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Nachdem es in letzter Zeit öfters Meldungen zum Thema Tourismus gibt (Zuwächse, Statistiken, usw) und sich die Meldungen über die Threads wie Hotel, Projekte -News & Meldungen) verteilen, eröffne ich mal einen Sammelthread hier im Wien Talk.

Alles zum Thema Wien und Tourismus ab jetzt hier.


Bus-Terminal dringend gesucht Die Bedeutung der Fernbusse wurde lange unterschätzt, sagt Norbert Kettner.


Der Städtetourismus wächst schneller als der Tourismus insgesamt. Der Großraum Wien zählte im Vorjahr 13,5 Millionen Gästenächtigungen. In Österreich hat Wien einen Nächtigungsanteil von 9,6 Prozent, der Anteil an den Tourismuseinnahmen ist mit rund 14 Prozent besonders hoch. Wien ist nach London, Paris, Rom, Barcelona, Prag und Berlin auf Rang sieben im Ranking der beliebtesten Touristen-Städte Europas. Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner über aktuelle Trends.

KURIER: Deutsche Busunternehmen wie MeinFernbus und FlixBus fahren verstärkt nach Österreich. Rechnen Sie mit vielen zusätzlichen Touristen?

Norbert Kettner: Die Dynamik wurde allgemein unterschätzt. Jährlich kommen 1,5 Millionen Touristen mit dem Fernbus in Wien an. Wir brauchen dringend einen entsprechenden Bus-Terminal in Wien. Es gibt jetzt täglich allein vier Verbindungen nach Berlin. Ich warne alle, die Busse aus der Stadt raus haben wollen und als Quelle jeden Übels in der Stadt sehen. Busse gehören zu einer Stadt dazu, auch wenn sie nicht unbedingt direkt vor dem Stephansdom halten müssen.

Können Sie die Wirkung von neuen Langstreckenflügen, etwa nach Newark und Peking, in den Gästezahlen ablesen?

Nicht direkt. Aber 50 Prozent der Wien-Touristen kommen mit dem Flugzeug, bei Kongressen sind es 80 Prozent der Teilnehmer. Wir arbeiten deswegen intensiv mit den Fluglinien zusammen. Die Peking-Verbindung ist enorm wichtig, weil sie Anschlussmöglichkeiten in ganz China bietet. Das merken wir unmittelbar.

Wie viele Chinesen kommen nach Wien?

Im Vorjahr hatten wir 208.000 Nächtigungen chinesischer Touristen, ein Plus von 5,1 Prozent. Einer unserer Hoffnungsmärkte ist Korea mit im Vorjahr 124.000 Nächtigungen und einem Plus von 24 Prozent. Dort haben wir unter anderem mit der Starköchin Sohyi geworben, die bei uns unter "Kim kocht" bekannt ist.

Eine Südkoreanerin macht statt Sisi und Lipizzanern Werbung für Wien?

Ja, wir präsentieren Wien als multinationale Stadt, in der es keine Rolle spielt, woher du kommst.

Im Mai kamen 20 Prozent weniger Russen nach Wien. Nur wegen der Rubelabwertung?

Nicht nur, aber vor allem. In der aktuellen Situation macht der Ton die Musik. Die Russen sind ein stolzes Volk. Alte Klischees wie jenes vom Wilden Osten und Aussagen wie "Russland gehört nicht zu Europa" kommen nicht gut an. Das heißt nicht, dass man alles, was in Russland passiert, gutheißen muss.

Wien ist binnen eines Jahres um mehrere Luxushotels reicher geworden und die Hoteliers klagen über den Preiskampf ...

Ich habe Verständnis für die Probleme der Hoteliers, aber gewisse Hotelmarken, wie Ritz Carlton oder Park Hyatt, gehören zu einer Weltstadt dazu. Sie machen internationales Marketing und verstärken die Präsenz Wiens in der Welt. Und sie schaffen Ganzjahresjobs. Also, was wollen wir? In der internationalen Liga spielen oder dörfliche Verschlafenheit?

Wien ist aktuell die Nummer 7 der beliebtesten Städtedestinationen Europas. Wer holt am stärksten auf?

Es gibt derzeit zwei Superstars: Moskau und Istanbul. In der Vergangenheit haben Berlin und Barcelona stark aufgeholt, unterm Strich bleiben London und Paris immer ganz oben. Übersee-Touristen fahren oft zuerst dorthin und dann nach Wien, Prag oder Berlin.

In Brasilien wirbt Wien ja gemeinsam mit Berlin um Gay-Touristen. Warum das?

Gay-Touristen gehören meist zur Kategorie doppeltes Einkommen, keine Kinder. Sie geben im Urlaub im Durchschnitt um 40 Prozent mehr aus als andere Gäste. In Brasilien reisen derzeit nur zwei Prozent der Bevölkerung – also jene, die es sich leisten können. Da gibt es starke Überlappungen.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht der Film für die Tourismuswerbung?

