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Discussion Starter · #1 ·
Ich dachte es wäre mal Zeit einen generellen Thread hier drin zu unserem Wirtschafts-Standort zu verankern, der weniger um generelle Projekte als die Wettbewerbsfähigkeit darstellt. Dazu folgende Studie/Ranking diese Woche veröffentlicht:


Wirtschaftspower: Schweizer Regionen weltweit top

Zürich, die Nordwestschweiz und Genf gehören zu den Wirtschaftsräumen mit dem grössten Potenzial. An der Spitze stehen Stockholm und London.

https://bazonline.ch/wirtschaft/wirtschaftspower-zuerich-weltweit-auf-platz-drei/story/31054506


Gute Nachrichten, schade finde ich einzig dass das BAK-Institut bei der Nordwestschweiz nicht zumindest Basel in Klammern angeben kann, zumindest bei Zürich und Genf wird ja auch die Region miteingerechnet, eine direkte Namensgebung, welches das Zentrum explizit erwähnt würde uns auch mehr helfen um Werbung machen zu können.
 

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Discussion Starter · #14 ·
Schlechte Neuigkeiten

Nestlé plant Neuausrichtung der Fabrik in Basel – und streicht bis zu 100 Stellen

https://www.bzbasel.ch/wirtschaft/n...sel-und-streicht-bis-zu-100-stellen-134451601

Nestlé ist eine asoziale Mistfirma.
In der Romandie und anderstwo bauen sie munter auf, während sie in Basel mehr als die Hälfte der existierenden mit fadenscheinigen Begründungen Stellen streichen. Was Nestlé in anderen Ländern mit dem Abtragen von Grundwasser anstellen und es als teures Trinkwasser verkaufen ist fast schon kriminell. Zeit deren Produkte zu boykottieren.
 

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Nestlé ist eine asoziale Mistfirma.
Jetzt fängt das hier auch schon an mit dem Nestlé-Bashing. Es geht hier um einen börsenkotierten Grosskonzern um Rahmen eines mehr und mehr entfesselten Kapitalismus - als solcher nicht besser und auch nicht schlechter als andere wie etwa Novartis oder Syngenta.

Was Nestlé in anderen Ländern mit dem Abtragen von Grundwasser anstellen und es als teures Trinkwasser verkaufen ist fast schon kriminell.
Grundwasser abpumpen können sie nur, wenn sie dafür eine staatliche Lizenz besitzen. Und Flaschenwasser als Ersatz für Leitungswasser lässt sich nur verkaufen, wo der Staat keine befriedigend funktionierende Trinkwasserversorgung gebacken kriegt.

Gewisse NGO's - flankiert von skandalgeilen Medien und beflissenen Gutmenschen - verstehen es meisterhaft, dieses hochemotionale Thema zu bewirtschaften. Hauptsache man bleibt im Gespräch und es sprudeln die Spenden; im Grunde läuft das ganz ähnlich wie seinerzeit mit dem Ablasshandel der katholischen Kirche.

Zeit deren Produkte zu boykottieren.
Meinetwegen, aber dann ganz sicher auch gleich die Giftmischer aus Basel :)

Mal angenommen, Nestlé sei tatsächlich der Abschaum der ansonsten ehrbaren freien Marktwirtschaft: Bräuchte Basel dann tatsächlich solche Arbeitsplätze?
 

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Tja Nestlé ist keine basler Firma und demnach bin auch ich fürs bashing. Die "Giftmischer" haben Basel zu dem gemacht was es ist. Sonst wäre Basel eine völlig unbedeutende Provinzstadt und wirtschaftlich Hauptstadt des Juras. Es würde von der RestCH noch weniger wahrgenommen als jetzt schon. Die Subventionen fliessen zu den Alpenbewohnern und hier würde Armut herrschen.
 

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Discussion Starter · #17 · (Edited)
Wenn man die Pharma-Riesen schon zum Vergleich hinzuziehen möchte, dann erklär mir mal Friedmund-Saphorin weshalb Novartis den Alcon Hauptsitz nach Genf verlegt hat und sich auch in Freiburg für Arbeitsplätze einsetzt.

Und der Wasservergleich von Dir ist lustig, denn Nestlé darf nicht kritisiert werden dass sie Grundwasser über den ganzen Planeten verschicken, damit man überall Vittel (Nestlé) Wasser auch in Uebersee trinken kann, während in Frankreich bei besagter Quelle die Einheimischen bald aufs trockene laufen. Was besagter Konzern in Afrika oder Asien mit ähnlichen Mitteln macht ist noch schlimmer, weil dort das Grundwasser ausgeht und die Bevölkerung keine Altarnativen hat, wie korrupt solche Länder mit Lizenz-Vergaben sind, muss man garn icht weiter darauf eingehen.
Wasser um den Erdball zu schicken widerspricht komplett dein Prinzip F-S dass man nicht unnötig fliegen soll, siehe EAP Forum, aber beim Wasser-Transport darf man eine Ausnahme machen um die CO2-Bilanz zu schönen.:eek:hno::nuts:
 

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Wenn man die Pharma-Riesen schon zum Vergleich hinzuziehen möchte, dann erklär mir mal Friedmund-Saphorin weshalb Novartis den Alcon Hauptsitz nach Genf verlegt hat und sich auch in Freiburg für Arbeitsplätze einsetzt.
Wie soll ich das wissen, und inwiefern ist das denn erklärungsbedürftig? Wahrscheinlich haben sie erkannt (oder von irgendeinem Beraterheini gesagt bekommen), dass dort die richtigen Rahmenbedingungen zur Erreichung ihrer Unternehmensziele herrschen. Oder aber es war hier der sprichwörtliche Basler Humanismus am Werk :)

