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Absolut grässliche Kiste. Man hätte sich ja wenigstens am angepasst eleganten Sächsischen Landtag in Dresden orientieren können, wenn es schon unbedingt ein Schuhkarton sein muss.

In Wiesbaden scheint jedoch jedweder Gestaltungswille abhanden gekommen. Auch andere Bauvorhaben lassen wenig hoffen. Man meint wohl, da man noch vergleichsweise viel histor(ist)ische Bausubstanz über den 2. WK retten konnte, dass man nun bedingungslos modern & kontrastierend bauen müsse.

Eine fatale Fehleinschätzung. Die Stadt läuft Gefahr, ihr Gesicht zu verlieren.
 

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Büroquartier VERSO

Das Büroquartier VERSO entsteht in zentraler Lage an der Mainzer Straße, Ecke Gustav-Stresemann-Ring. Auf dem rund 9.500 m² großen Grundstück realisiert die OFB Projektentwicklung GmbH drei Einzelimmobilien mit jeweils sieben bis acht Obergeschossen. Die L-förmigen Gebäudekomplexe umschließen einen begrünten Innenhof und tragen die Namen der Wiesbadener Partnerstädte Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg), San Sebastian und Montreux.

Das gesamte Büroquartier umfasst insgesamt rund 18.000 m² Mietfläche. Das Ensemble ist mit Hilfe von flexibel einteilbaren Büroflächen so konzipiert, dass die drei Immobilien sowohl von mehreren Mietern als auch von einem Hauptmieter genutzt werden können. Die Fertigstellung des ersten Gebäudes (San Sebastian) ist für Juli 2015 vorgesehen.

Quelle


Bild: OFB Projektentwicklung
 

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CONREN Land AG investiert in Wiesbaden

In der Wiesbadener Innenstadt entwickelt die CONREN Land AG ein bestehendes Gebäudeensemble zu modernen Büro-, Wohn- und Einzelhandelsflächen. Das Frankfurter Immobilienunternehmen hatte die Bestandsgebäude auf einem etwa 1.300 m² großen Grundstück 2012 gekauft und seitdem kontinuierlich saniert. Mit der kompletten Revitalisierung des zum Mauritiusplatz hin ausgerichteten Mauritiushauses soll die Modernisierung des Areals abgeschlossen sein. Am 21. April 2015 wird Richtfest gefeiert, und gegen Ende des Jahres ist die Fertigstellung geplant.



QUelle: Deal Magazin
 

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KPE-Gruppe entwickelt Bürogebäude ParkSid

KPE Projektentwicklung GmbH & Co. KG realisiert im Auftrag der BGM GmbH in der Innenstadt von Wiesbaden das rund 3.400 Quadratmeter Mietfläche umfassende Bürogebäude „ParkSide“.



Das Erdgeschoss, die erste, zweite und dritte Etage sind bereits an die BARMER GEK langfristig vermietet. Ab Januar 2016 wird die GEK auf knapp 2.900 Quadratmeter ihre neuen Büroräume in der Murnaustraße 10 beziehen. Einzig in der Penthousetage sind noch etwa 500 Quadratmeter Bürofläche frei.

Quelle: Deal Magazin
 

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Ein Besucher aus Norddeutschland fährt Fahrrad in Wiesbaden

Wiesbaden hatte ich schon häufiger besucht, letzte Woche das erste Mal mit dem Fahrrad.
Für jemand, der aus dem norddeutschen Flachland kommt und mehr oder weniger breite Radwege gewohnt ist, für den ist Wiesbaden eine ganz schöne Herausforderung.
Die Wiesbadener Verkehrsführungen für den Radverkehr sind mir auch bei meinen früheren Besuchen schon aufgefallen. Aber jetzt hatte ich zum ersten mal das Vergnügen, mich live mit Rad da hinein zu stürzen.
Und es brauchte etwas Zeit, um mich frei zu schwimmen.
Vorteil: In Wiesbaden ist es normal, die Fahrbahn zu benutzen. Klassische Hochbordradwege, wie sie bei mir in Hannover selbstverständlich sind, die gibt es in Wiesbaden fast gar nicht.
Entweder fährst du als Radfahrer*in auf der Fahrbahn zusammen mit dem übrigen KFZ-Verkehr.
Oder auf Busspuren zusammen mit den Omnibussen.
Oder du kannst es gleich ganz vergessen, dort Fahrrad zu fahren.

Nachteil: In Wiesbaden ist es normal, die Fahrbahn zu benutzen. Den Satz habe ich auch schon als Vorteil genannt. Aber es ist auch ein Nachteil, denn ich halte jede Wette, dass jemand aus Hannover in Wiesbaden ganz schnell das Fahrrad stehen lässt und das Alltagsradfahren aufgibt. Und zwar nicht nur wegen der vielen Steigungen, die es in Wiesbaden zu bewältigen gilt. Sondern auch weil es für jemand aus Hannover (oder generell aus Norddeutschland) üblich ist, dass es ein großes Angebot an Hochbordradwegen gibt, auf denen er sich sicher und vom Autoverkehr ungestört fühlt. In Wiesbaden dagegen hat man häufig das Gefühl, jeden zurückgelegten Fahrradkilometer dem Autoverkehr abgetrutzt zu haben.

Auf den Busspuren geht es kommoder zu, wenn man erst mal raus hat, dass es am komfortabelsten ist sich von einem Bus überholen zu lassen, und dann dahinter zu bleiben. Der Bus eilt dann davon, aber an der nächsten Bushaltestelle ist man wieder nahe dran. Bis man ihn erreicht, fährt der Bus dann aber auch schon wieder ab, bevor man dahinter zum Stehen kommt.

Allerdings sind einige Autofahrer so "kackfrech", dass sie die Busspur blockieren. Das ist nicht nur für den Busfahrer ärgerlich, auch die Radfahrer sind dann gezwungen, sich in die Autofahrspuren einzuordnen, wo oft dicht an dicht die Autos fahren.

Ebenfalls ungewohnt für mich waren die vielen Einbahnstraßen, von denen längst nicht alle für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben sind. Das bedeutete immer wieder Umwege zu fahren.

Gespannt bin ich auf die neue Citybahn, die bald gebaut werden soll. In Hannover kann man in der Stadtbahn bequem sein Fahrrad mitnehmen. In Wiesbaden fahren nur diese viel zu kleinen Busse, da ist für Fahrräder kein Platz drin.
 
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