Das ist international ein übliches Werkzeug. Nehmen Sie nur New York, da will jeder hin, weil er die Stadt aus Filmen kennt. Berlin investiert derzeit viel auf diesem Gebiet. Bei uns geht mir ein Förderinstrument für ausländische Produktionen in Wien noch ab. Wir haben gerade eine brasilianische Produktion logistisch unterstützt. Über den Film "Woman in Gold" mit Helen Mirren, in dem es um die Restituierung der Klimt-Gemälde geht, freue ich mich sehr.

Ärgern Sie sich noch immer über Wirte, die für Leitungswasser Geld kassieren?

Ich war gerade rund um die halbe Welt unterwegs und bin in Tokio, Toronto oder Seoul regelrecht mit Wasser überschüttet worden. Was soll ich sagen? Jeder ist seines eigenen Images Schmied ...
http://kurier.at/wirtschaft/marktplatz/bus-terminal-dringend-gesucht/75.525.429
 

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Discussion Starter · #2 ·
Wiener Taxler streiten mit Hoteliers

Die Autos seien alt, die Fahrer unkundig und launisch tönt die Hoteliervereinigung. Auf der anderen Seite wirft die Taxiinnung den Touristikern vor, exklusive Limousinenservices den Taxis vorzuziehen und exklusive Verträge abzuschließen.

Alte klapprige Fahrzeuge, Plastiküberzüge und Zigarettengestank im Auto seien die größten Probleme, sagte Michaela Reitterer von der Hoteliervereinigung. Immer wieder passiere es auch, dass Fahrer den Weg nicht kennen würden: „Wenn ich dem Taxilenker dann erklären muss, wie er fahren soll, weil er es nicht einmal schafft, es ins Navi einzugeben, dann ist das ein Qualitätskriterium.“

Bewertungssystem wie für Hotels

Reitterer fordert ein Bewertungssystem für Wiener Taxifahrer, ähnlich dem der Hotellerie. Außerdem gehöre der Gebietsschutz am Flughafen endlich gelockert. Leerfahrten zwischen Flughafen und Stadt seien ein ökologischer Wahnsinn und einer grünen Stadt wie Wien nicht würdig, sagte Reitterer.

Die Wiener Taxiinnung und deren Sprecher Christian Gerzabeck nimmt ihrerseits die Hotels in die Pflicht und fordert faire Regeln. Es gebe nämlich zahlreiche Beschwerden vonseiten der Taxilenker. Das Problem sei immer das gleiche: Taxler stünden in Poleposition am Standplatz und würden nicht mit Gästefahrten beauftragt, weil sie nicht bereit seien, „zehn oder 15 Euro an einen kaum deutsch sprechenden, livrierten Doorman zu bezahlen als Provision“, sagte Gerzabeck zu Radio Wien.

Viele Hotels hätten exklusive Verträge mit Fahrtdiensten und privaten Limousinenservices für ihre Gäste abgeschlossen. Von alten oder klapprigen Fahrzeugen wolle Gerzabek auch nichts wissen. Die Hälfte der Fahrzeuge sei jünger als drei Jahre und die auch bei Taxlern beliebten Navigationsgeräte würden auch dem Fahrgast nützen. Schließlich seien so Umwege auf Kosten des Fahrgastes nicht mehr möglich.
http://wien.orf.at/news/stories/2659185/
 

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Ich kann die Hoteliers super verstehen. Die Taxis bei uns sind eine Frechheit. Kaum Deutsch, null Kenntnisse, Fahrweise eine Katastrophe.. da sind die miesen Autos ja noch das Wenigste. Nicht alle, aber im Durchschnitt und leider immer öfter!
 

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Discussion Starter · #5 ·
Wiener Busterminals einer „Weltstadt unwürdig“
Rund 500.000 Touristen kommen jährlich mit dem Bus in die Stadt. Allein den Vienna International Bus Terminal passieren jede Woche 600 Busse. Dieser liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Erdberg und ist optisch wenig attraktiv.

Internationale Fernbusverbindungen zwischen einzelnen Städten werden immer beliebter. Das gilt auch für Wien. Und offenbar lässt sich damit Geld verdienen, denn die Zahl der privaten Busunternehmen, die nach Wien kommen, wird größer.

Mit dem von der Firma Blaguss betriebenen Vienna International Bus (VIB) Terminal gibt es zwar einen klingenden Namen. Der Busbahnhof unter der Tangente bei der Park und Ride Anlage in Erdberg sei als erster Kontakt mit der Stadt Wien aber nicht optimal, sagt Norbert Kettner vom Wien Tourismus.

