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Discussion Starter · #1 ·
Bau der alten HB-Halle 18??


Der Vorplatz kurz nach HB-Eröffnung 18??


Escher-Wyss Maschinenfabrik 1930


Hauptbahnhof rechts. Dazumal war die Limmat noch breiter und auf dem Bild sind noch Bauten auf der Limmat zu sehen. (1910)



Stauffacher


Bahnhof Enge - die Häuserzeile vor dem Bahnhofsgbäude gab es mal - heute ist dort der Tessinerplatz


Rathauswache


Bahnhofplatz



Paradeplatz



Das Bellevue - dazumals noch recht beschaulich ;)


Central
 

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die häuser uf der limmat hätte man niemals abreissen sollen. welch frevel. besonders, wenn man dbedenkt was dort heute steht :bash:.
 

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Habe mir gerade das Mittelholzer-Buch Die Schweiz von damals gekauft. Ist schon extrem, dieser Landschaftswandel - mehr noch als die Suburbanisierung fällt ins Auge das Verschwinden von Obstplantagen.
 

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die häuser uf der limmat hätte man niemals abreissen sollen. welch frevel. besonders, wenn man dbedenkt was dort heute steht :bash:.
Wäre es nach dem Willen der 50er-Baufuturisten gegangen, hätte das gesamte Limmatquai einer Bürofassadenfront weichen sollen und im Seebecken wäre ein Insel-Manhatten entstanden ;)
 

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Beeindruckend wirkt auf mich auf diesen Photos der Wipkingerviadukt. Eine für die damalige Zeit grosszügige Infrastruktur, die erhaben über Feld und Wiesen führt, ein wenig an Aquädukte in Südfrankreich erinnernd. Heute hat sich das Raumgefühl für die Fahrgäste auf dem gleichen Viadukt völlig verändert. Man schwebt nun durch Stadtlandschaften. Beides hat seinen Reiz.
 

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Da war Zürich noch ein Provinzstädtchen, doch allmählich kam im heutigen Kreis 5 und in Oerlikon die Schwerindustrie dazu (Oerlikon Contraves, Brown Boveri, Escher Wyss, Sulzer, MAN Turbo etc.) War ja die Schweiz vor allem noch im 18 Jahrhundert ein eher bäuerliches Land, eines der ärmsten in Europa und die "Städte" ähnelten mehr einem grösseren Bauerndorf, denn einer modernen Stadt im Vergleich zu anderen europ. Städten...

Übrigens, hab hier noch ne interessante Lektüre!

Titel: Von Seldwyla zur Stadt

Das Buch kann kostenlos unter www.vontobel-stifung.ch bestellt werden.

Hier die kurze Einleitung:

http://www.vontobel-stiftung.ch/_cache/onlineshop/498/Von_Seldwyla_zur_Stadt.pdf
 

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Ölm
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Wusste gar nicht dass es früher soviel Häuser auf der Limmat gab.
Sehen wie ich finde sehr nett aus. Gab es einen bestimmten Grund warum die abgerissen wurden?
Das geht auf die Motion "Freie Sicht - Freie Limmat" zurrück:

http://www.ika.ethz.ch/teaching/projektarbeiten/pa05_zuerich_bericht.pdf

in diesem Bericht gibt es auf Seite 15 genaueres.

Ich muss sagen, obwohl es schade ist um die historischen Häuser, bin ich froh das die Limmat nicht mehr überbaut ist. Gerade im engen Zürich ist eine Freifläche wie die Limmat sehr wohltuend und eröffnet schöne Panoramas.
 

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Da war Zürich noch ein Provinzstädtchen, doch allmählich kam im heutigen Kreis 5 und in Oerlikon die Schwerindustrie dazu (Oerlikon Contraves, Brown Boveri, Escher Wyss, Sulzer, MAN Turbo etc.) War ja die Schweiz vor allem noch im 18 Jahrhundert ein eher bäuerliches Land, eines der ärmsten in Europa und die "Städte" ähnelten mehr einem grösseren Bauerndorf, denn einer modernen Stadt im Vergleich zu anderen europ. Städten...
Die Bilder sind von der Jahrhundertwende zum 20.Jahrhundert - die Schwerindustrie ist schon lange da, wie man auch auf dem Bild schön sieht.