Und der Wasservergleich von Dir ist lustig, denn Nestlé darf nicht kritisiert werden
Kritisieren darf jeder, der bereit ist, die Mühe auf sich zu nehmen, sich mit den Fakten und allfälliger Gegenkritik auseinanderzusetzen. Aber hier scheint es nicht um die Sache zu gehen, sondern ums Dabeisein und sich gut fühlen bei einem Shitstorm der primitivsten Sorte.

dass sie Grundwasser über den ganzen Planeten verschicken,
Tun sie das, und wenn ja: Tun sie es in einem Ausmass, das wirklich ein Problem darstellt? Kennst du die Fakten? Auf welche Quellen berufst du dich?

während in Frankreich bei besagter Quelle die Einheimischen bald aufs trockene laufen.
Das ist eindeutig Bullshit. In Vittel gibt es einen Nutzungskonflikt zwischen der Abfüllanlage und den Ansprüchen der Landwirtschaft (Bewässerung). Als naheliegende Lösung wurde beschlossen, für die Bewässerung eine Leitung aus der Umgebung zu bauen. Jetzt geht es nur noch darum, wer sich wie stark an den Kosten beteiligt. Dass man dabei alle Mittel nutzt, um Druck auf Nestlé zu machen, ist verständlich. Ich würde mich trotzdem nicht für die Kampagne einspannen lassen. Es geht hier wirklich nur ums Geld. Dass die Mineralwasserfabrik als wichtigster Steuerzahler und Arbeitgeber der Region seinerseits ihre Interessen zu wahren sucht, dürfte ja ebenfalls legitim sein, oder?

Was besagter Konzern in Afrika oder Asien mit ähnlichen Mitteln macht ist noch schlimmer, weil dort das Grundwasser ausgeht und die Bevölkerung keine Altarnativen hat,
Was machen sie dort genau? Pumpen sie etwa in Afrika Grundwasser ab, um es nach Übersee zu verkaufen?

wie korrupt solche Länder mit Lizenz-Vergaben sind, muss man garn icht weiter darauf eingehen.
Das mag schon sein, ändert aber nichts daran, dass es in der Kompetenz des Staates liegt, festzulegen, wer wieviel Wasser abpumpen darf. Korrupte Regimes kann man auch abwählen oder stürzen.

Wasser um den Erdball zu schicken widerspricht komplett dein Prinzip F-S dass man nicht unnötig fliegen soll, siehe EAP Forum, aber beim Wasser-Transport darf man eine Ausnahme machen um die CO2-Bilanz zu schönen.:eek:hno::nuts:
Glaubst du womöglich auch noch, das Mineralwasser werde per Flugzeug um den Erdball geschickt? Dass für Lifestyle-Produkte grosse Transportwege in Kauf genommen werden, ist leider eine Tatsache. Mineralwasser ist dafür nicht das einzige und wohl auch nicht das schlimmste Beispiel.

Was mich an diesem Theater stört, ist nicht etwa, dass Nestlé kritisiert wird. Dafür gäbe es sicher gute Gründe. Es stört mich jedoch, dass hier Probleme des deregulierten und globalisierten Kapitalismus in völlig sachfremder Weise einem beliebten Sündenbock angehänt werden. Dabei wird suggeriert, das Nestlé-Management foutiere sich vollständig um die Ansprüche der ansässigen Bevölkerung. Das ist so nun einfach schlicht und ergreifend nicht wahr. Die machen sich sehr wohl Gedankten, wie Probleme der Wasserverversorugung angegangen werden könnten. Natürlich darf man den verfolgten Lösungsansatz oder allfällige Widersprüche zwischen Theorie und Praxis kritisieren, aber man sollte schon auch mal die Sichtweise der Gegenseite zur Kenntnis nehmen.
 

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Discussion Starter · #20 ·
^^
Internet-Recherchen und Lebenserfahrung sind so einfach:

-Sei es dass Novartis auch in die Rest der Schweiz investiert, während ein Romand-Grossunternehmen wie Nestlé gerade Basel fallen lässt. Soviel zu diesem Zusammenhang.
-Nestlé trägt Grundwasser in Afrika ab
https://netzfrauen.org/2017/04/12/aethiopien-nestle/
https://orange.handelsblatt.com/artikel/40262
Ich war schon in Asien (Indonesien bspw) und habe dort selbst Wasser-Brands gesehen, die Nestlé aber auch bspw Danone gehört. Wenn Du meinst solche Firmen machen das zum Wohltätigkeitszweck der Bevölkerung bist du entweder naiv oder ignorant. Es ist klar, dass nicht nur Nestlé sondern andere Firmen auch damit Geld verdienen wollen. Dass die Bevölkerung dort weder gross Geld hat noch den Plastik brauchen kann, den die Firmen teuer verkaufen ist auch selbstredend. Dass das Grundwasser dann fehlt auch.
-Mit dem Beispiel von Vittel machst du dir es zu einfach, wie der folgende Link zeigt und nicht nur die Landwirtschaft tangiert
https://www.focus.de/finanzen/news/...wohner-sollen-weniger-trinken_id_8904446.html
-Shitstorm ist Ansichtsache, genau gleich kann ich sagen, dass du gezielt hier gegen User (wie mich) ziemlich trendmässig schreibst und über meine Posts meckerst, aber dafür aber kaum etwas über die Diksussion der Region beiträgst, sondern die meisten regionalen Projekte schlechtredest, sie es Ozeanium, der Flughafen, etc:eek:hno:.
-Das Trinkwasser um die Welt herum geschickt wird, ist schwachsinnig, seis vom Norden in Süden von Europa oder Vittel-Flaschen nach Australien oder USA und Fakt. Bspw schon in Florida Vittel und San Pellegrino Wasser in den Supermarkt-Regalen gesehen.
 
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