Der VIB ist einer von drei Wiener Busbahnhöfen und werde vollständig von dem privaten Reiseunternehmen betrieben, Förderungen der Stadt Wien gebe es nicht, sagte Thomas Blaguss, Geschäftsführer von Blaguss Reisen gegenüber „Wien heute“. Das Reiseunternehmen müsse die Fläche von der ASFINAG pachten, was „bestenfalls ein Nullsummenspiel“ sei.

Für das Geschäft mit den internationalen Linien werde aber eine Anfahrts- und Abfahrtsstelle, wo es auch Nassräume, einen Ticketverkauf und ein Geschäft für Snacks gebe, benötigt, sagte Blaguss. Bei einer jährlichen Steigerungsrate von sechs bis zwölf Prozent werde der Platz in Erdberg bald nicht mehr ausreichen. Außerdem sei der Busterminal optisch kaum ansprechend, einer Weltstadt wie Wien unwürdig, so Blaguss.
Touristiker wollen Gesamtlösung

Man wird einen neuen Terminal brauchen: „Das ist nicht eine Frage, die nur die Stadt angeht oder nur den privaten Betreiber angeht. Da geht es darum, auch vernünftige Modelle zu finden, wie hier eine Kooperation stattfinden kann im Sinne der Gesamtdestination Wien“, sagt Kettner.

Immerhin fast eine halbe Million Touristen kommt laut Wien Tourismus jedes Jahr mit einem Fernbus nach Wien. Allein am VIB fahren wöchentlich 600 Busse ein und aus. Aus dem Büro der zuständigen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou von den Grünen heißt es, dass man die Situation laufend überprüfe. Sollte es weitere Steigerungen geben, dann werde man in den nächsten Jahren einen neuen Terminal bauen.

Auch Wirtschaftskammer fordert Buskonzept

„Der aktuelle Fernbusterminal in Erdberg ist nicht mehr attraktiv genug. Die Ankommen-Situation spielt aber in der Wahrnehmung des Wien-Touristen eine besonders wichtige Rolle. Denn wie wir alle wissen: Der erste Eindruck zählt“, sagt Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.
http://wien.orf.at/news/stories/2659605/

Gab es nicht mal Pläne für ein neues Terminal?
 

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Discussion Starter · #6 ·
Sonntagsöffnung in Wien: Tourismuszonen gefordert

Die stellvertretende Obfrau des ÖVP-Bundes, Margarete Gumprecht, hat am Mittwoch dafür plädiert, solche Zonen einzurichten. Sie kündigte entsprechende Verhandlungen mit der Stadt an.

Diese sollen starten, sobald jene Arbeitsgruppe, die derzeit in der Wirtschaftskammer das Thema erörtert, ihre Ergebnisse vorgelegt hat. Dann liege der Ball beim Wiener Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ), der für die Einrichtung möglicher Tourismuszonen zuständig sei, so Gumprecht. Dass ganz Wien zu einer solchen erklärt wird, glaubt sie nicht: “Das wird sich nicht ausgehen.”

In “touristisch interessante Gegenden” geöffnet lassen

Laut dem Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, Alexander Biach, könnten “touristisch interessante Gegenden” zu Zonen mit Sonntagsöffnung werden. “Das setzt aber eine Akkordierung unter den Branchen voraus”, betonte er. Auch Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern müsse es geben.

Der Wirtschaftsbunddirektor schätzt, dass etwa ab September die politische Diskussion beginnen könnte. Zuvor würden Experten in der Arbeitsgruppe die Situation analysieren: “Es geht um die Erhebung, welche Wirtschafts- und Wachstumspotenziale eine Sonntagsöffnung bringen würde.”

Lange Debatte um Sonntagsöffnung

Die neuerliche Debatte um die Aufsperr-Erlaubnis war vom neuen Wirtschaftskammer-Präsidenten und Wirtschaftsbund-Obmann Walter Ruck angeregt worden. Höchst umstritten ist in Wien aber seit jeher die Frage, wie weit eine Tourismuszone reichen würde. Bei einer Beschränkung auf die City wäre etwa die Mariahilfer Straße nicht dabei. Und bei einer Ausdehnung bis zum Gürtel würde etwa einer der vehementesten Befürworter einer Sonntagsöffnung, Richard Lugner, die Geschäfte in seiner Lugner-City nicht offenhalten dürfen.