ALLE Länder Europas waren im 18.Jahrhundert "ein eher bäuerliches Land". Und Europäische Gross-Städte konnte man damals beinahe an einer Hand abzählen. Natürlich gab es in der Schweiz kein "Paris" oder "Rom" - aber das ist heute nicht anders. Der Industrialisierungsprozess fand in der Schweiz im europäischen Vergleich sehr früh statt, und hatte dabei einen eher dezentralen Charakter.

Zentren wie Zürich, Genf, Bern oder Basel hatten schon während Jahrhunderten einen gewissen Reichtum. Wenn man diese Städte mit einer Liste anderer europäischen Städte gleicher Grösse (rund 200'000 bzw. 400'000 Einwohnern) vergleicht, dann sind sie bezüglich der Grösse und Entwicklung in früheren Jahrhunderten jeweils relativ weit vorne zu finden. Sie sind also eher "alte Städte".

Was die Bergregionen betrifft, da sieht es anders aus. Diejenigen Bergtäler, die nicht als Transport- oder später als Tourismusgebiete Bedeutung erlangen konnten, waren tatsächlich ziemlich arm, was ja bei den ungünstigen Bedingungen auch kein Wunder ist. Viele Bauern haben es dann vorgezogen, anstatt sich in der bildungsorientierten Stadt auf der untersten sozialen Stufe in einem Hilfsjob oder in der Industrie zu verdingen, in eine neue Welt mit unermesslichen Landreserven auszuwandern, in der Hoffnung, vom Kleinbauern zum Grossgrundbesitzer aufzusteigen.
 

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Finde es sehr spannend wie es in meiner Heimatstadt einmal ausgesehen hat!
Aber man erkennt Zürich wieder auf den Fotos wo die Häuser abgebildet sind. Es sieht nicht alles gleich aus wie in vielen anderen Grossstädten.

Mich nimmt es sehr wunder wie Zürich im Jahre 2100 aussehen wird, oder später. Ob da überall 200m Hochhäuser stehen werden, oder ob es immer noch etwa so aussieht wie jetzt... Das werde ich wohl nie erfahren...


Auf den Fotos der Heutigen Zeit, sieht Zürich recht "lebhaft und bunt" aus. Das fällt mir gar nicht auf wenn ich fast täglich in der Stadt bin.
 

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Spritzenhaus im Dörfli 1877


Baumackerstrasse 1913


Oerlikon 1920


Bahnhof Oerlikon 1920
 

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Zürcher Denkmalpflege kämpft gegen das Vergessen

Verschwundene Baudenkmäler auf Internetseite

Zürich (sda) Nicht immer sind die Bemühungen der kantonalen Denkmalpflege von Erfolg gekrönt. So sind viele architektonische Zeugen im Kanton Zürich in den letzen 50 Jahren verloren gegangen. Auf einer Website werden diese Baudenkmäler in Erinnerung gerufen.

Jede Woche gibt es auf www.jubilaeum08.zh.ch ein neues verschwundenes Baudenkmal wieder zu entdecken. Im Moment ist das NOK-Unterwerk Töss II aufgeschaltet. Es wurde 1989 abgebrochen, weil der Stromversorger das Grundstück neu nutzen wollte. Die Industriebrache bei der Autobahnausfahrt Winterthur-Töss ist seither ungenutzt.

Das Mitte der 1920er-Jahre erbaute Unterwerk galt als eine der eindrücklichsten technischen Industrieanlagen seiner Zeit. Das äussere Erscheinungsbild, geprägt von der Wellblechverkleidung der Eisenkonstruktion und den umlaufenden Fensterbändern, sei von "unverwechselbarer Originalität" gewesen, heisst in der Erklärung auf der Website, der jeweils auch ein Bild beigefügt ist.

