?SORT=DESC
 

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Ein tolles Gebäude war das mal! Mein Gott haben die das verschandelt. Wohlan, hoffentlich wird's dieses mal was. Ich kann mir aber unter der BEHF Fassade noch nicht so richtig was vorstellen.
 

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Es wird sicher besser aussehen als jetzt. BEHF sind eigentlich ziemlich gut. Ich hoffe das die Verspiegelung nicht zu kitschig ausssieht.....
 

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Also wenn das Renderbild im Eröffnungsbeitrag ansatzweise der endgültigen Realität entspricht, fällts mir schwer zu glauben, dass das gut aussehen wird.

Was mir aber, jetzt rein optisch einmal mehr beim "früher Bild" in zusammenhang mit dem Wort "Tower" eingefallen ist... welch schönen Akzent für Wien es doch gäbe, hätte man die ursprüngliche Fassade (inklusive den beiden Dachgeschossen) behalten und dann in der Mitte tatsächlich etwas draufgesetzt, dass dem Wort Turm gerecht wird.
 

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naja da draußen tut sich auf der mahü nicht mehr sooo viel und nach der cosmos pleite habens halt immer einen elendigen gschäfte mix drinnen gehabt

ich bin am schluss auch nicht mehr rein weil ich keine lust auf irrgarten hatte
es war einfach a schaß wenn man mal oben war musste man zum runter kommen immer seite wechseln
 

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Man braucht halt einen Laden, der Leute anzieht. Was war da noch drinnen? Das Sports Outlet, paar kleine Läden und der Billa, das reicht halt nicht. Obwohl das SportsOutlet gar nicht so übel war eigentlich...
Und bezüglich Irrgarten: das war doch gar nix. Die Lugner City ist ein Horror diesbezüglich, ich hab Monate gebraucht um mich zurechtzufinden :D
 

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Stafa-Kaufhaus wird Drei-Sterne-Hotel

Das Kaufhaus Stafa auf der Mariahilfer Straße hat seit seiner Eröffnung im Jahr 1911 mehrmals sein Erscheinungsbild gewechselt. Derzeit wird erneut umgebaut. Kommendes Jahr soll am historischen Standort ein Drei-Sterne-Hotel eröffnen.

Das Kaufhaus Stafa in Wien ist vielen Österreichern ein Begriff. Seinen Namen hat es von der Staatsangestellten-Fürsorgeanstalt, die das Haus im ersten Weltkrieg übernommen hat. Die Zeit als Einkaufszentrum ist für das Stafa nun endgültig vorbei. Die oberen sechs Etagen werden zu einem Drei-Sterne-Hotel umgebaut, in die unteren vier Stockwerke sollen nur drei Geschäfte einziehen. Die Reliefs des Künstlers Anton Hanak aus dem Jahr 1911 werden wieder sichtbar.

„Emotionales Gebäude an emotionalem Standort“

„Dass der Baukörper in seiner Grundausrichtung in dieser Form erhalten bleibt, hat natürlich damit zu tun, dass es ein sehr emotionales Gebäude an einem sehr emotionalen Standort ist. Viele Generationen haben vor uns haben hier ihre Einkäufe getätigt, sie sind von weit hergekommen mit dem Zug und haben hier eingekauft“, so Armin Ebner von BEHF Architekten. „Die Wiener sind auch zum Stafa gegangen und haben die vielen Phasen dieses Kaufhauses miterlebt.“

ORF
Der neue „Stafa Tower Vienna“ soll im August 2015 eröffnen

Aussichtsterrasse mit Fernrohr

Im zweiten Weltkrieg wurde das Stafa von der deutschen Luftwaffe beschlagnahmt und umgebaut, bis es Brandstiftern zum Opfer fiel. Nach seinem Wiederaufbau in den 1950er-Jahren florierte das Warenhaus. Späteren Besitzern brachte es wenig Glück. Die Glanzzeit war nach etwa zwei Jahren wieder vorbei.

„Es gab einen richtigen Keller, wo Wein und Bier augeschenkt worden ist. Im Mezzanin gab es ein Kaffeehaus und dann gab es sogar ein Tanzlokal namens Palmenhaus, das sich im zweiten Stock befunden hat“, so Kunsthistoriker Andreas Lehne. „Ganz oben konnte man auf die Aussichtsterrasse fahren, wo man einen tollen Blick gehabt hat. Und dort waren sogar Fernrohre aufgestellt, damit die Leute einen Blick von da oben genießen konnten.“

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Die oberen sechs Etagen werden zu einem Drei-Sterne-Hotel umgebaut

Wasserader unter dem künftigen Hotel

Aus dem Gründungsjahr ist noch die Pumpe im Keller, die täglich 970 Liter Wasser abpumpen muss. „Es ist so ähnlich wie eine Quelle. Wir haben einen Grundwasserstrom, der in der Kaiserstraße mehr oder weniger abrinnt“, so STRABAG-Gruppenleiter Mathias Tabor. Wer sich von Wasseradern nicht stören lässt, der kann die Aussicht des neuen Stafa Tower Vienna genießen. Die Eröffnung ist für August 2015 geplant.
http://wien.orf.at/news/stories/2665705/
 

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Ich kann mit der Visualisierung gar nichts anfangen, was soll das graue Zeugs denn für ein Wandmaterial sein? Das sieht aus wie bei Computervisualisierungen von vor 20 Jahren.
 
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