Überlegt wird eine Sonntagsöffnung sogar bereits im Rathaus – wenn auch nur für ein spezielles Event: Der Song Contest im kommenden Jahr könnte Wien zumindest vorübergehend Shopping-Möglichkeiten an allen sieben Wochentagen bescheren
http://www.vienna.at/sonntagsoeffnung-in-wien-tourismuszonen-gefordert/4059692
 

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Discussion Starter · #8 ·
Wien erzielte mit +7,4 Prozent Nächtigungen Juli-Höchststand

Wien (OTS) - Wien verzeichnete im heurigen Juli 1.279.000
Gästenächtigungen. Das bedeutet einen Zuwachs von 7,4 Prozent gegenüber dem Juli 2013 und übertrifft auch den bisherigen Juli-Rekord aus dem Jahr 2012. Das Aufkommen aus Russland war weiterhin rückläufig, mit minus 2 Prozent aber nur geringfügig. Im Zeitraum Jänner bis Juli gab es heuer mit insgesamt 7.284.000 Nächtigungen ein Plus von 6,1 Prozent im Vergleich zu 2013. Beim Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie wurde mit 295,3 Millionen EURO der erwartete Halbjahresbestwert erzielt, die Steigerung gegenüber der Periode Jänner bis Juni 2013 beträgt 8,8 Prozent.

Unter Wiens Hauptmärkten haben zum guten Nächtigungsergebnis im Juli Österreich, die USA, Italien und Spanien mit zweistelligen Zuwachsraten beigetragen. Positiv entwickelten sich auch die Ergebnisse aus Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und Frankreich. Rückläufig war das Aufkommen aus Russland und Japan, wobei die russischen Nächtigungen nur geringfügig zurückgingen, die japanischen hingegen deutlich. Wie bereits voriges Jahr rückte auch heuer im Juli China in die Top-Ten-Liste, obwohl sein Ergebnis von 33.000 Nächtigungen für diesen Monat um 2 Prozent niedriger war als 2013. Beachtlich gestiegen ist hingegen das Aufkommen aus Südkorea (20.000 Nächtigungen; + 21 Prozent) und Indien (9.000; + 53 Prozent). Uneinheitlich entwickelten sich die Nächtigungen aus den arabischen Ländern in Asien: Einem starken Rückgang aus Saudi Arabien, das im Juni nur 5.000 Nächtigungen lieferte (- 21 Prozent), stehen kräftige Zuwächse aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (7.000; + 27 Prozent) und den restlichen Länder in der Region (10.000; + 19 Prozent) gegenüber. Vom Nächtigungszuwachs im Juli profitierten alle Kategorien der Wiener Hotellerie mit Ausnahme der 5-Sterne Häuser. Die durchschnittliche Bettenauslastung erhöhte sich auf 60,3 Prozent (7/2013: 57,3 Prozent), die Zimmerauslastung auf rund 76 Prozent (7/2013: rund 72 Prozent). Wien hatte im heurigen Juli 61.000 Hotelbetten anzubieten, um 1.200 mehr als im vorjährigen (+ 2,0 Prozent).

Im Zeitraum Jänner bis Juli gab es heuer mit insgesamt 7.284.000 Nächtigungen ein Plus von 6,1 Prozent im Vergleich zu 2013. Die Hotelbetten waren in dieser Periode zu durchschnittlich 52,8 Prozent ausgelastet (1-7/2013: 51,4 Prozent), die Zimmer zu rund 67 Prozent (1-7/2013: rund 65 Prozent). Der nunmehr für die ersten sechs Jahresmonate 2014 vorliegende Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie repräsentiert mit 295,3 Millionen EURO den bereits erwarteten Halbjahresrekord und übertrifft den Vergleichswert 2013 um 8,8 Prozent.
http://www.ots.at/presseaussendung/...it-74-prozent-naechtigungen-juli-hoechststand
 

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Discussion Starter · #9 ·
Kettner für Sonntagsöffnung in der City

Der Wiener Tourisumsdirektor Norbert Kettner spricht sich für eine Sonntagsöffnung der Geschäfte in der Innenstadt aus, nicht nur während des Song Contests. Beim Song Contest warnt er vor „überbordender Goldgräberstimmung“.

Eine liberale Sonntagsöffnung stehe schon seit vielen Jahren auf der Agenda des Wiener Tourismusverbandes, sagt Kettner im Interview mit der Austria Presse Agentur. Voraussetzung sei, dass sich die Sozialpartner auf eine Lösung einigen. Der erste Bezirk sei der zentrale Anziehungspunkt für viele Gäste.

Bummeln, bevor der Flieger geht

Daher spricht sich Kettner für eine Sonntagsöffnung der Geschäfte in der Innenstadt aus. „Gerade wenn am Abend der Flieger geht, haben viele Menschen den Nachmittag nicht verplant, sondern sie gehen noch einmal bummeln. Das machen sie wahrscheinlich zu 90 Prozent in der Innenstadt. Wir glauben, das würde auch Mehrumsätze bringen“, sagt Kettner. Ob die Sonntagsöffnung auch in anderen Bezirken mehr Geschäft bringen würde, könne er nicht beurteilen.