Die in Etappen zwischen 1925 und 1960 erbauten Stahlskelett- Hallen seien zudem ein "Monument des modernen Bauens von gesamtschweizerischer Bedeutung" gewesen.
Die Unterschutzstellung, die ein Gutachten der Denkmalpflege empfohlen hatte, wurde von der NOK als "materielle Enteignung" bewertet und abgelehnt.

Trauma Villa Seeburg

Als Mahnmal solcher Verluste gelte heute immer noch die Villa Seeburg, heisst in einer Mitteilung der Zürcher Baudirektion vom Donnerstag. Noch bevor das Gebäude an der Zollikerstrasse in Zürich unter Schutz gestellt werden konnte, wurde es im Jahr 1970 im Auftrag der Eigentümerin kurzerhand abgerissen.

Diesen Abbruch bezeichnet die Denkmalpflege als "Trauma der Zürcherischen Kulturgeschichte". Immerhin hätte er zu griffigeren gesetzlichen Grundlagen im damals neuen Planungs- und Baugesetz und zu einem Ausbau der denkmalpflegerischen Tätigkeit geführt.

Fleischhalle

Aber auch im Herzen der Stadt Zürich gibt es prominente Baudenkmäler, die verloren gingen. So zum Beispiel die städtische Fleischhalle, die zwischen 1864 und 1866 von Stadtbaumeister Ludwig Hanhart erstellte Fleischhalle an der Limmat.

Das im Volksmund "Kalbshaxenmoschee" genannte Gebäude wurde trotz seines baulich intakten Zustands 1962 ersatzlos abgebrochen. Grund war eine 1960 im Zürcher Gemeinderat angenommene Motion vom Landesring der Unabhängigen (LdU).
Der Schweizer Heimatschutz engagierte sich vergeblich für die Erhaltung.

Hintergrund der Website ist das 50-Jahr-Jubiläum der Archäologie und Denkmalpflege Kanton Zürich. Die Website ist denn auch seit Januar aufgeschaltet. Die ausgewählten Objekte sollen laut Mitteilung der Baudirektion nicht anklagen. Vielmehr sollen sie zu einer Diskussion über den Wert historischer Bausubstanz anregen.

(SDA/ATS - zm bk/rdz002/POL/4/080807 1108)

U3065: Hier noch der direkte Link, unglaublich, was früher alles abgerissen wurden. Die schönsten Bauten, vor allem das Dolder Waldhaus! Traurig und nun steht dort ein schrecklicher Betonklotz!!

http://www.jubilaeum08.zh.ch/internet/bd/arv/j08/de/wochenbilder/denkmal/1972_.html

Palais Henneberg, ebenfalls ein imposantes Gebäude!
http://www.jubilaeum08.zh.ch/internet/bd/arv/j08/de/wochenbilder/denkmal/12.html
 

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ist offenbar nicht so einfach, der denkmalpflege das richtige gewicht zu erteilen, mal ists zu gross, mal zu klein...
 

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Steve's Photo Gallery
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Denkmalpflege-Inventar

Kreis 3, 1. Teil:

Sportanlage Sihlhölzli, Baujahr: 1930



Turnhalle Sihlhölzli, Baujahr: 1930



Musikpavillon Sihlhölzli, Baujahr: 1933



Brandwache, Baujahr: 1936





Zelgstrasse 1 - 13, Baujahr: 1895 - 1896



Art Institut Orell Füssli, Baujahr: 1923





Bahnhof Wiedikon, Baujahr: 1927







Kreisgebäude 3, Baujahr: 1910



Bühlkirche, Baujahr: 1896



Schulhaus Bühl, Baujahr: 1900



Wiedingstrasse 26 - 46, Baujahr: 1906 - 1909



Wiedingstrasse 30 - 38, Baujahr: 1906 - 1907

 
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