Der Wien Tourisums werde den Song Contest, der am 23. Mai in der Stadthalle über die Bühne gehen wird, auf jeden Fall stark bewerben. Mit „Proud Host of Song Contest“ steht auch schon der Slogan fest. Das Event soll mit der 3D-Präsentation in europäischen Städten beworben werden. „Es handelt sich um eine Kugel, die auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wird. Da sind wir mitten in den Planungen drinnen.“
Song Contest: „Es gibt noch Zimmer“

Wie viel der Song Contest der Stadt bringen werde, könne noch nicht seriös gesagt werden, meint Kettner. Die Wirtschaftskammer geht von 15.000 zusätzlichen Nächtigungen aus. „Da kann ich jetzt nicht sagen, wie realistisch das ist. Wir gehen davon aus, dass Wien zu dem Zeitpunkt ohnehin gut gebucht ist.“ Der Umsatzeffekt werde aber nicht so hoch wie bei der Fußball-EM sein, schätzt Kettner. Derzeit gebe es noch Zimmer für den Mai 2015.

Kettner warnt auch vor einer "überbordenden Goldgräberstimmung bei den Hoteliers, was die Zimmerpreise betrifft. „Weil die Erfahrung zeigt schon auch, dass man oft mit einer großen Euphorie reingeht, sich gewisse Preise aber am Ende des Tages nicht realisieren lassen. Ich vertraue da aufs Augenmaß der Hoteliers.“

Wo das Eurovision Village hinkommt, sei eine Entscheidung des ORF. Kettner mache sich „keine großen Sorgen“, dass am möglichen Standort auf der Kaiserwiese im Prater nichts los sein könnte. „Aber wir feiern kommendes Jahr auch 150 Jahre Ringstraße, also freuen wir uns auch, wenn es zum Beispiel der Heldenplatz wird.“ Derzeit laufen die Verhandlungen zwischen der Stadt und dem ORF.
http://wien.orf.at/news/stories/2664459/

Wir hatten dieses Thema schon öfters und ich kann mich erinnern das nicht jeder Fan von einer Sonntagsöffnung ist. Es stimmt schon, man muss nicht jeden Tag der Woche "konsumieren". Trotzdem denke ich mir, dass sie das irgendwann jetzt mal durchbekommen werden. Das wird so wie mit der Nacht-Ubahn sein. Man konnte sich das vorher nicht vorstellen und jetzt kann man gar nicht glauben, dass es mal anders war.
 

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Geht alles, wenn man will. Ich z. B. bin heuer von ****** weggeflogen und war nach dem Check In noch im Meer baden! (Der Strand ist allerdings gegenüber vom Flughafen über die Straße...)
Herrlich!
Sowas geht nur auf griechischen Mini-Flughäfen.
 

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Discussion Starter · #13 ·
Wien stockt PR-Budget massiv auf

Touristen und Bevölkerung sollen Wien (noch mehr) lieben. Dafür wird das Budget des Stadt-Marketings massiv erhöht.

Die Stadt erhöht ihr Marketing-Budget um 35 Prozent auf jährlich 5,37 Millionen Euro. Im nächsten Jahr werden es sogar plus 60 Prozent sein – wegen des Songcontests.

01.09.2014 | 16:39 | Martin Stuhlpfarrer (DiePresse.com)

Wien. „Tue Gutes und rede darüber.“ Diesen Auftrag hat Bürgermeister Michael Häupl vor längerer Zeit seiner Wiener SPÖ vorgegeben. Die Partei soll ihre Erfolge (z. B. Gratiskindergarten, Gratisnachhilfe etc.) besser vermarkten. Denselben Befehl hat Häupl offenbar für die Arbeit der Stadtregierung ausgegeben – ihren Niederschlag findet diese Vorgabe am Mittwoch. Dann wird im Ausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport das Werbebudget der Stadt Wien Marketing GmbH für das Jahr 2015 schlagartig um rund 60 Prozent erhöht, wie der zuständige Stadtrat, Christian Oxonitsch, der „Presse“ bestätigt.

Konkret erhält die Stadt Wien Marketing GmbH im nächsten Jahr 6,37 Millionen Euro anstelle von bisher vier Millionen. In dieser 60-prozentigen Budgeterhöhung ist eine Million Euro an PR-Maßnahmen für den Songcontest enthalten. Dieses Geld wird zusätzlich zu den rund 53 Millionen Euro für die städtische PR-Arbeit durch den PID (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien) ausgegeben. Und: Die deutliche Erhöhung des Budgets für das Stadtmarketing gilt nicht nur für das Songcontestjahr 2015. Laut Antrag, der der „Presse“ vorliegt, ist das Budget ab 2015 acht Jahre lang um mindestens 35 Prozent erhöht. Mit diesen jährlichen 5,37 Millionen Euro kümmert sich die Organisation um die Beratung externer Veranstalter. Und organisiert selbst jährlich vier Projekte: Wiener Eistraum, Silvesterpfad, Filmfestival auf dem Rathausplatz und ein sogenanntes Themenjahr (heuer ist es das Motto „Bewegung findet Stadt“).

Millionen für Events

Falls in einem Jahr ein Großevent wie der Songcontest stattfindet, wird dieses Marketingbudget noch weiter erhöht. Im nächsten Jahr fließt daher die erwähnte zusätzliche Million in das Marketing für den Songcontest. Das ist aber noch nicht alles. Zu den 5,37 Millionen als jährliche Basis kommt noch eine jährliche Indexanpassung – das Marketingbudget steigt also mit der Inflationsrate.

Argumentiert wird die massive Budgeterhöhung für die Stadt Wien Marketing GmbH in dem Antrag so: mehr Flexibilität, mehr Kostenwahrheit, mehr Transparenz, gestiegene Anforderungen. „Der PID hat in den vergangenen Jahren für Citymarketing über Einzelaufträge Leistungen der Stadt Wien Marketing in Anspruch genommen“, heißt es in dem Antrag: „Das Citymarkting war bisher kein Vertragsbestandteil, jedoch wird es für die Stadt Wien immer wichtiger, sich im internationalen Städtewettbewerb bestmöglich zu positionieren und auch auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber aufzutreten.“

Aufgrund knapper werdender Ressourcen bei steigenden Anforderungen werde sich der PID nun auf strategische Aufgaben konzentrieren und in Zukunft vermehrt Leistungen der Stadt Wien Marketing in Anspruch nehmen müssen. Im Klartext: Der PID lagert Aufgaben an die Stadt Wien Marketing aus. Das treibt dort die Kosten in die Höhe – die nun auch ersetzt werden –, während der PID, also die große Medienorgel der Stadt, weiterhin auf ein stabiles Jahresbudget in der Höhe von rund 53 Millionen Euro zurückgreifen kann. Dazu Stadtrat Christian Oxonitsch: „Es haben sich die Herausforderungen im Städtemarketing grundlegend verändert – es gibt immer mehr internationale Events in Wien.“ Nachsatz: „Nachdem sich die Anforderungen an die Stadt Wien Marketing geändert haben, musste der Vertrag adaptiert werden.“ Immerhin würden in Wien „immer mehr Großevents von internationaler Bedeutung“ stattfinden, sagt Oxonitsch, der auf die Fußball-EM 2008 und den Songcontest verweist.

"Brot und Spiele"

Wiens VP-Chef, Manfred Juraczka, dagegen reagiert zynisch: „Die rot-grüne Kernkompetenz ist offenbar Brot und Spiele. Und jetzt genehmigt sich Rot-Grün 1,4 Millionen Euro pro Jahr mehr zum Spielen.“ Und alle Wiener müssten das bezahlen – ohne zu wissen, wofür das Geld verwendet werde.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/3863333/Wien-stockt-PRBudget-massiv-auf
 

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Ein freundliches Hallo an die Runde :),

Zum Thema Ladenöffnungszeiten will ich auch meinen Senf loswerden.

@[email protected]:

Aus deiner Aussage ging für mich nicht hervor, ob du die Überschrift bemängelst, weil, bevor der Flieger geht, man im Flughafen zuletzt sich befindet und dort die Geschäfte geöffnet haben sodass Flughafenbummeln notwendigerweise die letzte Gelegenheit des bummelns darstellt, bevor der Flieger geht (du also die Zeitangabe der Überschrift kritisierst,weil man ja nicht von der Innenstadt aus mit dem Flugzeug startet), oder ob du gemeint hast, dass niemand das Recht haben sollte, irgendwo anders als am Flughafen bummeln zu können an eben jenen Tagen, an denen es jetzt halt nur am Flughafen möglich ist (natürlich mit Ausnahme mancher Kleinode der Innenstadt wo man gegenwärtig bummeln kann, auch am Sonntag). Also das habe ich an deiner Aussage nicht für mich einordnen können, was du gemeint hast.

Grundsätzlich:
Des weiteren zu unterscheiden sind hier folgende Aspekte: Die menschliche Nachvollziehbarkeit, dass vermutlich am Tag der Abreise kaum einer noch bummeln geht (nicht gehen kann oder gehen will), außer er fliegt erst am Abend, denn wenn man Mittags fliegt, geht sich kaum ein Bummerl aus (oder man will sich den Stress nicht antun).

Nichts desto trotz sollten die Menschen selbst das Recht haben zu entscheiden, wann sie ihren Laden aufmachen. Das sollte nicht für einen bestimmten Abschnitt der Stadt gelten sondern für alle Menschen, überall. Der Eigentümer muss entscheiden dürfen, wann und wie lange er seinen Laden öffnen will oder an welchen Tagen für wie lange er ihn schließen will. Jeder staatliche Eingriff hierin ist als Bevormundung und Planwirtschaft abzulehnen, denn nichts anderes als ein Plan, wie die Menschen ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten (und [Tausch-]Beziehungen) abhalten sollten oder wo sie dies sollten oder wie lange sie dies dürfen sollten, ist dies. Mit individueller Freiheit hat das nichts zu tun. Und gerade individuelle Freiheit ist ein Ausdruck von Weltstädten (oder jenen die es werden wollen). - weil ihr das Thema an anderer Stelle erörtert habt.

Danke :)
 

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Na aj, wenns mal eingerichtet ist, dann kann es sich halt keiner mehr aussuchen, dann müssen es alle machen. Und ob das familienfreundlich und lebenssinnstiftend ist, wenn die Besitzer kleinerer Läden Tag und Nacht im Laden sitzen müssen, wie man das z. B. in Griechenland im Sommer erlebt oder bei indischen Läden in England, sei mal dahingestellt.
 

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Discussion Starter · #16 ·
In der Diskussion um die Sonntagsöffnung empfiehlt die Wiener Wirtschaftskammer die Einrichtung einer Tourismuszone – in der am Sonntag die Geschäfte offenhalten dürften. Alle Wiener Unternehmen sollen dazu befragt werden.

Eine kammerinterne Arbeitsgruppe ist in Sachen Sonntagsöffnung zu dem Schluss gekommen, dass die Schaffung einer solchen Zone Mehreinnahmen bringen könnte.

Sonntagsöffnung in City-Zone?

Das hat Kammerpräsident Walter Ruck am Montag im Interview berichtet. Empfohlen wird, die Innenstadt als Tourismuszone zu widmen. Bevor es Verhandlungen mit dem Rathaus geben wird, sollen die Unternehmer befragt werden.

Sämtliche Betriebe werden befragt

An der Urabstimmung werden sämtliche Betriebe in ganz Wien teilnehmen können, kündigte Ruck an. Formal ist für die Einrichtung einer Tourismuszone der Landeshauptmann zuständig.

140 Mio. Euro Mehreinnahmen vermutet

Dass die Wirtschaftskammer in Sachen Sonntagsöffnung bisher auf der Bremse gestanden ist, bestreitet Ruck – der erst seit wenigen Monaten an der Spitze der Kammer steht – nicht: “Es handelt sich hier um einen Paradigmenwechsel in diesem Haus.” Ausschlaggebend für diesen seien die Zahlen: Eine Sonntagsöffnung in einer Tourismuszone würde dem Handel 140 Mio. Euro an Mehreinnahmen bringen.

Laut der Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Tourismus und des Handels, würden zudem an die 800 neue Arbeitsplätze entstehen. Dass die Innenstadt zum Zug kommen soll, liegt laut Ruck ebenfalls an den vorhandenen Daten.

Tourismuszonen: Auch MaHü dabei

Denn in der City gebe es die meisten Hotels und Sehenswürdigkeiten. Wobei auch eine großräumigere Abgrenzung nicht völlig abgelehnt wird. Laut Ruck wurden im Rahmen der Erhebung auch die untere Mariahilfer Straße bzw. der Bereich rund um das Schloss Schönbrunn als mögliche Tourismuszonen genannt. Im ersten Bezirk gibt es auch bereits Befragungsdaten. Bei einer Umfrage unter 500 Betrieben sprachen sich laut Ruck 71 Prozent für eine solche Zone aus. Im Handel alleine ist die Zustimmung nicht mehr ganz so groß: 64 Prozent antworteten dort mit einem “Ja”.

Das sagen die Betriebe dazu

Was nun folgt, ist die laut eigenen Angaben größte Befragung in der Geschichte der Wirtschaftskammer. Die Urabstimmung soll bereits in den kommenden Wochen durchgeführt werden. Teilnehmen dürfen daran alle Wiener Firmen. “Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass ich einen Teil der Leute ausschließe”, betonte Ruck gegenüber der APA. Und er sei sich auch bewusst, dass die Zustimmung “nicht hundertprozentig” ausfallen werde. Gespräche mit der Stadt Wien und den Arbeitnehmervertretern sollen ebenfalls schon demnächst beginnen. Läuft alles nach Kammer-Plan, könnte bereits 2015 die sonntägliche Aufsperr-Erlaubnis erteilt werden, schätzte Ruck.

Tourismus-Boom in Wien

Dass die Wirtschaftskammer nun für eine Tourismuszone eintrete, liege an der veränderten Situation – sprich: am Tourismus-Boom. Seit 2004 habe sich die Gesamtzahl der Betten verdoppelt, wobei der Anstieg im Fünf-Sterne-Bereich besonders hoch ausgefallen sei, betonte der Kammerpräsident. Die Zahl der Nächtigungen sei inzwischen auf fast 13 Mio. gestiegen.

Ganz Wien zur Tourismuszone zu machen, wäre aus seiner Sicht nicht sinnvoll, beteuerte Ruck: “Wir zielen nicht auf eine Umsatzverlagerung ab.” Auch die Einrichtung solcher Zonen um Verkehrsknotenpunkte, also etwa die großen Bahnhöfe, lehnt er ab: “Ich gehe lieber einen Schritt nach dem anderen.” Er sei zunächst für eine Beschränkung auf klassische Tourismus-Gebiete, in denen es auch die entsprechende Frequenz gebe.
http://www.vienna.at/sonntagsoeffnung-wirtschaftskammer-wien-empfiehlt-tourismuszone/4085636
 

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Hier noch Details:

3 Zonen, Abstimmung vor dem Weihnachtsgeschäft
Wien. Die neuen Tourismuszonen in Wien sollen in der Innenstadt, um Schönbrunn und auf den unteren Mariahilfer Straße entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt die siebenköpfige Arbeitsgruppe, die die Wirtschaftskammer Wien (WKW) zu diesem Thema eingesetzt hat. Sie ist mit Vertretern aus Handel, Tourismus und Gewerbe besetzt.

„Die Arbeitsgruppe geht von einem zusätzlichen Umsatz im Handel von 140 Millionen € aus – rein aus dem Tourismus“, sagt WKW-Präsident Walter Ruck dem WirtschaftsBlatt. „Das entspricht 800 Arbeitsplätzen."

Der Tourismus ist in Wien in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Nächtigungszahlen liegen jetzt bei 13 Millionen, vor zehn Jahren waren es noch acht Millionen. Der Wochentag mit den höchsten Nächtigungszahlen ist der Sonntag. Ruck: "Derzeit haben Touristen nur eine geringe Möglichkeit ihr Geld der österreichischen Volkswirtschaft zur Verfügung zu stellen." Dem würde man mit eigenen Tourismuszonen - in denen eine Sonntagsöffnung im Handel erlaubt ist - Rechnung tragen.

In einem nächsten Schritt hält die WKW eine Urabstimmung unter allen Wiener Unternehmen zu den Tourismuszonen ab. "Die Ergebnisse sollen noch vor dem Weihnachtsgeschäft vorliegen", sagt Ruck.
http://wirtschaftsblatt.at/home/nac...onen-bringen-Wien-140-Millionen-zusaetzlichen
 

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Discussion Starter · #18 ·
Sonntagsöffnung: Häupl für Tourismuszonen

In der Frage der Sonntagsöffnung hat Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) prinzipiell nichts gegen Tourismuszonen einzuwenden. Als Bedingung nannte er aber erneut eine Einigung der Sozialpartner. Die Gewerkschaft will dazu ihre Mitglieder befragen.
http://wien.orf.at/news/stories/2668833/
 

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„Es kann ja nicht sein, dass in den Bundesländern derartige Tourismuszonen definiert sind, aber die Gäste in der vermeintlichen Weltstadt Wien sogar in der Innenstadt vor geschlossenen Rollläden stehen“, so die Wiener ÖAAB-Obfrau Gabriele Tamandl.
da weiß wieder wer net wo der unterschied zwischen "angeblich" und "vermeintlich" liegt

aus der gelinkten orf story
 

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Tourismus in Wien bricht auch im August alle Rekorde
Der neue August-Bestwert ist unter anderem Besuchern aus Saudi-Arabien zu verdanken, die das Minus von Besuchern aus Russland fast wettmachen konnten.

Wien. Jubelstimmung bei Wiens Touristikern: 1,457.000 Gästenächtigungen und damit ein August-Rekordhoch verbuchte die Bundeshauptstadt im vergangenen Monat - und das trotz Einbrüchen im starken russischen Markt. Dort gab es einen Rückgang um 13 Prozent. Das Minus sei aber allein durch den enormen Anstieg von Besuchern aus Saudi-Arabien fast wettgemacht worden, teilte der Wien-Tourismus mit.

Unterm Strich lag der heurige August um 7,7 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres, hieß es in der Aussendung am Donnerstag. Neben Russland schwächelte auch Japan, wo man ein Nächtigungsminus von 7 Prozent hinnehmen musste. Für zweistellige Zuwächse sorgen indes Deutschland, die USA, Großbritannien oder Spanien. Profitieren vom grundsätzlich positiven Trend konnten alle Häuser - mit Ausnahme der Fünf-Sterne-Hotels.

Seit Jahresbeginn verzeichnete Wien mehr als 8,7 Mio. Nächtigungen und damit um 6,4 Prozent mehr als 2013. Beim Nettoumsatz gab es ebenfalls gute Nachrichten. Dieser lag bis einschließlich Juli bei 347,6 Mio. Euro, was einem Plus von 9,2 Prozent entspricht. Für August gibt es hier noch keine Zahlen.
http://wirtschaftsblatt.at/home/nac...us-in-Wien-bricht-auch-im-August-alle-Rekorde
 
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